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Quiz: Was weißt du über Rassismus? | Köln 50667 (2014) | bpb.de

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Rassismus bedeutet ...

Erläuterung

Antwort 2 ist richtig. Rassistinnen und Rassisten teilen Menschen, die individuell und unterschiedlich sind, in vermeintlich einheitliche Gruppen ein. Auf diese Weise konstruieren Rassistinnen und Rassisten Gruppen, deren Mitglieder sie als prinzipiell gleich ansehen. Vermeintliche oder tatsächliche Unterschiede zwischen Personen fassen rassistische Menschen zu scheinbar unveränderlichen und "natürlichen" Gruppenmerkmalen zusammen und erklären diese zum kulturell, religiös oder biologisch bedingten "Wesen" dieser Gruppe. Dabei unterscheiden Rassistinnen und Rassisten zwischen einer "Eigengruppe", zu der sie sich selbst zählen und einer oder mehreren "Fremdgruppen", die sie abwerten und ausgrenzen. Rassismus hat neben einer vereinfachenden Einstellung und einem Überlegenheitsgefühl also auch etwas mit Machtpositionen zu tun, beispielsweise der Macht darüber zu entscheiden, auf welche Weise über bestimmte Gruppen gesprochen wird und wie diese Gruppen in die Gesellschaft eingeschlossen oder ausgeschlossen werden.
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Heute verwenden selbst Neonazis häufig nicht mehr unbedingt den Begriff „Rasse“. Stattdessen benutzen sie auch Worte wie ...

Erläuterung

Rassistinnen und Rassisten sprechen heute häufig nicht mehr von "Rasse", wenn es ihnen darum geht, andere Menschen abzuwerten – sondern von "Kulturen" und "Ethnien". Allerdings vertreten sie nach wie vor eine Ideologie der Ungleichwertigkeit: Sie behaupten, dass es verschiedene unveränderliche "Kulturen", "Kulturkreise" oder "ethnische Gruppen" gäbe, die nicht zusammenpassen und am besten getrennt voneinander leben sollten. Auch hier grenzen Rassistinnen und Rassisten Menschen aus, unterscheiden sie nach "Kulturen", "Kulturkreisen" oder "Ethnien" und schreiben ihnen willkürlich Eigenschaften zu.
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Rassistische Einstellungen gibt es …

Erläuterung

Antwort 1 ist richtig. Rassismus gibt es in allen Bevölkerungsgruppen. Studien belegen, dass rassistische Einstellungen auch über das rechtsextremistische Ursprungsmilieu hinaus weit verbreitet sind und nicht nur bei Rechtsextremistinnen und Rechtsextremen zu finden sind.
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Was ist eine beliebte Strategie von Rechtsextremen, um ihre rassistische Propaganda im Netz zu verbreiten?

Erläuterung

Antwort 3 ist richtig. Ob on- oder offline, eine beliebte Strategie von rassistischen und rechtsextremen Menschen ist der Start von Kampagnen gegen beispielsweise den Bau von Moscheen oder die Unterbringungen von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern. Auf Facebook haben solche Gruppen manchmal zahllose Mitglieder. Das zeigt, wie weit Rassismus und rechtsextreme Einstellungen nach wie vor auch in der Mitte unserer Gesellschaft verbreitet sind – auch wenn den Mitgliedern teilweise nicht bewusst ist, dass sie eine rassistische oder rechtsextreme Kampagne unterstützen. Denn Rassistinnen und Rassisten, Rechtsextremistinnen und Rechtsextreme verbreiten ihre Hetze in diesen Gruppen meist nicht offen, sondern geben vor, sich für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen. Da hilft es nur, genau in der Gruppenbeschreibung und im Impressum nachzulesen, wer hinter der Kampagne steckt.
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Welcher Begriff ist eine Selbstbezeichnung von Menschen, die von Rassismus betroffen sind?

Erläuterung

Antwort 2 ist richtig. Bei dem Ausdruck "People of Color" bzw. "Person of Color" handelt es sich um eine Selbstbezeichnung von Menschen, die sich nicht als Weiß definieren und die sich durch die Verwendung des Begriffs gegen Fremdzuschreibungen der Mehrheitsgesellschaft zur Wehr setzen. Indem sie selbst und in Eigenverantwortung die Begriffe und Bezeichnungen auswählen, mit denen sie selbst über sich sprechen und mit denen über sie gesprochen wird, stärken Angehörige der Minderheitengesellschaften ihre eigene Position im Diskurs über Rassismus.
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Antwort 2 ist richtig. Rassistinnen und Rassisten teilen Menschen, die individuell und unterschiedlich sind, in vermeintlich einheitliche Gruppen ein. Auf diese Weise konstruieren Rassistinnen und Rassisten Gruppen, deren Mitglieder sie als prinzipiell gleich ansehen. Vermeintliche oder tatsächliche Unterschiede zwischen Personen fassen rassistische Menschen zu scheinbar unveränderlichen und "natürlichen" Gruppenmerkmalen zusammen und erklären diese zum kulturell, religiös oder biologisch bedingten "Wesen" dieser Gruppe. Dabei unterscheiden Rassistinnen und Rassisten zwischen einer "Eigengruppe", zu der sie sich selbst zählen und einer oder mehreren "Fremdgruppen", die sie abwerten und ausgrenzen. Rassismus hat neben einer vereinfachenden Einstellung und einem Überlegenheitsgefühl also auch etwas mit Machtpositionen zu tun, beispielsweise der Macht darüber zu entscheiden, auf welche Weise über bestimmte Gruppen gesprochen wird und wie diese Gruppen in die Gesellschaft eingeschlossen oder ausgeschlossen werden.

Heute verwenden selbst Neonazis häufig nicht mehr unbedingt den Begriff „Rasse“. Stattdessen benutzen sie auch Worte wie ...

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Rassistinnen und Rassisten sprechen heute häufig nicht mehr von "Rasse", wenn es ihnen darum geht, andere Menschen abzuwerten – sondern von "Kulturen" und "Ethnien". Allerdings vertreten sie nach wie vor eine Ideologie der Ungleichwertigkeit: Sie behaupten, dass es verschiedene unveränderliche "Kulturen", "Kulturkreise" oder "ethnische Gruppen" gäbe, die nicht zusammenpassen und am besten getrennt voneinander leben sollten. Auch hier grenzen Rassistinnen und Rassisten Menschen aus, unterscheiden sie nach "Kulturen", "Kulturkreisen" oder "Ethnien" und schreiben ihnen willkürlich Eigenschaften zu.

Rassistische Einstellungen gibt es …

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Antwort 1 ist richtig. Rassismus gibt es in allen Bevölkerungsgruppen. Studien belegen, dass rassistische Einstellungen auch über das rechtsextremistische Ursprungsmilieu hinaus weit verbreitet sind und nicht nur bei Rechtsextremistinnen und Rechtsextremen zu finden sind.

Was ist eine beliebte Strategie von Rechtsextremen, um ihre rassistische Propaganda im Netz zu verbreiten?

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Antwort 3 ist richtig. Ob on- oder offline, eine beliebte Strategie von rassistischen und rechtsextremen Menschen ist der Start von Kampagnen gegen beispielsweise den Bau von Moscheen oder die Unterbringungen von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern. Auf Facebook haben solche Gruppen manchmal zahllose Mitglieder. Das zeigt, wie weit Rassismus und rechtsextreme Einstellungen nach wie vor auch in der Mitte unserer Gesellschaft verbreitet sind – auch wenn den Mitgliedern teilweise nicht bewusst ist, dass sie eine rassistische oder rechtsextreme Kampagne unterstützen. Denn Rassistinnen und Rassisten, Rechtsextremistinnen und Rechtsextreme verbreiten ihre Hetze in diesen Gruppen meist nicht offen, sondern geben vor, sich für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen. Da hilft es nur, genau in der Gruppenbeschreibung und im Impressum nachzulesen, wer hinter der Kampagne steckt.

Welcher Begriff ist eine Selbstbezeichnung von Menschen, die von Rassismus betroffen sind?

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Antwort 2 ist richtig. Bei dem Ausdruck "People of Color" bzw. "Person of Color" handelt es sich um eine Selbstbezeichnung von Menschen, die sich nicht als Weiß definieren und die sich durch die Verwendung des Begriffs gegen Fremdzuschreibungen der Mehrheitsgesellschaft zur Wehr setzen. Indem sie selbst und in Eigenverantwortung die Begriffe und Bezeichnungen auswählen, mit denen sie selbst über sich sprechen und mit denen über sie gesprochen wird, stärken Angehörige der Minderheitengesellschaften ihre eigene Position im Diskurs über Rassismus.