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Die acht "Millenniumsziele" im Überblick

29.8.2008
GLOBOLI Fakten

  1. Halbierung der extremen Armut und des Hungers bis zum Jahr 2015
    Halbierung des Anteils der Menschen, deren Einkommen weniger als 1 US Dollar pro Tag beträgt und des Anteils der Menschen, die Hunger leiden bis 2015 (Basisjahr 1990)
  2. Verwirklichung der allgemeinen Primarschulbildung
    Ermöglichen einer Primarschulbildung für alle Kinder dieser Welt bis zum Jahre 2015
  3. Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Stellung der Frau
    Beseitigung des Geschlechtergefälles in der Primar- und Sekundarschulbildung, wenn möglich bis 2005 und auf allen Bildungsebenen bis spätestens 2015
  4. Senkung der Kindersterblichkeit
    Senkung der Sterblichkeitsrate von Kindern unter 5 Jahren um zwei Drittel bis zum Jahr 2015 (Basisjahr 1990)
  5. Verbesserung der Gesundheit von Müttern
    Senkung der Müttersterblichkeitsrate um drei Viertel bis zum Jahr 2015 (Basisjahr 1990)
  6. Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und anderen Krankheiten
    Eindämmung von HIV/AIDS, Malaria und anderen schweren Krankheiten bis 2015
  7. Sicherung der ökologischen Nachhaltigkeit
    Integration der Grundsätze nachhaltiger Entwicklung in einzelstaatliche Politiken und Programme sowie die Umkehrung des Verlusts von Umweltressourcen; Halbierung des Anteils der Menschen, die keinen Zugang zu hygienischem Trinkwasser haben bis 2015; Verbesserung der Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slumbewohnern bis 2020
  8. Aufbau einer weltweiten Entwicklungspartnerschaft
    Unter anderem Weiterentwicklung eines offenen, regelgestützten, berechenbaren und nichtdiskriminierenden Handels- und Finanzsystems; Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der am wenigsten entwickelten Länder; umfassende Bearbeitung der Schuldenprobleme der Entwicklungsländer; Erarbeitung und Umsetzung von Strategien zur Beschaffung menschenwürdiger und produktiver Arbeit für junge Menschen; Verfügbarkeit von erschwinglichen und unentbehrlichen Arzneimitteln in den Entwicklungsländern durch Zusammenarbeit mit den Pharmaunternehmen; Nutzung der Vorteile neuer Technologien, insbesondere der Informations- und Kommunikationstechnologien, in den Entwicklungsländern.


 
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