US-Soldaten in Afghanistan

6.1 Allgemein

ipg-journal (08.09.2014)

http://www.ipg-journal.de/schwerpunkt-des-monats/interventionen/a
rtikel/detail/jenseits-der-ueblichen-selbstbestaetigung-574/

"Jenseits der üblichen Selbstbestätigung"
Der frühere sicherheits- und abrüstungspolitische Sprecher der Grünen, Winfried Nachtwei, zieht in diesem ausführlichen Gastbeitrag für das ipg-journal ein Fazit der deutschen Beteiligungen an internationalen Interventionen in den vergangenen 20 Jahren. Seine klare Forderung an die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik: mehr UN-Orientierung, weniger "strukturelle Militärlastigkeit". "In Deutschland ist nicht der Glaube an militärische 'Lösungen' das Problem, sondern eine strukturelle Militärlastigkeit, befördert durch politische Führungs- und Strategieschwäche sowie magere zivile Kapazitäten. (...) Zwischen den verschiedenen staatlichen Instrumenten der Krisenbewältigung besteht ein Gefälle der Verfügbarkeiten, das immer wieder zu einer Falle wird: Relativ schnell verfügbar sind Streitkräfte mit ihrem besonders breiten Fähigkeitsspektrum. Nicht schnell verfügbar sind Polizisten und Kräfte für Sicherheitssektorreformen sowie Verwaltungsaufbau." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung (13.09.2014)

http://www.nzz.ch/international/das-geschaeft-mit-der-aussenpolit
ik-1.18382697

"Das Geschäft mit der Aussenpolitik"
Silvia Stöber erläutert anhand zahlreicher konkreter Beispiele den oft nur schwer erkennbaren Einfluss von "Ex-Politikern, PR-Beratern und Anwaltskanzleien" auf wichtige außenpolitische Entscheidungen. Im Gegensatz zu den USA sei dieses Feld in Europa bisher nur wenig reguliert. "Im Gegensatz zu Europa gelten in den USA für Auftragnehmer ausländischer Klienten strenge Transparenzregeln. Sie müssen dem Justizministerium detaillierte Angaben über ihre Kunden und ihre Aktivitäten machen. Diese Daten bereitet die Nichtregierungsorganisation Sunlight Foundation auf einer Website für die Öffentlichkeit auf. Daraus geht hervor, dass 2013 unter den grössten Kunden amerikanischer Lobbyisten viele Länder östlich der EU waren, die meisten von ihnen nicht eben finanzstark: So finden sich auf den Plätzen 8 bis 10 die Republika Srpska, Georgien und Aserbeidschan. Dahinter tauchen auch Kosovo, Montenegro, Tadschikistan und die Ukraine auf, dies noch vor Russland." Weiter...


European Union Institute for Security Studies (05.09.2014)

http://www.iss.europa.eu/publications/detail/article/the-arab-sum
mer-searing-heat-soaring-violence/

"The Arab summer: searing heat, soaring violence?"
Florence Gaub untersucht in ihrer Studie, ob es einen Zusammenhang zwischen den hohen Temperaturen dieses Sommers im Nahen Osten und dem gleichzeitigen starken Anstieg der Gewalt in der Region geben könnte. "Much as rising temperatures are likely to have a global impact to differing degrees, they are clear conflict multipliers in the MENA region. If Arab states do not manage to mitigate the effects of these climate-related challenges, future summers will be even hotter, in terms of both temperature and violence. And although heat is not currently a cause of regional conflict, spill-over effects in a region plagued by porous borders cannot be ruled out in the future." Weiter...


The Japan Times (01.09.2014)

http://www.japantimes.co.jp/opinion/2014/09/01/commentary/world-c
ommentary/china-u-s-moving-closer-to-viewing-war-as-inevitable/#.
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"China, U.S. moving closer to viewing war as inevitable"
Sicherheitsexperten in den USA und in China hätten die wachsende Sorge, dass die Regierungen in Washington und Peking einen künftigen Krieg zwischen beiden Ländern bald als unausweichlich betrachten könnten, schreibt Mark J. Valencia vom National Institute for South China Sea Studies im chinesischen Hainan. China strebe eine ebenso "außergewöhnliche" Rolle im internationalen System an wie die USA, für die Amerikaner käme eine Aufgabe ihrer aktuellen Vorrangstellung jedoch nicht in Frage. "If the U.S. wants to avoid direct conflict or at least postpone it — and it is not obvious that the U.S. wants to do either — it has to accommodate to some degree China’s international interests and aspirations by sharing power: when, on what issues, how, and how much are challenges for U.S. government deep thinkers to ponder and negotiate with China. For its part, China needs to prove by its actions that it will not threaten or use force to settle its disputes. Such strategic 'flexibility' by both parties will be necessary to avoid the worst scenario. The two have fundamental differences and conflicting 'national interests.' It does not seem likely that the U.S. will 'give' and China will 'accept' what it will take to make this new relationship a reality." Weiter...


RAND-Corporation (27.08.2014)

http://www.rand.org/pubs/research_reports/RR609.html

"Spillover from the Conflict in Syria"
Die RAND-Corporation hat in einer neuen Studie die regionalen Spillover-Effekte des Krieges in Syrien untersucht. "All roads lead to Damascus and then back out again, but in different directions. The financial and military aid flowing into Syria from patrons and neighbors is intended to determine the outcome of the conflict between a loose confederation of rebel factions and the regime in Damascus. Instead, this outside support has the potential to perpetuate the existing civil war and to ignite larger regional hostilities between Sunni and Shia areas that could reshape the political geography of the Middle East. This report examines the main factors that are likely to contribute to or impede the spread of violence from civil war and insurgency in Syria, and then examines how they apply to Turkey, Lebanon, Iraq, and Jordan." Weiter...


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