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"Ankommen, Einchecken, Kongressluft schnuppern"

Am Morgen des 31. Oktober 2010 war es so weit. Aus ganz Deutschland reisten über 200 junge Menschen im Alter von 16 bis 23 Jahren in das rheinische Bad Honnef, um beim teamGLOBAL Jugendkongress 2010 mitzumachen. Über die Website von teamGLOBAL, Jugend- und Bildungsserver, Mailinglisten, Plakate, Postkarten und Zeitungsartikel waren sie auf den Bildungsevent aufmerksam geworden und hatten sich eigeninitiativ für die Teilnahme angemeldet. Insgesamt erreichten weit mehr als 300 Rückmeldungen das Netzwerk, ein Indiz für die Aktualität und das große Interesse an den Themen des Jugendkongresses und seinem Format. So mischte sich in die Freude über das große Interesse auch ein wenig Wehmut, dass man leider nicht allen Interessenten einen Platz hatte bieten können.

Die rund 50 Teamer/innen des Jugendkongress-Orgateams, bestehend aus engagierten Teamern/innen der bpb-Netzwerke teamGLOBAL und YEPs, empfingen die jungen Teilnehmenden am Sonntag morgen an den "Info-Points" im KSI und der nah bei gelegenen Jugendherberge. Schon im Februar hatte sich die "Orga-Gruppe" das erste Mal getroffen, um Konzept und Inhalte des Jugendkongresses zu gestalten. In den folgenden Monaten hatte das Team unterstützt von Mitarbeitern/innen der Bundeszentrale für politische Bildung und IPA LERMEDIEN – mit großem ehrenamtlichen Engagement den "Großevent" geplant und vorbereitet. Nachdem nun auch alle Workshopräume im KSI vorbereitet, Ausstellungen aufgebaut, Tagungsmappen gepackt und Infotische vorbereitet waren, freute sich das Team, dass es nun "wirklich" losgehen würde.

Nach der üblichen Registrierungsprozedur konnten sich die Teilnehmenden für die erste Workshoprunde am Sonntagnachmittag für einen von insgesamt elf Workshops entscheiden. Um die Zeit bis zum offiziellen Auftakt zu verkürzen, bot die Band Yauri aus der bolivianischen Stadt El Alto einen ersten musikalischen, authentischen Berührungspunkt mit dem Themenschwerpunkt Lateinamerika. Yauri spielt traditionelle bolivianische Musik auf modernen und traditionellen Instrumenten. Die Band gehört der Dachorganisation COMPA ("Comunidad de Productores de Artes") an, die kulturelle und soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in El Alto und anderen Städten Boliviens verrichtet. Die sieben jungen Musiker/innen und Künstler/innen befanden sich zwischen August und Oktober auf einer Tournee durch Deutschland und legten für den teamGLOBAL-Jugendkongress einen "Extrastopp" ein.

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