US-Soldaten in Afghanistan

6.1 Allgemein

Bundeszentrale für politische Bildung (23.06.2014)

http://www.bpb.de/internationales/weltweit/innerstaatliche-konfli
kte/186896/ideologie-und-konflikt

"Ideologie und Konflikt"
Die Bundeszentrale für politische Bildung verweist auf ihrer aktuellen Startseite auf ihr Dossier "Innerstaatliche Konflikte". Nicolas Schwank schreibt hier über den Einfluss der Ideologie auf das Ausmaß von Konflikten. "Ideologie- und Systemveränderung sind derzeit die häufigsten Konfliktgegenstände in innerstaatlichen Gewaltkonflikten. Ideologie umfasst dabei eine große Spannbreite unterschiedlicher werte- und identitätsstiftender Gedankensysteme. Die Instrumentalisierung von Ideologie kann für Rebellenführer große Vorteile haben. Ideologie kann aber auch gewaltvermindernd wirken." Weiter...


Telepolis (15.07.2014)

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42262/1.html

"Gefoltert. Erniedrigt. Sprachlos."
Iris Mostegel berichtet über die Arbeit arabischstämmiger Psychologen, die über das Internet traumatisierte Gewaltopfer aus arabischen Ländern betreuen. "Folter, Kriegserfahrungen und Vertreibung, häufig auch innerfamiliärer sexueller Missbrauch. Oder Depressionen, denen kein spezifisches Trauma zugrunde liegt. Damit wenden sich Frauen und Männer aus allen arabischen Ländern an das fünfköpfige Psychologenteam in Deutschland. Deutschland deshalb, da es in ihren Heimatländern oft keine psychologische Anlaufstelle gibt und falls doch, ist die Hemmschwelle, sie in Anspruch zu nehmen, hoch - einerseits gesellschaftlich stigmatisiert, andererseits die übergroße Scham mit einem Fremden von Angesicht zu Angesicht über das traumatische Erlebnis zu sprechen." Weiter...


Bundesakademie für Sicherheitspolitik (08.07.2014)

https://www.baks.bund.de/de/aktuelles/das-weimarer-dreieck-zeigt-
klare-kante

"Das 'Weimarer Dreieck' zeigt klare Kante"
Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik berichtet über eine informelle Diskussion von Experten "im kleinen Kreis" über die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen in Europa. "Gemeinsam mit dem polnischen 'Büro für Nationale Sicherheit' (BBN) sowie dem französischen 'Institut für Höhere Studien der Nationalen Verteidigung' (IHEDN) führte die BAKS einen sicherheitspolitischen Roundtable durch. Die Ukrainekrise, die Zukunft der Östlichen Partnerschaft, die Vorarbeiten zum NATO-Gipfel und die Auswirkungen der Ukrainekrise auf die NATO sowie die Zukunft der GSVP vor dem Hintergrund der letztjährigen Beschlüsse des Europäischen Rats und den aktuellen Entwicklungen in der Ukraine und im NATO-Rahmen wurden diskutiert." Weiter...


Gmane (09.07.2014)

http://article.gmane.org/gmane.culture.internet.nettime/8458/matc
h=orwellian+newspeak

"Facebook's Mood Study: Orwellian newspeak 2.0"
Brian Holmes schreibt in seinem Beitrag zur Debatte über die umstrittene Facebook-Studie der Cornell University, dass sich das US-Militär mit der Finanzierung geisteswissenschaftlicher Studien auch auf einen möglichen Kollaps der vorherrschenden neoliberalen Gesellschaftsordnung vorbereite. "The crucial technique used by DoD to exploit civilian research is the concept of 'dual use' - the professors see the civilian, peace-time use (a salve for their conscience) and the military planners see the research as small pieces in a larger effort that they coordinate. (...) The military is right that massive disorder lies on the horizon, because it started three years ago (with Fukushima, Tahrir, Occupy and right now, Isis). The question is, how do we guide ourselves through the breakdown of the neoliberal order toward a more viable way of life? Whoever thinks there will be a spontaneous 'return to normal' is ripe for the manipulations of militarized social science, delivered via the giant corporations." Weiter...


YaleGlobal (03.07.2014)

http://yaleglobal.yale.edu/content/unipolar-moment-multiplex-worl
d

"From the Unipolar Moment to a Multiplex World"
Amitav Acharya, Politikwissenschaftler an der American University in Washington, DC., schreibt, dass sich die sicherheitspolitische Weltordnung gegenwärtig von einer unipolaren in eine "multiplexe" verwandele. "(...) a multiplex world is not a multipolar world, especially of the pre–World War II European kind. For one thing, today’s key players in international politics are not just great or rising powers. They include international institutions, non-state actors, regional powers and organizations, and multinational corporations. (...) A multiplex world is not defined by the hegemony of any single nation. In fact, the advent of a multiplex world comes from the waning of the 'American-led liberal hegemonic order,' as suggested by John Ikenberry in his 2010 The Liberal Leviathan. This does not necessarily mean the United States is in decline – the jury is still out on that issue. But the United States is no longer in a position to create the rules and dominate the institutions of global governance in the manner it had done for much of the post–World War II period." Weiter...


The New Yorker (04.07.2014)

http://www.newyorker.com/online/blogs/newsdesk/2014/07/the-new-wa
y-of-war-killing-the-kids.html

"The New Way of War: Killing the Kids"
Zu den Opfern aktueller bewaffneter Konflikte gehören Zahlen der UNICEF zufolge immer häufiger Kinder, berichtet Robin Wright. Dabei handele es sich immer wieder nicht um unbeabsichtigte Opfer, Kinder würden vielmehr gezielt ins Visier genommen. "'Children are not just getting caught in the crossfire, they are also likely to be specific targets,' Graça Machel, the Secretary-General’s Special Representative, declared in the first U.N. 'Children in War' report, in 1996. She went on: 'When ethnic loyalties prevail, a perilous logic clicks in. The escalation from ethnic superiority to ethnic cleansing to genocide, as we have seen, can become an irresistible process. Killing adults is then not enough; future generations of the enemy — their children — must also be eliminated.' In the twenty-first century, the escalating dangers to children in conflict zones are often overlooked amid the terrible dramas of individual loss, such as the recent killing of three Israeli teen-agers and a young Palestinian. But the worldwide numbers are unprecedented." Weiter...


Foreign Policy (02.07.2014)

http://www.foreignpolicy.com/articles/2014/07/02/back_to_basics_g
ermany_us_democracy

"Back to Basics"
Christian Caryl schreibt, dass neue Demokratien sich in der Vergangenheit zu Recht nicht an den innenpolitisch völlig blockierten USA, sondern an dem pragmatischer funktionierenden Deutschland orientiert hätten. Heute könnten auch die Vereinigten Staaten einiges vom deutschen Modell lernen, so Caryl. "This certainly is not an argument for adopting the German constitutional structure as America's own. The two countries have starkly different histories and political environments. Yet the current dysfunction in the United States, including the obvious democratic deficits of the country's own Basic Law (2000 presidential election, anyone?), is increasingly prompting questions about the need for far-reaching, systemic reforms. What Germany's example shows is that freedom and good governance don't have to contradict each other, and that fact should guide change in the U.S. system. It may sound crazy at first, but there's a lot Washington can learn from Berlin." Weiter...


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