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6.2 Kampf der Kulturen
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http://www.welt.de/politik/article67371 00/USA-prangern-Islam-Feindlichkeit-in- Europa-an.html
Die Vereinigten Staaten machen sich Sorgen um die
Menschenrechte in Europa, berichtet die "Welt". "Die US-
Regierung sorgt sich um die Menschenrechte in Europa. Laut
einem jetzt veröffentlichten Bericht ist sie unzufrieden
mit der Situation der Muslime. Kritisiert werden das
Minarettverbot in der Schweiz, das Kopftuchverbot an
deutschen Schulen und gewalttätige Übergriffe in mehreren
Staaten." |
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http://www.sueddeutsche.de/politik/458/ 505647/text/
Johannes Boie berichtet über die Methode von Anhängern
der Website "Politically Incorrect", Veranstaltungen zu
stören, die sie für pro-muslimisch halten. "Die Leser der
Seite haben bereits 38 Aktionsgruppen in Deutschland
gegründet - vom Ruhrgebiet bis Dresden, von Karlsruhe bis
Hamburg. Mehrere hundert Menschen dürften den harten Kern
der schnell wachsenden Szene bilden. Ihre Motivation zur
Islamkritik ist unterschiedlich: Eine gelegentlich
religiös geprägte Liebe zu Israel oder das Gefühl, dass
christliche Werte in Deutschland verloren gehen. Andere
fürchten sich vor dem Islam oder sind durch die
Berichterstattung über 'Ehrenmorde' aufgeschreckt worden." |
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http://www.pro-medienmagazin.de/politik .html?&news[action]=detail&news [id]=2820
Das christliche Medienmagazin "Pro" porträtiert den
niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders. "In
Holland hat der Politiker Geert Wilders bei den
Kommunalwahlen wie erwartet erstaunliche Ergebnisse
eingefahren. Könnte er im Juni bei den Parlamentswahlen
vielleicht sogar neuer Ministerpräsident werden? So oder
so: die Niederlande erleben eine Wende, die besonders in
deutschen Medien mit Sorge betrachtet wird." |
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32 228/1.html
"Telepolis" schreibt über die Hintermänner der deutschen
"Pro-Bewegung". "Die Erfolge, die Geert Wilders mit seiner
Partij voor de Vrijheid (Partei fuer die Freiheit) Anfang
des Monats bei den niederländischen Kommunalwahlen
feierte, hat Rechtspopulisten in ganz Europa neu
inspiriert. So auch die deutsche Pro-Bewegung, die beim
Urnengang in Nordrhein-Westfalen am 9. Mai den Einzug in
den Landtag anstrebt. Für den eingetragenen Verein, der
seit 2004 mit Fraktionsstärke im Stadtrat von Köln
vertreten ist, seinen Stimmenanteil von 4,7 Prozent im Jahr
2009 noch einmal überbieten konnte (5,4 Prozent) und auch
in die Kommunalvertretungen von Gelsenkirchen, Bonn oder
Leverkusen gewählt wurde, ist Düsseldorf selbstredend nur
ein Etappenziel." |
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32 224/1.html
Ein "Burkaverbot ist keine Befreiung unterdrückter
Frauen", titelt Thomas Pany seinen Bericht über den
Ratschlag des Menschenrechtskommissars des Europarates,
Thomas Hammarberg, "im Namen der europäischen Toleranz von
einer staatlichen Einmischung in dieser Bekleidungsfrage"
abzusehen. |
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32 217/1.html
"Telepolis" im Gespräch mit dem Politikwissenschaftler
Hamed Abdel-Samad, einem neuen Mitglied der Islamkonferenz.
"Der Politologe und Schriftsteller Hamed Abdel-Samad wurde
1972 in Ägypten geboren. Er arbeitete in Genf für die
UNESCO und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl
für Islamwissenschaft an der Universität Erfurt sowie an
der Abteilung für jüdische Geschichte und Kultur an der
Universität München. Öffentliche Bekanntheit erwarb sich
Abdel-Samad letztes Jahr mit seiner Autobiographie 'Mein
Abschied vom Himmel - Aus dem Leben eines Muslims in
Deutschland'. Er hat bereits mehrere Abhandlungen zur
Radikalisierung von jungen Muslimen in Europa und zum Thema
Islamkritik publiziert." |
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http://www.n-tv.de/politik/dossier/Eine -Islamisierung-gibt-es-nicht-article766 325.html
"n-tv" im Gespräch mit dem CSU-Politiker Hans-Peter Uhl
über Chancen erfolgreicher Integrationspolitik. "Diesem
Meinungskampf muss man sich als Unionspolitiker stellen,
indem man sagt, mit uns geht so etwas nicht, für uns gilt
Religionsfreiheit, wir bekämpfen Islamismus und
Extremismus, aber nicht eine friedliche Religion wie den
Islam. Dieser Auseinandersetzung muss man sich stellen,
jeder an seinem Platz." |
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http://www.economist.com/world/middle-e ast/displaystory.cfm?story_id=15651719
"Economist Online" berichtet über das Massaker an bis zu
500 Christen durch Muslime in Nigeria. "The latest killings
may be an act of revenge for four days of clashes in Jos in
January, when hundreds also died and Muslims were
disproportionately affected, though there were deaths on
both sides. 'This appears to be some kind of reprisal
attack,' said Robin Waudo, a spokesman for the Red Cross in
Abuja, the national capital. Jos, in Nigeria's so-called
'middle belt', is a tinderbox that sits between the
country's predominantly Muslim north and largely Christian
south. The city and its surroundings saw similar clashes in
2001, which by some accounts left some 1,000 killed, as
well as in 2004 and 2008. However, religious differences
are just one factor behind the violence." |
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http://www.die-religionen.net/
Die Website "die-religionen.net" bietet zahlreiche
Informationen über die Weltreligionen. "Mittlerweile leben
wir in einer sogenannten Multi Kulti Welt. Es prallen die
unterschiedlichsten Nationen und Kulturen im alltäglichen
Leben aufeinander. Darum möchten wir Ihnen auf dieser
Webseite die verschiedenen Weltreligionen ein wenig näher
bringen. So werden am einfachsten Vorurteile abgebaut. Wir
werden Ihnen den Islam genauso wie den Buddhismus und das
Christentum vorstellen. Aber auch das Judentum wird
sicherlich nicht zu kurz kommen. Lernen Sie die anderen
Kulturen und Religionen kennen und Sie werden auch die
verschiedenen religiösen Bräuche viel besser verstehen
können." |
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http://www.welt.de/die-welt/politik/art icle6673433/Ein-Provokateur-draengt-nac h-oben.html
"Welt-Online" über den niederländischen Rechtspopulisten
Geert Wilders. "An Geert Wilders scheiden sich die Geister.
Ist der niederländische Politiker mit der gebleichten
Haarmähne nun ein gefährlicher Rechtsradikaler, ein
Rassist gar oder nur ein etwas überdrehter Liberaler?
Sicher ist, dass Wilders in den Niederlanden einen Nerv
trifft. Bei den Kommunalwahlen am vergangenen Mittwoch hat
seine Freiheitspartei (PVV) sowohl in Den Haag als auch in
Almere die Mehrheit erlangt - anderswo war sie nicht
angetreten." |
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http://www.tagesspiegel.de/meinung/komm entare/art141,3047309
Der "Tagesspiegel" porträtiert die türkischstämmige
Rechtsanwältin Gönuel Halat-Mec, die derzeit als neues
Mitglied der Islamkonferenz gehandelt wird. "Dass sie
Anwältin wurde, lag gewissermassen in der Natur der Sache:
Schon als Jugendliche musste Gönuel Halat-Mec Eltern,
Verwandte und Bekannte zum Amt, zur Behörde oder zur Bank
begleiten, weil sie so gut Deutsch sprach." |
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http://www.zeit.de/2010/10/P-Islamkonfe renz
"Zeit.de" über die neue Linie von Innenminister Thomas de
Maizière in Sachen Islamkonferenz. "Die Islamkonferenz wird
fortgeführt - und einige streitbare Teilnehmer werden
nicht mehr eingeladen. Konkretion ist gut. Doch die Debatte
muss weitergehen." |
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http://www.fr-online.de/in_und_ausland/ kultur_und_medien/feuilleton/2374935_Ti mes-Mager-Getuemmel.html
Christian Schlüter rekapituliert die Islamdebatte in den
deutschen Feuilletons. "Da war schon einiges los in den
letzten Monaten, und geht immer so weiter. Seit dem sich
etwa die Schweizer in einem Plebiszit gegen die Errichtung
von weiteren Minaretten ausgesprochen haben, tobt auch im
restlichen Europa und also auch in Deutschland eine
Abwehrschlacht gegen die islamische Bedrohung: In direkter
Verlängerung des dänischen Karikaturenstreits haben sich
verbale Schlägertrupps erneut versammelt und machen nun
als 'Islamkritiker' ohne Furcht und Tadel dem Abendland
alle Ehre." |
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http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte /anzeigen/32777
Das "Süddeutsche Magazin" im Gespräch mit der
Marokkanerin Nadia Larguet, die als erste Frau eines
islamischen Landes als Schwangere für eine Zeitschrift
nackt posiert hat. "Wir leben in einem islamischen Land,
sich öffentlich nackt zu zeigen, ist nicht so alltäglich
wie im Westen. Das Foto war deshalb eine kleine Revolution,
zumal man mich und meinen Mann gut kennt: Ich war lange TV-
Moderatorin, er ist oberster Repräsentant des
marokkanischen Kinos. In der Presse und im Internet wurde
also wild diskutiert: Darf man das? Ist das unzüchtig -
oder mutig?" |
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http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/arti kel/?ressort=me&dig=2010%2F03%2F02%2Fa0 015&cHash=a5448ad84b
Der Publizist, Tibetkundler und Minderheitenexperte Klemens
Ludwig fordert in der "taz" die Muslime auf, "Verantwortung
für das eigene Schicksal zu übernehmen". "Der frühere
Präsident von Malaysia, Mahathir Mohamad, ein
selbstbewusster Muslim, hat dies einmal so formuliert: 'Die
Krisen und Probleme entstanden auch, als muslimische
Geistliche anfingen, Fachgebiete zu vernachlässigen, die
als weltlich wahrgenommen wurden, wie zum Beispiel
Naturwissenschaften, Mathematik, Medizin und Technik, und
sich nur auf religiöse Studien konzentrierten. Das war ein
großer Fehler.' Diese Erkenntnis lässt wenig Raum für
einen simplen Opferdiskurs, aber viel für Entwicklung." |
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http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/n ewsnight/8543422.stm
Die Verhaftung von fünf muslimischen US-Bürgern zeigt der
BBC zufolge, dass die terroristische Bedrohung durch
einheimische radikale Muslime auch in den USA ansteige. "It
is a situation which has surprised Juan Zarate, former US
Deputy National Security Advisor. 'You're seeing second,
third generation Americans who we had assumed were somewhat
immune from this narrative, who were integrated into
American society, who were born into Islam, not converts.
They are now falling prey to the ideology and committing to
it.'" |
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http://www.zeit.de/2010/09/Burka
Gero von Randow berichtet vom neuen Kampf der
französischen Öffentlichkeit. "Ganz gleich, ob rechts
oder links: Frankreich hat seine neuen Feinde gefunden -
fromme Muslime, die sich einem nichtreligiösen Staat
verweigern". |
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http://www.globalpost.com/dispatch/worl dview/100225/france-burqa-ban-human-rig hts
Olivier Guitta würde ein französisches Burka-Verbot
begrüssen, da dieses Kleidungsstück letztlich vor allem
ein Instrument "fanatischer" Männer zur Kontrolle der
Frauen bleibe. "For Islamists, veiling women is a way to
control society, hence their ferocious determination to do
so. Not coincidentally, it is one of the only issues on
which Sunni and Shia extremists agree. It's not by chance
that the spreading of the veil really took off in 1979
after Iran's Islamic regime came to power and Saudi
Arabia's radicalization wave following the foiled coup.
Some Shiite militias in Iraq have actually started forcing
women - Muslim or not - to wear the veil or face the
consequences. Interestingly, Al Qaeda through its Islamic
Maghreb branch also joined the debate by accusing France of
'religious terrorism' and threatening terror attacks in
France and/or against French interests." |
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http://politiken.dk/debat/ledere/articl e910879.ece
Die dänische Zeitung "Politiken" hat sich als bisher
einzige dänische Zeitung bei den Muslimen für den Abdruck
der umstrittenen Mohammed-Karikaturen entschuldigt. (Link
in dänischer Sprache. Google Translate bietet eine
brauchbare Übersetzung der Seite) "Enigheden består i at
se fremad, fokusere på at nedtrappe spændinger og håbe på
yderligere forsoning mellem Danmark og den muslimske
verden." |
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http://derstandard.at/1266541545251/Geg en-den-Islam-als-Herrenreligion-Ex-Musl ime-fordern-Recht-auf-Nichtglauben
Der "Standard" berichtet über die Gründung eines
Zentralrats der Ex-Muslime in Österreich. "Kaya fordert
das Recht, ein Ex-Muslim zu sein: eine Person, die sich
'den Zielen der Aufklärung und des Humanismus verpflichtet
fühlt und daher für Selbstkritik im Islam eintritt - ohne
gleich der Apostasie, des Abfalls vom Glauben, bezichtigt
zu werden'. Heute, Freitag, wird Kaya mit Mitstreitern wie
der Islamkritikerin und Feministin Mina Ahadi (53) bei
einer Pressekonferenz und anschliessenden Diskussion die
Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime in Österreich
bekanntgeben." |
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http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF41441 5BB243B181B8B60Ae/Doc~E1C90FC09A2B74FFD B92FB59BAe1ACA1E~ATpl~Ecommon~Scontent. html?rss_googlenews
Gibt es ein Menschenrecht auf Säkularisierung, fragt
Martin Kriele anlässlich des Kruzifix-Urteils vom
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 3.
November 2009. "Will man das Urteil in einer markanten
Formel zusammenfassen, so lautet diese: Es ist ein
Menschenrecht, in einem säkularisierten Staat zu leben, in
dem sich die Religion vollständig in die Privatsphäre
zurückgezogen hat. Das steht so in keiner
Menschenrechtskonvention. Der Gerichtshof hat es aus
Religions- und Weltanschauungsfreiheit und dem Elternrecht
herausinterpretiert oder besser: in sie
hineininterpretiert." |
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http://www.swp.de/goeppingen/nachrichte n/suedwestumschau/art4319,379537
Die Universitäten Heidelbergs und Tübingens konkurrieren
um ein Ausbildungszentrum für Imame und islamische
Religionspädagogen, berichtet die "Südwestpresse". "Die
Chancen, dass Baden-Württemberg ein Zentrum zur Ausbildung
von islamischen Vorbetern (Imamen) und islamischen
Religionspädagogen erhält, stehen gut. Wo aber soll es
entstehen? Zwei Universitäten sehen sich gut gerüstet,
die Aufgabe zu übernehmen: Heidelberg und Tübingen
wetteifern miteinander. Beide Unis arbeiten an Konzepten,
um den Zuschlag zu erhalten." |
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http://www.neue-oz.de/information/noz_p rint/nordwest/24754650.html
Die "Neue Osnabrücker Zeitung" im Gespräch mit Prof.
Bülent Ucar, Leiter des Osnabrücker Zentrums für
Interkulturelle Islamstudien, zur Imamausbildung in
Deutschland. "Wir wollen das Signal aussenden, dass in
Deutschland der Bedarf nach einer Ausbildung von Imamen
immens ist. Wir brauchen Imame, die in Deutschland heimisch
sind und auf die religiösen Bedürfnisse der Muslime
reagieren können. In dieser Tagung möchten wir Fragen
rund um die Imamausbildung kritisch reflektieren und
kontrovers debattieren." |
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http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ beitrag/11736276/492531/Schnellimbiss-K ette-bietet-nur-islamisch-statthaftes-F leisch-an.html
Kommt in Frankreich nach der Burka-Debatte nun eine
Schweinefleisch-Debatte? Die "Märkische Allgemeine"
berichtet, dass eine Fastfoodkette nur islamkonforme
Speisen anbieten möchte. "Ein spezieller Hamburger
ernährt zurzeit in Frankreich nicht nur die Kunden der
belgischen Fastfood-Kette Quick, sondern auch eine Debatte,
die das Misstrauen gegenüber dem Islam wieder auf die
Tagesordnung bringt. Kurz nach den grossen Diskussionen
über die 'nationale Identität' und ein Verbot der Burka
stösst einigen Politikern die Verkaufs-Idee des 'Halal-
Burgers' übel auf. In acht seiner 350 Restaurants im Land
hat Quick seit Ende November Schweinefleisch probeweise aus
dem Sortiment genommen und bietet nur noch Fleisch an, das
nach islamischen Vorschriften hergestellt wird." |
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http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hint ergrundpolitik/1129700/
"Deutschlandradio Kultur" über Imame in Deutschland
zwischen Islam und Islamismus-Verdacht. "Schätzungsweise
2000 Imame arbeiten in Deutschland - und zwar oft
ehrenamtlich. Welche Ausbildung sie haben sollten, ist
nicht vorgeschrieben. Doch längst ist das Rezitieren der
Gebete nicht mehr die einzige Aufgabe der Imame. Zunehmend
sind sie auch als Seelsorger gefragt, als
Stadtteilbeauftragter und Sozialpädagoge." |
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http://www.badische-zeitung.de/waldkirc h/moeglichkeiten-und-unmoeglichkeiten-e ines-dialoges--27185017.html
Die "Badische Zeitung" berichtet von einer Veranstaltung
des "Ökumenischen Bildungswerkes" über Christentum und
Islam. "Neben dem Gewaltpotenzial der beiden Religionen
wurden auch die, in vom Islam dominierten Gesellschaften
und Staaten oft missachtete Religionsfreiheit und die
fehlende Trennung von Religion und Politik diskutiert.
Karimi, der selbst den Koran ins Deutsche übersetzt hat,
entschärfte hier Suren, die häufig falsch interpretiert
würden. Er versicherte, dass die Verbindung von Theologie
und Politik in der islamischen Welt auch in ihm Empörung
hervorrufe. Eine solche Auslegung sei aber eigentlich
unvereinbar mit dem Islam." |
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http://de.qantara.de/webcom/show_articl e.php/_c-469/_nr-1160/i.html
Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der
Juden in Deutschland, erläutert Voraussetzungen einer
gelungenen Integration muslimischer Bürger in die deutsche
Gesellschaft. "Ohne eine umfassende aufklärerische
Anstrengung auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene werden
'Islamophobie' und Moslemhass immer weiter um sich greifen.
Das ist nicht nur unsittlich, sondern fördert die
Absonderung und zementiert die Neigung mancher muslimischer
Bevölkerungsschichten zur Errichtung von
Parallelgesellschaften." |
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http://www.gazelle-magazin.de/newsdetai ls/article/1/1266309445.html
Das Frauenmagazin "Gazelle" mit einer Rezension des Buchs
"Islamfeindlichkeit - Wenn die Grenzen der Kritik
verschwimmen" von Thorsten G. Schneiders (Hrsg.). "Aktuelle
Umfragen der verschiedensten Meinungsforschungsinstitute
haben ergeben, dass keine Religion im Bewusstsein der
Deutschen und Europäer so sehr mit Negativassoziationen
belegt ist, wie der Islam. Dieses in unserer Gesellschaft
verbreitete, lange Zeit ignorierte Phänomen der
Islamfeindlichkeit wurde kürzlich als Anlass erkannt,
seiner historischen Herausbildung, seiner Vielfältigkeit
und seinen Auswirkungen auf den Grund zu gehen und in einem
Sammelband mit Beiträgen von prominenten Vertretern der
unterschiedlichsten Wissenschaftsdisziplinen an die
Öffentlichkeit zu tragen." |
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http://de.qantara.de/webcom/show_articl e.php/_c-469/_nr-1159/i.html
Eine neue Studie des "Gallup Center for Muslim Studies" hat
sich mit der Meinung von Amerikanern über ihre
muslimischen Mitbürger beschäftigt. "Eine neue Studie des
'Gallup Center for Muslim Studies' zeigt, dass anti-
islamische und anti-semitische Ressentiments in den
Vereinigten Staaten verbreitet sind. Doch gibt es auch
zahlreiche US-Bürger, die einen Dialog und eine
Verständigung mit den Muslimen wünschen." |
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http://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/ berlinale/Sibel-Kekilli;art16892,302964 3
Der "Tagesspiegel" stellt den Berlinale-Film "Die Fremde"
mit Sibel Kekilli in der Hauptrolle vor. Der Film
beschäftigt sich mit dem Thema "Ehrenmord". "Sibel Kekilli
betont, dass diese Verbrechen rein gar nichts mit Religion
zu tun haben. 'Das sind archaische Traditionen. Die
Religion ist nur eine Ausrede. Es geht um den Schutz einer
Gemeinschaft vor einer Gesellschaft, in die sie sich nicht
integriert fühlt. Man müsste den türkischen Zuwanderern
eine bessere Integration bieten. Die deutsche
Mehrheitsgesellschaft hat zu lange weggeschaut, weil man
gedacht hat, die Gastarbeiter gehen sowieso zurück.'" |
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http://www.welt.de/die-welt/politik/art icle6387512/Islam-Streng-oder-weltoffen .html
Christina Brüning über Schwierigkeiten bei der Ausbildung
von Imamen in Deutschland. "Wie erarbeitet man ein
Curriculum? Wie soll Personal berufen werden? Woher soll es
angesichts dünner Auswahl in Deutschland überhaupt
kommen? Wie kann der Beirat aussehen, der die Mitwirkung
der Muslime analog zu den Kirchen sicherstellt? Und wer
bezahlt das alles?" |
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http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/a rtikel/1/der-gott-der-kleinen-dinge/
Im Miteinander der Religionen gelte es, das Gemeinsame zu
betonen, schreibt Michael Kiefer. "Vor allem die
sogenannten Islamkritiker konstruieren zwei Wirgruppen, die
sich angeblich unversöhnlich gegenüberstünden: Auf der
einen Seite die scheinbar 'aufgeklärte' und viel zu
'tolerante' Aufnahmegesellschaft, auf der anderen die
'rückständigen' Muslime, die mit weiteren negativen
Zuschreibungen wie 'Demokratieferne', 'Intoleranz' und
einem 'übersteigerten Ehrbegriff' belegt werden. Dieses
Wahrnehmungsmuster birgt ein hohes Konfliktpotenzial." |
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http://www.newstatesman.com/religion/20 10/02/muslim-religious-moderation
Islamwissenschaftler Tariq Ramadan analysiert die westliche
Kategorisierung islamischer Strömungen, die seit dem 11.
September 2001 vor allem zwischen "moderaten" und
"extremistischen" Muslimen unterscheide. "There are those
in the west today who are keen to define moderate Muslims
as those who are invisible, or look just like us, who
support us, or even as those who have accepted the terms of
their subjection. In turn, they want to declare all the
rest as fundamentalists or extremists. Such self-serving
judgements are ideological in nature and lead only to an
intellectual confusion that prevents us from grasping the
essentially political and economic nature of the debate.
They cannot help us to understand the complex dynamics at
work in Muslim societies. Once we have condemned the
violent - extremist groups that murder innocent civilians
supposedly in the name of Islam, we must move forward and
place their political positions in context." |
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http://www.hagalil.com/archiv/2010/02/0 9/islamischer-antisemitismus/2/
"Hagalil" über die "Islamisierung des Antisemitismus".
"Wie heute der Antisemitismus in islamischen Gesellschaften
gesehen wird, ist immer öfter ein Resultat ideologischer
Instrumentalisierung und seltener von wissenschaftlicher
Auseinandersetzung. Den wenigsten AutorInnen geht es um das
Thema des Antisemitismus selbst, sondern vielmehr um den
Staat Israel. Während seine FeindInnen den arabischen und
islamischen Antisemitismus überhaupt leugnen, verharmlosen
oder in einer implizit rassistischen Argumentation
behaupten, 'Araber' könnten als 'Semiten' überhaupt keine
AntisemitInnen sein, wird spätestens seit Sayyid Qutb von
radikalen Islamisten wie von einer Reihe (pro-)westlicher
IdeologInnen gleichermaßen behauptet, es gäbe eine im
Islam eingeschriebene Feindschaft gegenüber Jüdinnen und
Juden, die sich als Kontinuum durch die islamisch-arabische
Geschichte ziehe." |
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http://www.heise.de/tp/blogs/6/147054
"Großbritannien ist die Senkgrube, in der die
Radikalisierung geschieht", zitiert Thomas Pany den
nigerianischen Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka.
"Großbritannien sei eine Brutstätte für religiöse
Terroristen. Soyinka erzählt von der Angst unter seinen
Landsleuten, die fürchten, dass ihre Kinder, die sie zum
Studieren an Universitäten des UK geschickt haben, als
religiöse Fundamentalisten heimkehren. (...) Entwickelt
hätten die Studenten ihre 'mentalen Konditionierungen' in
der überwiegenden Zahl der Fälle 'off campus' an
britischen Moscheeschulen. Solche Einrichtungen gibt es
Soyinka zufolge vor allem im Norden Großbritanniens und in
London." |
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32 052/1.html
"Telepolis" im Gespräch mit Thierry Chervel, Mitbegründer
und Redakteur des "Perlentauchers", über die aktuelle
Islamdebatte in den deutschen Feuilletons. "Die
Islamdebatte verschärft sich. Während der prominenteste
Islamgegner, der SPIEGEL-Schreiber und Autor Henryk Broder
nicht gerade dafür bekannt ist, seine Kontrahenten
pfleglich zu behandeln und sich wegen seiner drastischen
Wortwahl bereits vor Gericht rechtfertigen musste (wo er
allerdings gewann), weht mittlerweile auch den anderen
Islamkritikern im Feuilleton ein rauerer Wind entgegen, der
mit einer emphatischen Betonung der Rechte von Muslimen auf
ihre kulturellen Lebensweisen einhergeht." |
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http://diepresse.com/home/politik/innen politik/538625/index.do
Die FPÖ hat einen ihrer Kandidaten wegen islamfeindlicher
Äußerungen von einer Wahlliste gestrichen, berichtet
"DiePresse". "Ein FP-Kandidat für die Bludenzer
Gemeindewahl wetterte in Internetforen gegen Muslime. Den
Islam bezeichnete er als 'degenerierte verkommene
Ideologie'." |
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http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/arti kel/?ressort=me&dig=2010%2F02%2F09%2Fa0 021&cHash=9bbe9e8186
Handelt es sich beim Burka-Streit um eine "Phantomdebatte",
fragt Isolde Charim in der "taz". "Ja, wir alle brauchen
einen aufgeklärten Islam. Aber ein solcher lässt sich
nicht herbeiverbieten - etwa durch eine Fatwa gegen die
Burka. Und schon gar nicht durch dessen präventive
Stigmatisierung. Will man die Frauen vor der Burka und
nicht uns vor den Burkaträgerinnen schützen, dann sind
pädagogische und soziale Offensiven allemal zielführender
als prohibitive. Oder aber man folgt jenem Vorschlag, der
kürzlich in Frankreich aufgeworfen wurde. Statt die Burka
zu verbieten, sollte man sie vielmehr vorschreiben. Allen.
Auch den Männern. Die liberté würde das nicht gerade
garantieren. Aber die égalité, die wäre verwirklicht." |
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http://www.guardian.co.uk/world/2010/fe b/08/france-citizen-handbooks-identity- debate
Der französische Premierminister Francois Fillon hat im
Zuge der Burka-Debatte einige neue Regelungen zur besseren
Integration muslimischer Franzosen angekündigt. "French
children are to be given a 'citizen's handbook' to teach
them to be better republicans, as part of national identity
measures announced by the government today. Schools will be
ordered to fly the French flag and to have a copy of the
1789 Declaration of the Rights of Man and of the Citizen in
every classroom. The measures, announced by the French
prime minister, François Fillon, are the first to emerge
from the country's controversial debate on national
identity." |
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http://www.britcoms.de/2010/02/08/why-d idnt-they-just-call-you-jew-jew-jew-jew -jew/
Oliver Nagel empfiehlt in seinem Blog den neuen Film "The
Infidel", der im April in England anlaufen wird. "Islam
scheint gerade Konjunktur als Gegenstand von britischen
Comedys zu haben - und schon zum zweiten Mal (nach Chris
Morris' Trailer zu seiner Terroristensatire 'Four Lions')
habe ich das Gefühl, dass gegen diese Form der
Auseinandersetzung mit der muslimischen Welt kaum etwas
einzuwenden ist." |
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http://www.weltexpress.info/cms/index.p hp?id=6&tx_ttnews%5Btt_news%5D=25505&tx _ttnews%5BbackPid%5D=385&cHash=6a2b7515 5f
"Weltexpress" berichtet über den Selbstversuch einer
Französin beim Tragen eines Ganzkörperschleiers. "Es war
die Hölle. Ihr ganzer körperlicher und seelischer
Ausdruck war den Blicken entzogen. Doch auch wenn die
Menschen nicht wussten, wer sich unter der Burka verbarg,
sie fällten ein vernichtendes Urteil. Sie nahm
verächtliche Blicke wahr. Männer hätten vor ihr auf den
Boden gespuckt, Passanten mit dem Finger auf sie gezeigt
und sie geduzt. Ängstliche Kinder seien weggerannt. Mutige
hätten sie gekniffen, um zu sehen, ob sie kein Gespenst
sei. Der Eintritt zu einem Supermarkt sei ihr verwehrt
worden. Die Schönheit des lilafarbenen Gewandes schien
niemanden milde zu stimmen. Sie hatte Angst, schwitzte,
fühlte sich wie in kochendem Wasser. In ihrem
Stoffgefängnis war es 5 Grad wärmer als draußen. Was
müssen Frauen beim Burkatragen in den südlichen,
wärmeren Ländern schon alleine durch die
Temperaturerhöhung alles aushalten?! - ein Martyrium." |
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http://www.morgenpost.de/berlin/article 1252778/Warum-Hatun-Sueruecue-sterben-m usste.html
Die "Berliner Morgenpost" erinnert an die Ermordung der 23-
jährigen Hatun Sürücü durch ihren Bruder in Berlin.
"Vor genau fünf Jahren, am 7. Februar 2005, wurde in
Tempelhof an einer Bushaltestelle die Leiche einer 23-
jährigen Frau gefunden, Hatun Sürücü. Ihr Mörder war
schnell gefasst: Es war ihr Bruder. Bis heute spricht
vieles dafür, dass es nicht die Tat eines Einzelnen war.
Und dass Hatun Sürücü sterben musste, weil sie nicht so
leben sollte, wie sie lebte." |
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http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/me dien/der_arabische_tv-sender_al-jazira_ f_ilmt_den_morgestraich_1.4846921.html
Die "Neue Zürcher Zeitung" über das Vorhaben des
arabischen Nachrichtensenders "al Jazira", die Basler
Fastnacht medial zu begleiten. "Was haben Micheline Calmy-
Rey, Oskar Freysinger und die Basler Fasnacht gemeinsam?
Sie alle hatten oder haben Auftritte im arabischen
Fernsehsender al-Jazira. Während die SP-Bundesrätin und
der SVP-Nationalrat ihre Gastspiele vor arabischem Publikum
schon gaben, steht dasjenige der Basler Fasnächtler aber
noch bevor. Der TV-Sender hat angekündigt, in diesem Jahr
erstmals in Basel mit der Kamera präsent zu sein. Der
Hintergrund ist klar: Seit das Schweizer Stimmvolk ein
Bauverbot für Minarette gutgeheissen hat, ist in der
arabischen Welt das Interesse am eigensinnigen Land in den
Bergen gewachsen." |
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http://www.faz.net/s/Rub9B4326FE2669456 BAC0CF17E0C7E9105/Doc~E687AA313F0974248 B086250443F42ECF~ATpl~Ecommon~Scontent. html
Frankreich wolle mehr Elite anstelle von
Ganzkörperschleiern im Land, schreibt die "FAZ". "Wer
einmal auf dem Hochplateau zu Gast war, auf dem die
französische Elitehochschule 'École Polytechnique' ihr
Quartier bezogen hat, der kann Pierre Tapie vielleicht ein
bisschen besser verstehen. Der Vorsitzende der Konferenz
der 'Grandes Écoles' hatte vor kurzem die Pläne der
Regierung kritisiert, denen zufolge die Eliteschulen
künftig verpflichtet sein sollen, etwa ein Drittel ihrer
Studenten nicht mehr einzig nach dem Leistungsprinzip
auszuwählen, sondern verstärkt junge Franzosen aus sozial
schwachen Familien und solchen mit Einwanderungshintergrund
aufzunehmen." |
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http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421 F93E22EFA74003C4D/Doc~E073456861DB04058 9652199DA2BE532D~ATpl~Ecommon~Scontent. html
Regina Mönch kommentiert die Empfehlung des
Wissenschaftsrats zur Einrichtung des Fachs Islamische
Theologie an deutschen Universitäten. "Islamische
Theologie oder - wie es der Wissenschaftsrat in seinem
jüngsten Gutachten empfiehlt - 'Islamische Studien' als
bekenntnisgebundene Forschung und Lehre sind an deutschen
Universitäten eine Rarität. Eigentlich gibt es bisher nur
zwei staatliche Universitäten (von etwa achtzig), die sich
vorwagten: Münster und Frankfurt. Warum das so ist, hat
viel mit Trägheit, Ignoranz und der Diskursroutine zu tun,
die sich immer wieder in der Frage erschöpfte, dass es
keine einheitliche Glaubensgemeinschaft der Muslime gibt,
die das verfassungsrechtlich verbriefte Recht der
Mitsprache wahrnehmen könnte." |
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ,1518,675888,00.html
Der Streit um das Tragen eines Ganzkörperschleiers spaltet
Europa, berichtet der "Spiegel". "Soll man Frauen
verbieten, sich zu verschleiern - und kann ein solcher
Schritt wirklich zu mehr Emanzipation führen? In Europa
wird heftig gestritten, ob die Burka geaechtet werden soll.
SPIEGEL ONLINE beschreibt, welche Länder die
Ganzkörperverhüllung verbieten wollen - und welche sie
tolerieren." |
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http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/ 2010-02/schule-schleier-islam
"Zeit-Online" über einen aktuellen Streit um die
Verschleierung einer Schülerin an einer deutschen Schule. "Darf eine muslimische Schülerin im Unterricht einen
Schleier tragen? Eine klare Regelung fehlt. Das führt zu
viel Unsicherheit und Ärger, wie ein aktuelles Beispiel
zeigt." |
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http://www.welt.de/die-welt/vermischtes /article6262314/Ich-gebe-der-Angst-eine -Stimme.html
Die "Welt" im Gespräch mit dem Deutschen Alexander Segert,
Gestalter des Schweizer Plakats für ein Minarettverbot. "Schon lange bevor sich die deutsche Bundesregierung zum
Kauf gestohlener Bankkundendaten entschloss, hat die
rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei die
Deutschen ins Visier genommen. Mit einer Kampagne gegen den
'deutschen Filz' will sie die Züricher Gemeinderatswahlen
gewinnen. Der Mann hinter den Inseraten stammt selbst aus
Deutschland und hat schon mit zahlreichen Kampagnen für
Empörung gesorgt (...). Oben in seinem Büro hat er sein
liebstes Plakat aufgehängt: Es zeigt weisse Schafe, die
ein schwarzes von einer Schweizer Fahne treten. Statt
ursprünglich 'Für mehr Sicherheit' steht auf diesem
Exemplar: 'Das schwarze Schaf, das bin ich.'" |
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http://www.heise.de/tp/blogs/8/147027
"Telepolis" berichtet über Änderungspläne des neuen
Innenministers de Maizière für die deutsche
Islamkonferenz. "Nun soll Necla Kelek beim nächsten
Treffen der DIK nicht mehr dabei sein. Zusammen mit Seyran
Ates und Ali Kizilkaya, der Vorsitzende des Islamrats, wird
Necla Kelek in einem Bericht der taz als 'ausgeladen'
bezeichnet. Der Bericht stützt sich auf Informationen der
türkischen Zeitung Hürriyet. Diese hatte geschrieben,
dass 'Berlin diese drei Namen streicht'. Das
Innenministerium reagiert auf eine Nachfrage mit der
Antwort, dass 'niemand ausgeladen wird' und verweist auf
'strukturelle Veränderungen', die man plane. Ein schöner
Euphemismus; in der Privatwirtschaft bedeutet er, dass die
Stelle ab sofort nicht mehr sicher ist und die Kündigung
wahrscheinlich." |
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http://www.merkur.de/2010_05_Kirchen_wo llen_Re.40017.0.html?&no_cache=1
Thomas Schirrmacher mit "acht Gründen", denen zufolge die
Christen unter allen Religionen am stärksten einer
Diskriminierung ausgesetzt seien. "Eine Hälfte der
Christenheit geniesst die Sonnenseite der
Religionsfreiheit. In keiner anderen Religion liegt dieser
Anteil so hoch. Ein Grund: Religionsfreiheit herrscht in
der Regel da, wo das Christentum lange Einfluss auf die
Regierung hatte. Doch hat auch kein Glaube mit Ausnahme der
Bahai einen höheren Anteil an Verfolgten aufzuweisen. 75
Prozent aller Opfer der Verletzung von Religionsfreiheit
sind Christen." |
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http://www.theaustralian.com.au/news/op inion/frances-burka-ban-a-boost-for-equ ality/story-e6frg6zo-1225826508079
Greg Sheridan verteidigt die Pläne der französischen
Regierung für ein Burka-Verbot in öffentlichen Schulen
als wichtigen Beitrag zur Geschlechtergleichheit. "Here we
meet a hard truth of Muslim immigration to Europe, and
perhaps to Australia. There is a strong body of belief that
at least a large number of the African, and especially
Maghrebi, Muslims who move to Europe do so not to embrace
the European lifestyle, that is to pay the immigrant's
traditional compliment to the new society, but to recreate
their Third World lifestyle at a European standard of
living. Diversity is a good thing and there is a vast range
of values and traditions that are perfectly acceptable in
most Western societies. But women's inherent inequality is
not one of them." |
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32 018/1.html
Thomas Pany schreibt über die geplante Einrichtung
islamischer Studienfächer an deutschen Universitäten.
"Die empfohlene Ausbildung von Imamen an deutschen
Universitäten stößt auf breite Zustimmung unter
Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und muslimische
Verbänden, nicht aber bei den organisierten
Konfessionslosen". |
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http://de.qantara.de/webcom/show_articl e.php/_c-469/_nr-1153/i.html
"Qantara" bezeichnet die deutsche Islamdebatte als "neuen
Kalten Krieg". "Die Debatten über den Islam nehmen an
Schärfe zu und werden immer verwirrender. Was die
Hintergründe der Debatten sind und wie sich auch ein
neutraler Beobachter einigermaßen in ihnen zurechtfinden
kann, erläutert Stefan Weidner in seinem Essay." |
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http://www.welt.de/die-welt/debatte/art icle6234101/Auf-die-Tuerkei-kommt-es-an .html
"So viel Freiheit wie jetzt war noch nie in der Türkei",
schreibt der deutsch-türkische Schriftsteller und
Übersetzer Zafer Senocak in einem Gastbeitrag für die
"Welt". "In der aktuellen Islam-Debatte hilft ein Blick an
den Bosporus: Das dortige Staatsmodell wird darüber
entscheiden, ob Muslime einen Platz in der aufgeklärten
Gesellschaft einnehmen können". |
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http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/ak tuell/worte_sind_keine_aexte_1.4751850. html
Die "Neue Zürcher Zeitung" berichtet über die deutsche
Islamdebatte. "Was kann der Islam dafür, wenn in seinem
Namen Gewalt verübt wird? Die Frage, seit Jahren
debattiert, führt auch in Deutschland zu stetem Zwist
zwischen Religiösen und Säkularisten. Und bisweilen zu
fragwürdigen intellektuellen Volten von Kommentatoren.
Derweil sucht die deutsche Politik den praktischen Dialog." |
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http://www.fr-online.de/in_und_ausland/ kultur_und_medien/feuilleton/2258390_Is lam-Debatte-In-den-Panikraeumen-der-Tol eranz.html
Harry Nutt äußert sich auf "fr-online" zur Islamdebatte.
"Die Tonlage der Debatte variiert, und zuletzt konnte man
den Eindruck gewinnen, es gehe darum, eine Art
begrifflichen Panicroom zu errichten. So jedenfalls konnte
man hinreichend bekannte Zeitungskollegen verstehen, die
das Phänomen der Islamkritik ins Visier nahmen und dabei
allerorten feuilletonistische Hassprediger und andere
heilige Krieger ausmachten. Namen wurden ausdrücklich
genannt. Die häufigsten Nennungen erhielten die deutsch-
kurdische Rechtsanwältin Seyran Ates, die deutsch-
türkische Soziologin Necla Kelek sowie der Spiegel-Autor
Henryk M. Broder." |
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http://www.freitag.de/politik/1004-fran kreich-niqab-debatte-amina
Die Reaktionen innerhalb der muslimischen Gemeinschaft in
Frankreich auf das mögliche Burka-Verbot fallen
unterschiedlich aus, berichtet der "Freitag". "Viele in
Barbès sehen nur selten einen Niqab oder eine Burka und
finden den Anblick ebenso befremdlich wie viele Nicht-
Muslime. 'Ich persönlich bin für ein Verbot. Es ärgert
mich, wenn ich eine völlig verschleierte Frau sehe', sagt
ein Mann marokkanischer Herkunft. Diese Meinung ist bei
denjenigen Muslimen weit verbreitet, die das Gefühl haben,
ihre eigene religiöse Praxis habe mit derjenigen einer
kleinen Minderheit von Frauen, die sie unter dem Einfluss
des äußerst konservativen salafitischen Islam sehen, nur
wenig gemein." |
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http://www.freitag.de/kultur/1004-die-k inder-von-teheran-matthias-kuentzel-ira n-deutschland-antisemitismus-nazismus
"Der Politologe Matthias Küntzel will im Islamismus
partout die Fratze der Nazis erkennen", schreibt der
"Freitag" in einer Rezension des Buches "Die Deutschen und
der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen
Freundschaft". "Die 'Teheraner Kinder' sind nicht die
einzigen historischen Zeugen, die Küntzels Theorie von der
inneren Wesensverwandtschaft des iranischen und des
nazistischen Regimes widerlegen. Sie zeigen aber wie
problematisch er vorgeht: Er reduziert seine umfangreiche
gesellschaftliche und wirtschaftliche Analyse auf einen
einzigen ideologischen Faktor, den Antisemitismus." |
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http://www.guardian.co.uk/world/2010/ja n/31/french-muslim-burqa-veil-niqab
Lizzy Davies berichtet über Proteste muslimischer Frauen
in Frankreich gegen das geplante Burka-Verbot in
öffentlichen Einrichtungen. "For Amina and her friends,
who as young Frenchwomen are typical of the estimated 1,900
people in the country that a government report says are
believed to wear the niqab, the idea of a ban is a
'shocking' attempt by the state to interfere with an act
they insist is their own religious choice - paradoxically,
they say, out of a concern for laïcité. 'France is supposed
to be a free country. Nowadays women have the right to take
their clothes off but not put them on,' says Kheira. She is
showing her face, but has her niqab in her handbag." |
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http://www.merkur.de/2010_04_Der_neue_K alte_Kr.39934.0.html?&no_cache=1
Stefan Weidner hält im "Rheinischen Merkur" ein "Plädoyer
für mehr Sachlichkeit und weniger Polemik" in der
aktuellen deutschen Islamdebatte. "Die Debattenlage ist
verwirrend, und ein um Sachlichkeit bemühter Beobachter
wird kaum eine Position finden, mit der er sich
vorbehaltlos identifizieren kann. Dabei wurde die Frage,
wie es sich mit dem Islam nun in Wahrheit verhält - falls
er als solcher überhaupt zu greifen ist - noch gar nicht
berührt. Mit gutem Grund. Es geht nämlich nur in zweiter
Linie um den Islam als solchen. Tatsächlich geht es um die
Frage, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Es geht um
Deutschland und um Europa." |
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http://www.wiesbadener-kurier.de/region /wiesbaden/meldungen/8300978.htm
Die Stadt Wiesbaden plant ein Projekt, das muslimischen
Jugendlichen Alternativen zu "fundamentalistischen
Wanderpredigern" bieten soll, berichtet der "Wiesbadener
Kurier". "Es müsse ein Gegengewicht geschaffen werden zur
fundamentalistischen deutsch sprechenden Wanderprediger-
Szene, sagt Tischel. 'Nur Nein zu sagen reicht nicht',
weiss auch Tischel. Die Wanderprediger machen auch den
islamischen Gemeinden in Wiesbaden Jugendliche abspenstig.
Die jungen Prediger sind Idole, sie füllen problemlos
große Säle, so nachgefragt sind ihre Botschaften, die mit
dem Internet eine ideale Verbreitungs-Plattform haben." |
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http://www.freitag.de/kultur/1004-femin ismus
Magnus Klaue mit ein paar "kritischen Anmerkungen zum
Streit über die islamkritische Frauenbewegung". "Was den
postkolonialistischen Feminismus so unangenehm macht, ist
aber nicht nur seine Neigung zur Psychologisiererei,
sondern vor allem die Tatsache, dass muslimische Frauen in
ihm gar nicht vorkommen. Gebraucht werden sie lediglich als
Stichwortlieferanten, sei es als selbsterklärte 'Opfer'
oder irregeleitete 'Verführte' westlichen Denkens. Anders
als der Traditionsfeminismus, dessen Vertreterinnen genau
wussten, für wen sie Partei zu ergreifen hatten, bewegt
sich der postmoderne Feminismus damit in dem selben Zirkel,
den er seinen Kritikern unterstellt: Er ist eine
Selbstbespieglung westlicher Akademikerinnen im Spiegel des
'Anderen', als dessen Popanz 'fremde Kulturen' herhalten
müssen." |
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http://www.kathnews.de/content/index.ph p/2010/01/27/wir-werden-dir-zeigen-wie- islam-geht/
"Kathnews" hat mit dem koptischen Bischof Anba Damian aus
Anlass der jüngsten Überfälle auf Christen in Ägypten
und Malaysia gesprochen. "Im Augenblick ist es in Ägypten
beinahe schon kriminell, wenn man in einer privaten Wohnung
beten will. Wer als Christ eine Wohnung oder ein Haus
kaufen will, muss unterschreiben, dass er diese Immobilie
niemals als Gebetsraum nutzen wird. So weit sind wir in
Ägypten! Wir bekommen keine Genehmigung, Kirchen zu bauen
oder zu erweitern. Und wenn einer auf die Idee käme, sein
Haus zu einer Kirche zu machen, dann muss er damit rechnen,
dass es in Brand gesteckt wird. Denn es gibt niemanden, der
uns in Schutz nimmt." |
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http://www.timesonline.co.uk/tol/commen t/columnists/guest_contributors/article 7003710.ece
Alice Thomson spricht sich zwar gegen das Tragen einer
Burka aus, hält ein generelles Verbot allerdings für eine
übertriebene Reaktion. Die Verschleierungsart sei vor
allem problematisch, da sie den zwischenmenschlichen
Kontakt erheblich erschwere. "That doesn't mean that
Britain should ban the burka in public places. We don't
want the police stripping off women's outer garments in the
street. The French have gone too far by prohibiting the
wearing of a full veil on public transport. But we should
make it clear that people should not be allowed to cover
their faces when it impinges on others, That includes women
working in schools, hospitals, courtrooms, shops and the
service industries." |
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http://www.nytimes.com/2010/01/28/opini on/28iht-edgopalan.html
Das geplante Burka-Verbot in Frankreich sei ein Versuch,
die beklagte Repression muslimischer Frauen mit staatlicher
Repression zu bekämpfen, kritisiert Sandeep Gopalan von
der "National University of Ireland". "What is proposed is
a serious invasion of personal liberty without reasonable
justification. To be sure, individual freedoms can be
legally curtailed when circumstances such as security,
crime prevention or violence justify it. But the
justifications given for the restriction of the religious
freedoms by the burqa ban - equality, repression of women,
protection of French cultural values - do not seem to be on
the same footing." |
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http://www.csmonitor.com/World/Europe/2 010/0126/France-moves-toward-burqa-ban- amid-concern-over-Muslim-integration
Ein neuer Parlamentsbericht habe ein Burka-Verbot in
Frankreich näher rücken lassen, berichtet Robert Marquand
aus Paris. "The much-anticipated 200-page study fell just
short of calling for a complete ban on the face-covering
veil worn mainly by women from Gulf states, Pakistan, and
Afghanistan - with six members of the parliamentary
commission arguing in favor of a full ban, and six against.
The report, which security and identification needs, is
expected to provide ballast for a law to ban, in some form,
the burqa, obliging 'people not only to show their faces in
public-run areas, but keep their faces uncovered as long as
they stay there.'" |
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http://www.heise.de/tp/blogs/8/146970
"Telepolis" über den französischen Gesetzesvorstoss für
ein Verbot der "Vollverschleierung" im öffentlichen Raum.
"Personen, die ein Gebäude des öffentlichen Dienstes
betreten - Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser, Schulen -
oder ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen, sollen
künftig dazu verpflichtet sein, 'ihr Gesicht zu zeigen'.
Auch im Gebäude soll das Gesicht unverschleiert bleiben.
Ansonsten drohe, dass ihnen staatliche Leistungen
verweigert werden." |
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http://www.tagesschau.de/ausland/burkav erbot102.html
Auch "tagesschau.de" berichtet über das geplante
Burkaverbot in Frankreich. "Muslimische Frauen in
Ganzkörperschleiern sollen in Frankreich nicht mehr Bus
und Bahn fahren dürfen. Eine Parlamentskommission empfahl
ein entsprechendes Verbot in öffentlichen Einrichtungen -
somit auch zu Schulen, Krankenhäusern und Behörden." |
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http://www.globalpost.com/dispatch/fran ce/100126/muslim-women-dress-burqa
Das geplante Burka-Verbot habe in Frankreich eine
"Identitäts-Debatte" in Gang gesetzt, berichtet Mildrade
Cherfils. "While there was no shortage of definitions of
what it was to be French, one post on the government's
website that was widely circulated online made an attempt
to delineate what it was not: 'Mosques and tam-tams,
Ramadan and lucky charms, minarets and boubous, sharia and
African witchcraft, Arabic or Wolof, harissa and cassava,
the palm tree and the baobab are by no means contemptible;
only they are not part of French civilization.' The
national identity debate will culminate in February with
the presentation of a summary by the immigration minister.
As for the burqa ban, some hope a law will be passed this
year, but lawmakers will first have to work out many
details, such as how it would be enforced." |
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http://www.nytimes.com/2010/01/27/opini on/27wed2.html
Die "New York Times" kritisiert das geplante Burka-Verbot
in Frankreich in deutlichen Worten: "Muslim-bashing has
been a potent vote-getter for French far-right politicians,
most notably Jean-Marie Le Pen. In a clear bid to peel off
some of those votes, Mr. Sarkozy's center-right government
has spent months promoting a sometimes foolish, sometimes
menacing 'national debate' on French identity. No political
gain can justify hate-mongering." |
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http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/arti kel/?ressort=ku&dig=2010/01/26/a0101&cH ash=f724b54767
Isolde Charim, freie Publizistin aus Wien, schreibt in der
"taz" eine Replik auf einen Text von Birgit Rommelspacher
zum "kolonialen Feminismus". "Die Autorin setzt diese
Neutralität unter Anführungszeichen, denn für sie ist
diese nur ein Mittel, um die Vorherrschaft des Christentums
zu garantieren und damit andere Religionen in die
'Verborgenheit des Privaten' zurückzudrängen - etwa qua
Minarettverbot. Ergo ein untaugliches
Emanzipationsinstrument. Zunächst wäre zu sagen, dass
dieser Behauptung ein Irrtum zugrunde liegt: Privat ist
nicht gleichbedeutend mit unsichtbar. Auch Moscheen mit gut
sichtbaren Minaretten sind deshalb noch lange keine
öffentlichen Räume. Das unselige Schweizer Minarettverbot
hat nichts mit einer Unterscheidung zwischen öffentlich
und privat zu tun." |
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http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C0081429 59199A04A6FD8EC44/Doc~EBFFB6300D06B4C4A 82F9985FF0C7E46C~ATpl~Ecommon~Scontent. html?rss_googlenews
Leben Christen in Asien gefährlicher, fragt die "FAZ".
"Laut 'Christian Safety Index' tun sie dies. Das Ranking
des Theologischen 'Gordon-Conwell'-Seminars in den
Vereinigten Staaten weist Asien den letzten Platz unter den
Weltregionen zu. Verwundern kann dies kaum. Auf keinem
anderen Kontinent prallen so viele Religionen, Ethnien und
soziale Gegensaetze aufeinander, und nirgendwo sind diese
Faktoren derart miteinander verschränkt. Asien steht für
Vielfalt und Harmonie wie für Abgrenzung und Gewalt. Es
hat Europa und Amerika an Wirtschaftsdynamik überflügelt
- und beherbergt zugleich die meisten Armen in der Welt." |
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http://www.20min.ch/news/basel/story/Al -Dschasira-geht-an-die-Basler-Fasnacht- 27482339
Der arabische Nachrichtensender "Al Dschasira" wird über
die diesjährige Basler Fastnacht berichten, schreibt "20
Minuten Online". "Erlaubt ist, was gefällt: Das Credo der
Basler Fasnacht birgt auch seine Tücken. Die humoristische
Umsetzung heikler Themen ist immer wieder eine
Gratwanderung. An der diesjährigen Fasnacht will sich
erstmals der Schweizer Al-Dschasira-Korrespondent Tamer
Aboalenin ein Bild davon machen, wie die Fasnacht mit
heiklen Themen umgeht, die den arabischen Raum betreffen." |
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http://diepresse.com/home/meinung/debat te/534929/index.do
"DiePresse" fordert, die Kritik am Islam nicht
"Fremdenhassern" zu überlassen. "Wir muessen wieder mehr
über Religion diskutieren, statt in einen abstrakten Wald-
und Wiesenatheismus zu verfallen. Eine Kritik des Islam
darf nicht Fremdenhassern überlassen werden." |
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http://www.csmonitor.com/World/2010/011 9/What-s-behind-Christian-Muslim-fighti ng-in-Nigeria
Scott Baldauf berichtet über die Hintergründe der
jüngsten Zusammenstöße zwischen Christen und Muslimen in
Nigeria. "'The cycle of violence is explained by the fact
that both the two communities, Muslim and Christian, share
many of the same problems, including lack of economic
opportunities,' says Corinne Dufka, an Africa researcher
with Human Rights Watch, based in Dakar, Senegal.
Frustration among the young is often a tool in the hands of
ambitious politicians, she adds, and even after courts are
presented with evidence that violence is often orchestrated
or manipulated, 'nobody is held accountable.'" |
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http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,67 2724,00.html
Henryk M. Broder schreibt über das heutige Leben des
dänischen Karikaturenzeichners Kurt Westergaard.
"Westergaard ist 74 Jahre alt. Er kommt aus einer
Kleinstadt in Nordjütland, sein Vater hatte einen kleinen
Laden, er wuchs auf unter bibeltreuen Christen und ging in
die Sonntagsschule, so, wie es alle taten. Dort lernte er,
dass es einen Gott und einen Teufel gibt, 'aber Gott', sagt
Westergaard, 'ist weit weg und der Teufel ganz nah - und
beide sind Tyrannen, die einem Angst einjagen'." |
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http://www.independent.co.uk/arts-enter tainment/films/news/baddiel-courts-cont roversy-with-film-about-muslim-jew-1870 926.html
Der britische Autor David Baddiel will im April eine Kino-
Komödie über einen arabischen Juden veröffentlichen, die
Anhänger beider Religionen vor den Kopf stoßen könnte.
"Baddiel said he drew on his own experiences of mistaken
identity, when, starting out in comedy, he was often
mistaken for a British Pakistani. 'The idea comes from a
very simple premise, which is that Jews and Muslims often
look alike. Omid Djalili could be either,' he said. 'I
thought it might be funny and interesting if I could come
up with a 'body-swap' idea, where one person lives, as it
were, both lives.'" |
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http://www.cfr.org/publication/21211/ma laysia_egypt.html
Toni Johnson hat mit Angela Wu über die Zusammenstöße
zwischen Muslimen und Christen in Ägypten bzw. Malaysia
gesprochen. "Angela Wu, international law director at
Becket Fund for Religious Liberty, says though both
countries have constitutions that protect religious freedom
with 'a special place carved out for Islam,' the current
legal environment 'naturally begets interreligious tension
and violence.' She says the issue of religious freedom
should not be overlooked in U.S. foreign policy. 'The idea
that you can see sectarian violence flare up, watch it die
down, [and] that it doesn't have deeper roots, is a
mistake,' she says." |
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http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/p age/2348791_0_9223_--quot-die-fremden-d urften-tun-was-sie-wollten-quot-.html
Die "Stuttgarter Zeitung" im Gespräch mit dem
Toleranzforscher Joachim Losehand über die antiken Wurzeln
der Intoleranz zwischen den Religionen. "Es gibt einen
klaren Unterschied zwischen den antiken Religionen und der
muslimischen. Während der Islam missionarisch ist, hatten
die Anhänger der antiken Götterwelten nicht die Absicht,
'Ungläubige' zu bekehren - eine Art 'religiöse
Alternative' gab es nicht, Volks- und
Religionszugehörigkeit waren eins. Erst das Christentum
hat diese Verknüpfung aufgebrochen." |
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http://www.sueddeutsche.de/politik/846/ 500117/text/
Thomas Steinfeld schreibt in der "Süddeutschen Zeitung"
über christliche Islamkritik. "'Mit der Axt ins Bad': Wer
mit den 'westlichen Werten' ebenso kämpferisch umgeht, wie
es der radikale Islam mit seinen heiligen Schriften tut,
wird selbst zum Fundamentalisten." |
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http://www.zenithonline.de/politik/komm entar/?article=655&cHash=3b5cbbafa0"
"Zenith-Online" vergleicht die Reaktionen der ägyptischen
Öffentlichkeit auf zwei Begebenheiten, die beide das
Ansehen der ägyptischen Nation beschädigen könnten. "Als
Ägypten im November 2009 nach zwei dramatischen Spielen
gegen Algerien die Qualifikation für die Fussball-WM 2010
in Südafrika verpasste, kochte der Volkszorn am Nil. (...)
Ganz anders fällt die Reaktion der staatlichen Medien und
der ägyptischen Straße bei einem anderen Ereignis aus,
das weitaus stärker geeignet sein dürfte, das Ansehen und
die Ehre der ägyptischen Nation zu beschädigen. Am Abend
des 6. Januar, dem Weihnachtsabend der orthodoxen Kopten,
werden vor einer Kirche in der oberägyptischen Kleinstadt
Nag Hammadi sechs Christen und ein muslimischer Wachmann
erschossen. Die drei mutmaßlichen Täter, radikale
Muslime, stellen sich zwei Tage später der Polizei." |
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http://www.guardian.co.uk/world/2010/ja n/14/sarkozy-full-veil-ban
Der französische Praesident Nicolas Sarkozy hat sich für
ein Verbot des Vollschleiers in Frankreich ausgesprochen.
"The president, who had shied away from speaking on the
issue recently, used his new year's speech to express his
desire for a move against face-covering veils. But, perhaps
to dampen down accusations of stoking anti-Muslim feeling,
Sarkozy said any law should avoid stigmatising any sections
of society. In a rebuke to figures in his rightwing UMP
party who are pushing for a total ban on the burka or niqab
in public in the near future, he said lawmakers should wait
for the results of a six-month parliamentary inquiry before
acting further." |
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http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31 881/1.html
Filtert "Google" in seiner Autovervollständigung bei
Suchanfragen anstößige Wortkombinationen im Zusammenspiel
mit dem Begriff Islam heraus, fragt Peter Mühlbauer. "Gibt
man 'Christianity is' in das Google.com-Suchfeld ein, dann
schlägt die Suchmaschine eine ganze Reihe von Ergänzungen
vor, die häufig von anderen Benutzern verwendet werden.
Ein praktisches Instrument, das Tipparbeit erspart.
Versucht man jedoch 'Islam is', dann fehlt diese Hilfe. Auf
Google.de erhält man bei Eingabe der ersten
Wortkombination den Vorschlag 'Christianity Islam' und bei
der zweiten ebenfalls nichts. Auch beim deutsch
formulierten 'Islam ist...' gibt es keine und bei
'Christentum ist...' lediglich eine Autovervollständigung,
nämlich 'die wahre Religion'." |
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http://www.globalpost.com/dispatch/worl dview/100112/terrorism-malaysia-church- attacks
Eine diskriminierende Politik der malaysischen Regierung
hat nach Ansicht von Ioannis Gatsiounis die Grundlage für
die jüngsten Terroranschläge auf katholische Kirchen
gelegt. "Five more churches were attacked over the weekend
into Monday, leaving the ruling United Malays National
Organization (UMNO) to fend off accusations that it has
stoked ethnic and religious tensions for political mileage
among the country's Muslims, who make up 60 percent of the
population and dwarf the country's 9-percent Christian
minority. (...) At a minimum the face-saving myth of harmony
that Malaysians have clung to in a bid to impress the world
now hangs in tatters." |
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ,1518,671844,00.html
Dem niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders drohen
zwei Jahre Haft wegen Volksverhetzung, berichtet der
"Spiegel". "Die Anklage der Volksverhetzung gegen den
niederländischen Abgeordneten Geert Wilders bleibt
bestehen. Der Islam-Kritiker hatte versucht, die Vorwürfe
abzuschwächen. Wilders hatte Steuern auf typische
muslimische Kleidung gefordert und den Koran verunglimpft.
Ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft." |
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http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/ar tikel/1/vom-wort-zum-mord/
Hilal Sezgin sieht noch viele offene Fragen im Mordfall
Marwa El-Sherbini. "Ihr Mörder ist bereits verurteilt.
Dennoch bleiben bei der interessierten Öffentlichkeit, die
die bisherige Berichterstattung verfolgt hat, noch Fragen
offen: Wie ist es möglich, dass ein ausländerfeindlicher
Angeklagter in eine Gerichtsverhandlung ein japanisches
Kampfmesser mitnehmen kann? Wieso löste sein Hassbrief,
den er zuvor ans Gericht schickte, keine
Sicherheitsvorkehrungen aus? Warum waren keine Polizisten
im Verhandlungsraum, sondern mussten erst per Alarmknopf
gerufen werden?" |
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http://www.rp-online.de/niederrheinnord /duisburg/nachrichten/duisburg/Heisser- Maerz-steht-an_aid_805886.html
Duisburg steht ein heißer März bevor, schreibt die
"Rheinische Post". "Die Ankündigung einer Islam-Konferenz
von 'pro NRW' am letzten März-Wochenende mit einem
Sternmarsch zur Marxloher Moschee hat erwartungsgemäß die
Gegner auf den Plan gerufen. Wer sich im Internet umschaut,
findet jede Menge Aufrufe (vorwiegend aus der linken
Szene), den Rechten den Auftritt in Marxloh kräftig zu
versalzen. Am Dienstag wurde allerdings auch bekannt, dass
die NPD aufruft, am 27. und 28. Maerz nach Duisburg zu
kommen. Samstags wollen die Neonazis eine Kundgebung vor
der Moschee abhalten und sich tagsdrauf zur Demo treffen." |
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http://www.welt.de/die-welt/debatte/art icle5828142/Feindbild-Islam.html
Hier in Auszügen der Text, auf den sich Broder bezieht.
"Die unterschwellig bis grobschlächtig praktizierte
Diffamierung der Muslime als Gruppe durch sogenannte
'Islamkritiker' hat historische Parallelen. Derzeit wird
der Islam gedanklich mit Extremismus und Terror verbunden,
wodurch alle Angehörigen der islamischen Religion und
Kultur mit einem Feindbild belegt und diskriminiert werden
sollen. (...) Die Parallele ist unübersehbar, wenn als
taktische Waffe im geargwöhnten Kampf um die
'Islamisierung Europas' heute das Wochenbett der
muslimischen Frau beschworen wird." |
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http://debatte.welt.de/kommentare/18402 0/sind+die+muslime+die+juden+von+heute? req=RSS
"Sind die Muslime die Juden von heute", fragt Henryk M.
Broder in einer Replik auf einen Artikel des Historikers
Wolfgang Benz. "Grundsätzlich kann man alles mit allem
vergleichen. Die Wehrmacht mit der Heilsarmee, einen Bikini
mit einer Burka und die GEZ mit der Camorra. Und deswegen
kann man auch - theoretisch - den Antisemitismus mit der
Islamophobie vergleichen, auch wenn das eine Phänomen
mindestens 2000 Jahre alt ist und das andere ein
Kampfbegriff, der von Ayatollah Khomeini vor 30 Jahren
kreiert wurde." |
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http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/li teratur_und_kunst/das_lange_leben_der_m ohammed-karikaturen_1.4489342.html
Die "Neue Zürcher Zeitung" mit einem Rückblick auf den
Karikaturenstreit. "Der erneute Angriff auf den dänischen
Karikaturisten Kurt Westergaard hat die westliche
Öffentlichkeit wieder brachial daran erinnert, dass auf
der islamistischen Agenda eines 'Kampfes der Kulturen'
nichts vergessen und schon gar nicht vergeben wird. Was
für die Medienöffentlichkeit in Europa und Nordamerika
eine skandalträchtige Affäre war, die mit der Publikation
von zwölf Mohammed-Zeichnungen in der dänischen
Tageszeitung 'Jyllands Posten' am 30. September 2005 begann
und nach den anhaltenden Protesten muslimischer
Organisationen, islamischer Staaten und islamistischer
Scharfmacher spätestens im Sommer 2006 beendet war, wurde
und wird in der islamischen Welt nicht nur von Terroristen
anders wahrgenommen." |
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http://www.zenithonline.de/kultur/gesel lschaft/?article=652&cHash=8a46f4b59b
"Zenithonline" berichtet über den Streit über die
Verwendung des Wortes "Allah" durch Nichtmuslime in
Malaysia. "Das muslimische Vorzeigeland Malaysia hat
derzeit ein Problem mit Gott. Eine kleinliche Wortklauberei
erhitzt seit Jahresbeginn zunehmend die Gemüter des
Landes, das sich international gerne als farbenfrohes,
multikulturelles 'Truly-Asia'-Paradies präsentiert: Es
geht um die Frage, ob auch Christen auf Malaiisch Gott als
'Allah' benennen dürfen oder die Muslime einen
Alleinanspruch auf das Wort 'Allah' haben. Was in den
arabischsprachigen Ländern seit jeher üblich ist - der
Gott der arabischen Christen wird selbstverständlich auch
Allah genannt -, das ist in Malaysia nun zum Politikum
geworden." |
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http://www.faz.net/s/RubCF3AeB154CE6496 0822FA5429A182360/Doc~E75Ae7CAC6C624C80 8D43EA827FF237BD~ATpl~Ecommon~Scontent. html?rss_googlenews
Claudius Seidl kritisiert das Buch "Hurra, wir
kapitulieren!" von Henryk M. Broder. "Ja, klar, die
allermeisten Muslime, 99,9 Prozent, wie Broder kurz mal
schätzt, seien friedliche Menschen, welche von den 0,1
Prozent nur als Geiseln genommen würden. Aber, so Broder
weiter, da müsse man doch mal 'die logische Anschlussfrage
stellen, warum sich 99,9 Prozent von 0,1 Prozent
missbrauchen und als Geiseln nehmen lassen, ohne die kleine
radikale Minderheit in Schranken zu weisen ...' Mal abgesehen
davon, dass, was Broder da als Logik bezeichnet, so absurd
ist, dass man sich fragt, ob der Autor wirklich selber
daran glaubt, ist die Aussage, die in der Frage steckt,
nicht nur falsch, sie ist auch zynisch." |
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http://www.welt.de/politik/ausland/arti cle5794280/Das-Maerchen-vom-Muslim-der- Weihnachten-stiehlt.html
Die angebliche Forderung des islamischen Gelehrten Yussuf
al-Qaradawi, Weihnachten zu verbieten, beruht auf einer
ungenauen Übersetzung aus dem Arabischen, berichtet die
"Welt". "Der Zusammenhang von Minarettverbot in der Schweiz
und der Kritik an der Verbreitung von kommerziellem
Weihnachtskitsch in der muslimischen Gesellschaft,
erschliesst sich auch mir nicht recht. Von einer
'Hasspredigt' kann allerdings keine Rede sein, irgendwelche
verbale Attacken gegen Christen fehlen gänzlich." |
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http://www.time.com/time/world/article/ 0,8599,1951906,00.html
Ulla Plon fragt nach dem vereitelten Attentat auf den
Karikaturisten Westergaard, warum die somalische Gemeinde
in Dänemark anfällig für extremistische Ideologien sei.
"According to experts, the conditions in Scandinavia,
particularly Denmark, are ripe for this kind of
radicalization among Somalis. (...) Somali refugees are also
among the least integrated minority groups in Denmark, a
fact that experts blame on a lack of education and the
strident tone of right-wing politicians. According to the
Integration Ministry, only 34% of Somali men and 22% of
Somali women are employed - a rate far below the average
for immigrants in the country." |
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http://www.zeit.de/newsticker/2010/1/6/ iptc-bdt-20100106-223-23464110xml
In Nordkorea leiden Christen weltweit am Schlimmsten unter
Verfolgung, ergibt der neue "Weltverfolgungsindex". "In
keinem Land der Welt werden Christen nach Angaben des
internationalen Missions- und Hilfswerkes Open Doors so
unerbittlich unterdrückt und verfolgt wie im
kommunistischen Nordkorea. Auch der Iran, Saudi-Arabien,
Afghanistan und der Jemen stehen auf dem neuen
'Weltverfolgungsindex', den die Kirchenorganisation am
Mittwoch veröffentlichte, weit oben. Insgesamt seien rund
100 Millionen Christen in 50 Ländern unterschiedlich
schwerer Verfolgung aufgrund ihres Glaubens ausgesetzt." |
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http://www.welt.de/die-welt/politik/art icle5745402/Attacke-auf-Grossbritannien s-Totengedenken.html
Die "Welt" berichtet von einer "Attacke auf
Großbritanniens Totengedenken" durch eine islamistische
Gruppierung. "Anjem Choudary, Anführer der Gruppe Islam4UK
(Islam für das Vereinigte Königreich), ein selbst
ernannter Imam und ehemaliger Rechtsanwalt, plant einen
Protestmarsch, auf dem leere Särge als Symbol für
'ermordete Unschuldige in Afghanistan' dienen und auf 'die
eigentlichen Terroristen, die amerikanischen und britischen
Besetzer eines muslimischen Landes' hinweisen sollen.
Besonders anstößig an diesem Plan ist in den Augen eines
ueberwältigenden Teils der Öffentlichkeit und der
moderaten Muslime, dass die Demonstration in dem Markt-
Städtchen Wooton Bassett stattfinden soll - dort, wo seit
sechs Jahren die gefallenen britischen Soldaten
heimgeführt und durch stummen Salut der Bevölkerung
geehrt werden, auf der Fahrt von einem Militärflughafen
zur Obduktion in Oxford und danach zu ihren jeweiligen
Heimatadressen." |
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http://de.qantara.de/webcom/show_articl e.php/_c-469/_nr-1137/i.html
"Qantara" im Gespräch mit dem Historiker Michael Borgolte
über die religiöse Pluralität in der Geschichte Europas.
"Borgolte: Der Normalfall ist die Pluralität der
Religionen. Seit dem Ausgang der Spätantike hat es im
europäischen Mittelalter immer mehrere Kulturen
gleichzeitig gegeben, die auf religiösen Fundamenten
beruht haben. Die Rückkehr des Islam nach Europa, diesmal
durch friedliche Einwanderung, ist die Wiederherstellung
dieses Normalfalls. Qantara: Warum hat man das so lange
verdrängt? Borgolte: Weil das Vordringen des Islam mit
traumatischen Ereignissen verbunden wird. Der Fall von
Konstantinopel oder die Belagerung von Wien haben sich tief
ins europäische Bewußtsein eingeprägt, ebenso die frühe
Bedrohung im 8. Jahrhundert." |
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http://www.perlentaucher.de/blog/16_wie _albern_waren_die_mohammed-karikaturen% 3F
Zur Einordnung des vereitelten Anschlags auf den
Karikaturisten Kurt Westergaard verweist der
"Perlentaucher" auf einen älteren Artikel (10.03.2009) von Thierry
Chervel. "Man mag die Karikaturen albern finden -
allerdings sollte man den Lesern erlauben, sich ein Bild zu
machen, bevor man sie abtut. Ich finde die Karikaturen
nicht albern. Sie sind witzige, durchdachte Zeichnungen,
die sich ironisch mit dem durchaus beängstigenden Auftrag
auseinandersetzen. Viele der Zeichner zeichnen über die
eigene Angst. Keine der Zeichnungen überschreitet eine
Grenze der Auseinandersetzung, keine Zeichnung ist
beleidigend. Sie nicht zu veröffentlichen, setzte sie in
ein falsches Licht und liess sie als einen Akt der
Aggression erscheinen, den sie gar nicht meinten. Es war
Verrat an den Zeichnern, die eine ganz gewöhnliche
journalistische Arbeit machten. Wer die Zeichnungen albern
nennt, hat im Grunde nur seine Meinung übers eigene Metier
publik gemacht." |
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http://www.resetdoc.org/FR/Minarets-isl am-nilufer-gole.php
Die Soziologin Nilüfer Göle schreibt über die
Schwierigkeiten der Schweizer Bevölkerung, Muslime als
wichtigen Bestandteil ihrer Gesellschaft anzuerkennen.
"L'Islam devient une ressource politique et culturelle pour
la singularisation des immigrés, de leur quête de
reconnaissance, et ils manifestent ainsi à leur tour leur
citoyenneté particulière dans l'espace public européen.
Cette visibilité marque la fin d'une étape dans le
phénomène migratoire, l'intégration, les expériences vécues
et les modes d'appropriation de l'espace public en Europe.
Ce qui se cache derrière les controverses autour de l'Islam
c'est la difficulté de reconnaître ce passage de l'étranger
au citoyen. Toute la sémantique du débat laisse penser que
la reconnaissance de l'Islam et des musulmans comme un
phénomène endogène à la société suisse a été refusée." |
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http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC2486 8A8A5276D4FB916D7/Doc~E7FFD8690D4574484 A5D2B44B27056113~ATpl~Ecommon~Scontent. html
Die "faz" über die Reaktion der dänischen Zeitung "Jyland
Posten" auf den vereitelten Anschlag auf Kurt Westergaard.
"Es gibt Stunden, in denen alles gesagt und doch noch
vieles unausgesprochen ist. Der Chefredakteur der
dänischen Tageszeitung 'Jyllands-Posten', Jørn Mikkelsen,
hat auf den Angriff gegen Kurt Westergaard, seinen
Karikaturisten, mit auffällig kargen Worten reagiert.
Mikkelsen will das Thema, so sagte er dieser Zeitung, nicht
weiter kommentieren und nur als 'reine Polizei-
Angelegenheit' betrachtet wissen." |
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http://blogs.lexpress.fr/media/2010/01/ dieu-tout-puissantla-chronique.php
Philippe Gavi kommentiert im Blog des "L'express" das
vereitelte Attentat auf den dänischen Karikaturisten Kurt
Westergaard. "L'affaire est grave. Cet appel au massacre
des esprits libres, ciblés au nom de la Djihad, n'a pas
provoqué de réactions outragées chez les Musulmans dits
modérés; du moins n'ai-je lu dans les journaux aucune
déclaration de recteurs de mosquée et autorités
communautaires condamnant ce dévoiement terrifiant de
l'Islam. Ni d'ailleurs des autres autorités religieuses et
civiles. Du temps de l'affaire des caricatures, les mêmes
avaient été pourtant prompts à se dire en colère, insultés
dans leurs sentiments religieux. Pourquoi n'entend-on pas
des voix mettre en garde les jeunes musulmans, leur
rappeler que Mahomet n'est pas un fou assassin, que
franchement il y a bien d'autres choses qui L'offensent que
des dessins; dont les agissements des fous sanguinaires qui
se réclament de Lui, et font de Lui une caricature
effectivement cauchemardesque, prête à tuer à la bombe, à
la hache, au couteau hommes, femmes, enfants possédés par
le diable." |
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http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anze igen/494617
Andrian Kreye glaubt nicht an ein Ende der Debatte über
die dänischen Mohammed-Karikaturen. "Wer die
Meinungsfreiheit gegen den Islam mit provozierenden
Karikaturen verteidigen will, wie es der Feuilletonchef der
Jyllands-Posten Flemming Rose wiederholt verkündete, wer
es mit einer Lesung der 'Satanischen Verse' in einer
Moschee tun will, wie es Günter Wallraff vor zwei Jahren
geplant hatte, der erobert kein Neuland für westliche
Werte. Der gibt einer Debatte Stoff, die kein Ende finden
wird. Unsere Grundwerte sind natürlich nicht verhandelbar.
Mit Gott allerdings kann man auch nicht debattieren. So
wird aus der Schimäre des Kampfs der Kulturen doch
Realität." |
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http://www.spiegel.de/politik/deutschla nd/0,1518,669852,00.html
"Spiegel-Online" im Gespräch mit dem Islamwissenschaftler
Peter Heine zum Verhältnis zwischen Islam und Gewalt. "Das
gescheiterte Attentat auf den Karikaturisten Kurt
Westergaard verstärkt Ängste vor religiösen Extremisten.
Der Islamwissenschaftler Peter Heine erklärt im SPIEGEL-
ONLINE-Interview, wie der Islam zur Gewalt steht - und wie
groß die fundamentalistische Bedrohung in Deutschland
wirklich ist." |
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http://www.tagesschau.de/ausland/malays ia110.html
Duerfen Christen ihren Gott "Allah" nennen? Mit dieser
Frage beschäftigen sich derzeit malaysische Gerichte.
"Für die Katholiken in Malaysia begann das neue Jahr mit
einem juristischen Erfolg. Das Oberste Gericht erklärte
das Verbot der Verwendung des Wortes Allah in der
katholischen Zeitung 'Herald' für verfassungswidrig. Die
Islambehörde, die das Verbot ausgesprochen hatte, habe
keinen Allein-Anspruch auf das Wort Allah, erklärte der
Oberste Richter Lau Bee Lan. Das Publikationsverbot für
die Wochenzeitung 'Herald', die in den katholischen
Kirchengemeinden des Landes verteilt wird, wurde
aufgehoben." |
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16. März 2010
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