Ausstellung "Bilder im Kopf"

Frieden machen

Eine Ausstellung über zivile Friedensarbeit

Das Plakat zur Ausstellung "Frieden machen" in Berlin (© bpb)

Wenn ein Krieg beendet wird, ist noch lange kein Frieden. Immer wieder aufs Neue wird die Annahme widerlegt, man könne die Beilegung von Konflikten kurzfristig und rein militärisch erzwingen. Die bpb macht dieses Tätigkeitsfeld zum Thema einer Wanderausstellung. Die Schau, die sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler richtet, stellt die zentralen Instrumente und Prinzipien ziviler Friedensarbeit vor, diskutiert aber gleichzeitig was Frieden überhaupt ist und wie Frieden hergestellt werden kann.

Ausgehend von sieben grundlegenden Fragen zur zivilen Konfliktbearbeitung ermöglicht die modular angelegte Ausstellung ihren Besucherinnen und Besuchern einen Zugang zu diesem gleichzeitig komplexen wie politisch relevanten Thema. Eigens produzierte Animationsfilme veranschaulichen die zentralen Fragestellungen der zivilen Friedensarbeit.

Comic-Geschichten setzen sich mit den Vor- und Nachteile ihrer Instrumente und Kriterien auseinander. Dabei bemüht sich die Ausstellung nicht nur Wissen zu vermitteln. Ihr Anspruch ist vielmehr, einen grundlegenden Zugang zu den Kernfragen dieses Themas zu eröffnen, indem sie zu Austausch und Reflexion über aktuelle politische Fragen anregt. Trotz der vermeintlichen Schwere des Themas kann deshalb hier gespielt, geraten, lauthals gestritten und ausprobiert werden.

Die Ausstellung ist vom 14. Dezember bis zum 16. Januar in der Humboldtschule, Gymnasium der Stadt Leipzig zu sehen. Am 13. Dezember um 15 Uhr findet die Eröffnung in der Aula der Humboldtschule statt.

PDF-Icon Flyer (1.865 KB)

Hier geht es zu den Animationsfilmen der Ausstellung.

Fotos der Ausstellung:

Termin

14.12.2017 bis 16.01.2018

Ort

Humboldtschule
Gymnasium der Stadt Leipzig
Möbiusstraße 8
04317 Leipzig

Für

Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse und interessierte Bürgerinnen und Bürger

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine
Anmeldung für den Besuch der Ausstellung:
Dienstags und donnerstags von 08:00 Uhr – 12:00 Uhr unter
Tel +49 (0)341 2178-574

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Sibel Özdemir
Tel +49 (0)30 254504-436
sibel.oezdemir@bpb.de

Pressekontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Stabsstelle Kommunikation
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-200
Fax +49 (0)228 99515-293
presse@bpb.de

 


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