Ausstellung "Bilder im Kopf"

Frieden machen

Eine Ausstellung über zivile Friedensarbeit

Eine Taube mit Helm und Olivenzweig im Schnabel wässert einen Olivenbaum mit einer Pistole.Plakat zur Ausstellung 'Frieden Machen' (© Sylvain Mazas für bpb)

Sollte man sich in die Konflikte anderer Länder und Gesellschaften einmischen? Und wenn ja, wie kann so ein Eingreifen aussehen? In welcher Situation ist es sinnvoll und wann ein Erfolg? In vielen Krisenregionen arbeitet heute neben internationalen Truppen eine Vielzahl von zivilen Fachkräften, mit dem Ziel, dauerhaften Frieden zu schaffen. Ihre Arbeit steht im Mittelpunkt dieser Ausstellung: sie moderieren Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien, setzen sich für die Gleichberechtigung von Frauen ein, organisieren die Gesundheitsversorgung, unterstützen beim Wiederaufbau der Verwaltung oder dokumentieren Menschenrechtsverletzungen. Ziel ihrer Arbeit ist es, den Frieden dauerhaft zu sichern und Bedingungen zu schaffen, damit Auseinandersetzungen in Zukunft gewaltfrei ausgetragen werden.

Diese Arbeit wird gerade dann wenig wahrgenommen, wenn sie gelingt. Die Bundeszentrale für politische Bildung macht daher dieses noch junge globale Tätigkeitsfeld zum Thema einer Wanderausstellung. Die Schau, die sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse richtet, stellt die zentralen Instrumente und Prinzipien ziviler Friedensarbeit vor, setzt sich aber auch mit ihren Kontroversen auseinander: Soll man sich überhaupt in Konflikte anderer Länder und Gesellschaften einmischen? Wie kann ein Eingreifen gegebenenfalls aussehen? Wann ist es sinnvoll? Wie ist das Verhältnis zu militärischen Operationen? Wer definiert den Erfolg? Was ist überhaupt Frieden und kann man Frieden wirklich machen?

Ausgehend von sieben grundlegenden Fragen zur zivilen Konfliktbearbeitung ermöglicht die modular angelegte Ausstellung ihren Besucherinnen und Besuchern einen Zugang zu diesem gleichzeitig komplexen wie politisch relevanten Thema. Eigens produzierte Animationsfilme veranschaulichen die zentralen Fragestellungen der zivilen Friedensarbeit. Comic-Geschichten setzen sich mit den Vor- und Nachteile ihrer Instrumente und Kriterien auseinander. Dabei bemüht sich die Ausstellung nicht nur Wissen zu vermitteln. Ihr Anspruch ist vielmehr, einen grundlegenden Zugang zu den Kernfragen dieses Themas zu eröffnen, indem sie zu Austausch und Reflexion über aktuelle politische Fragen anregt. Trotz der vermeintlichen Schwere des Themas kann deshalb hier gespielt, geraten, lauthals gestritten und ausprobiert werden.

Die Wanderausstellung wurde auf Anregung des Unterausschusses für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages durch die Bundeszentrale für politische Bildung realisiert. Die Kuration erfolgte durch den Verein Politikmuseum e.V.


Eine Dokumentation der Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion zum Thema "Frieden machen - Wie geht das?" an 12. Februar 2018 finden sie hier.

Ausstellungstermine

Begleitmaterialien für Lehrerinnen und Lehrer

Leihbedingungen

Die Ausstellung benötigt eine Fläche von 200 m² und eine Mindesthöhe von 3 m. Transport, Auf- und Abbau erfolgen durch die bpb.
Hier geht es zu den Animationsfilmen der Ausstellung.

Kontakt für inhaltliche Fragen:

Bundeszentrale für politische Bildung
Sibel Özdemir
Tel +49 (0) 30 254 504-436
frieden.machen@bpb.de

Tourenmanagement

Falls Sie als Schule oder andere Institution an der Ausstellung interessiert sind, können Sie sich mit unserem Tourenmanagement in Verbindung setzen.

P. A. D. werbeagentur GmbH
Trotzenburg 1
58540 Meinerzhagen
Tel +49 (0)2354 91 820
friedenmachen@p-ad.de

Bürgerservice der bpb

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Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Fotos der Ausstellung

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Frieden

"Der Gegenstand und das Ziel der Politik ist der Friede." So definierte der Politikwissenschaftler Dolf Sternberger 1961 den Begriff des Politischen. Was aber macht Frieden aus? Reicht die Abwesenheit von Krieg? Wie lässt er sich herstellen und sichern? Die Friedenspädagogik hat sich diese zentralen Fragen menschlichen Zusammenlebens zur Aufgabe gemacht. Ist Frieden "nur" Thema politischer Bildung oder auch ihr Ziel?

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Veranstaltungsdokumentation (Februar 2018)

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Am 12. Februar lud die Bundeszentrale für politische Bildung zur Podiumsdiskussion "Frieden machen - Wie geht das?" ein. Mit der Veranstaltung wurde die Ausstellung "Frieden machen" eröffnet.

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