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Ökonomie der Globalisierung

12.8.2008
Wenn von Globalisierung die Rede ist, wird damit oft vor allem die ökonomische Globalisierung gemeint, also die zunehmende Intensität und Reichweite grenzüberschreitender wirtschaftlicher Austauschbeziehungen, die Schaffung globaler oder kontinentaler Märkte und eine Intensivierung des internationalen Wettbewerbs. Vor allem die rasanten Fortschritte in den Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die schrittweise Liberalisierung des Welthandels haben die umfassende Globalisierung der Wirtschaft erst ermöglicht.

Ökonomische Globalisierung



Wenn von Globalisierung die Rede ist, wird damit oft vor allem die ökonomische Globalisierung gemeint, also die zunehmende Intensität und Reichweite grenzüberschreitender wirtschaftlicher Austauschbeziehungen, die Schaffung globaler oder kontinentaler Märkte und eine Intensivierung des internationalen Wettbewerbs. Vor allem die rasanten Fortschritte in den Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die schrittweise Liberalisierung des Welthandels haben die umfassende Globalisierung der Wirtschaft erst ermöglicht. [mehr]

Die rasanten Fortschritte in den Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die schrittweise Liberalisierung des Welthandels haben die umfassende Globalisierung der Wirtschaft erst möglich gemacht. Foto: ECDie rasanten Fortschritte in den Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die schrittweise Liberalisierung des Welthandels haben die umfassende Globalisierung der Wirtschaft erst möglich gemacht. Foto: EC
  • Grenzüberschreitender Handel von Waren und Dienstleistungen
    Der grenzüberschreitende Handel mit Waren und Dienstleistungen ist in den letzten drei Jahrzehnten deutlich gestiegen und zwar erheblich stärker als das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP). Der Großteil des internationalen Handels spielt sich heute zwischen den Wirtschaftszentren Nordamerika, Europa und Südostasien ab. [mehr]
  • Grenzüberschreitender Handel vonDevisen, Wertpapieren, Krediten und Portfolioinvestitionen Die Liberalisierung der Kapitalmärkte wurde später eingeleitet als der grenzüberschreitende Handel mit Gütern und Dienstleistungen. Erst die technischen Revolutionen der 80er und 90er Jahre (Computer, Internet, Email) ermöglichten das Entstehen eines globalen Kapitalmarkts. Gleichzeitig stiegen die Risiken für weltweite Finanzkrisen. [mehr]
  • GrenzüberschreitendeDirektinvestitionen
    Investitionen von Unternehmen in anderen Ländern haben in den vergangenen Jahrzehnten erheblich zugenommen. Angetrieben wird diese Dynamik vor allem von Multinationalen Unternehmen. Obwohl fast alle Länder ihre Märkte für Investitionen aus dem Ausland öffneten, beschränken sich diese bisher weitgehend auf die Industrieländer und einige wenige Schwellenländer. [mehr]
  • Modulare Produktionsprozesse
    Die Revolution der Kommunikationstechnologie machte in Verbindung mit drastisch gesunkenen Transportkosten breit gestreute, auf viele Länder verteilte Produktions- und Dienstleistungsunternehmen technisch und wirtschaftlich möglich. Rund 78.000 multinationale Unternehmen bestimmen heute den internationalen Güterhandel. [mehr]
  • Wanderung von Arbeitskräften
    Nicht nur Güter und Finanzströme können sich heute global bewegen, auch die Mobilität von Menschen ist in den vergangenen Jahrzehnten - wenngleich sehr viel langsamer - gestiegen. Die Integration der Migranten in die Gesellschaft bzw. die Gefahr eines "Brain drains" stellen sowohl Entsende- als auch Aufnahmeländer vor große Herausforderungen. [mehr]


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