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Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. Die einen verbinden mit ihr die Annährung der Kulturen, wirtschaftliches Wachstum weltweit und ungeahnte Entfaltungsmöglichkeiten. Andere hingegen fürchten die Dominanz der Ökonomie, den Verlust regionaler Vielfalt, ökologischen Raubbau sowie eine zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich.

"Zahlen und Fakten: Globalisierung" fasst das Zahlenmaterial zu den zentralen Themen der Globalisierungsdebatte übersichtlich und verständlich kommentiert zusammen. Ein Großteil der Grafiken und Materialien kann unter Angabe der Quelle verwendet werden. Die genauen Nutzungsbedingungen finden Sie hier.
Redaktion Redaktion

Inhalt

Voraussetzungen

Sinkende Transportkosten, niedrige Energiepreise, sinkende Zölle: Sie gehören zu den zentralen Voraussetzungen der Globalisierung.

Vernetzung

Nicht nur der Handel vernetzt die Kontinente, sondern auch der Tourismus, gemeinsame Sprachen und moderne Kommunikationstechniken.

Handel und Investitionen

Nirgendwo ist die Globalisierung weiter vorangeschritten als im Bereich der ökonomischen Verflechtung. Die Bedeutung des Außenhandels ist deutlich gewachsen.

Finanzmärkte

Insbesondere der technikgestützte Handel hat zu einer starken Beschleunigung auf den Finanzmärkten geführt. Global wird in Echtzeit agiert - 24 Stunden am Tag.

Transnationale Unternehmen

Transnationale Unternehmen sind eine treibende Kraft der Globalisierung. Aufgrund der Bedeutung für Investitionen und Beschäftigung wächst parallel zur ökonomischen auch ihre politische Macht.

Ökonomische Teilhabe

Vom ökonomischen Wachstum der letzten Jahrzehnte haben nicht alle Regionen gleichermaßen profitiert. Der materielle Wohlstand bleibt vorerst ungleich verteilt.

Soziale Probleme

Es ist schwer zu bestimmen, wie groß der Zusammenhang zwischen den globalen sozialen Problemen und der Globalisierung ist. Fest steht jedoch: Auch ein geographisch klar einzugrenzendes Problem kann ein globales Problem darstellen.

Ökologische Probleme

Globalisierte Arbeits- und Konsumstile führen nicht nur zu einer Steigerung des materiellen Wohlstands. Sie bringen auch eine Reihe ökologischer Probleme mit sich, die die natürlichen Grenzen der Globalisierung offenbaren.

Energie

Die Globalisierung hat in vielen Bereichen zu einer Erhöhung des Energieverbrauchs geführt. Bezogen auf den absoluten Verbrauch war die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen noch nie so groß wie gegenwärtig.

Kulturelle Globalisierung

Im Globalisierungsdiskurs konkurrieren zwei Ansichten. Einerseits wird von einer Dominanz westlicher Kulturen und Lebensstile ausgegangen, andererseits wird auf Homogenisierungstendenzen hingewiesen.

Global Governance

Viele globale Institutionen ermöglichen grenzüberschreitende Kooperationen. Auch die Demokratisierung von immer mehr Staaten wirkt sich positiv aus.

Deutschland und die Weltwirtschaft

Sechsmal in Folge – von 2003 bis 2008 – exportierte Deutschland mehr Waren als jedes andere Land. Von den wichtigsten Handelspartnern stammen nach wie vor die meisten aus der EU. Bei der Stellenverlagerung ins Ausland spielen die EU-Staaten ebenfalls eine wichtige Rolle.

CD-ROM


Zahlen und Fakten: Globalisierung

Das Online-Angebot "Zahlen und Fakten: Globalisierung" auf CD. Mit allen Grafiken, Texten und Tabellen.

Energie


Peak Oil

Allgemein wird als Peak Oil das Allzeit-Fördermaximum an Erdöl, also die maximal pro Jahr jemals geförderte Menge an Rohöl verstanden. Beim konventionellen Erdöl datieren die Szenarien Peak Oil zwischen 2007 und 2034.

Vernetzung


Globalisierungskritische Netzwerke

Parallel zur Globalisierung der Ökonomie hat sich auch die Kritik an diesem Prozess globalisiert. Eine der bekanntesten globalisierungs-
kritischen Bewegungen ist das Politiknetzwerk Attac.

Voraussetzungen


Energiekosten

Die real sinkenden Rohölpreise von 1980 bis 1998 haben den Prozess der Globalisierung stark beschleunigt.

Global Governance


Internationale Gerichtsbarkeit

Die völkerrechts-
politische Errungenschaft besteht beim IStGH darin, dass sich Individuen vor einer unabhängigen richterlichen Institution der Staaten-
gemeinschaft verantworten müssen.


 


Handel und Investitionen


Entwicklung des grenzüberschreitenden Warenhandels

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 hat zum stärksten Rückgang des Warenhandels seit 1950 geführt. Ein Teil dieser krisenbedingten Rückgänge konnte 2009/2010 wieder ausgeglichen werden.

Soziale Probleme


Armut trotz Arbeit

Viele Menschen sind trotz Erwerbstätigkeit arm. Nach Angaben der ILO lag die Zahl der arbeitenden Personen mit einem Einkommen von unter 1,25 US-Dollar im Jahr 2009 bei 632 Millionen.

Deutschland und die Weltwirtschaft


Außenhandel

Die deutsche Wirtschaft ist in hohem Maße exportorientiert und damit auch exportabhängig. Mehr als jeder fünfte Arbeitsplatz in Deutschland hängt vom Export ab.

Kulturelle Globalisierung


Mode

Seit jeher wird Kleidung nicht nur als Gebrauchsgegenstand verstanden. Mode macht kulturelle Hintergründe, spezifische Wertvorstellungen und Lebenseinstellungen sichtbar.

Finanzmärkte


Aktienbestand und Aktienhandel

Seit Beginn der 1980er-Jahre sind der Aktienbestand und der Handel mit Aktien stark gestiegen. Aktienhandel und -bestand entwickelten sich allerdings mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.

Themengrafik

Flüchtlinge

Bitte beachten Sie, dass Sie für die Ansicht der Themengrafik ein Programm zum öffnen von PDF-Dateien benötigten. Eine kleine Auswahl von PDF-Betrachtern finden Sie hier. 

Zahlen und Fakten


Quiz – Globalisierung

Beim "Zahlen und Fakten: Globalisierung"-Quiz können Sie Ihr Wissen zu den verschiedenen Themenbereichen des Online-Angebots testen und vertiefen.

Transnationale Unternehmen


Die zehn größten TNU

In der Gruppe der 82.000 Transnationalen Unternehmen ist die ökonomische Bedeutung stark konzentriert: Bei den zehn größten TNU beliefen sich die Vermögenswerte (Aktiva) im Jahr 2008 auf 2,85 Billionen US-Dollar.

Ökologische Probleme


Wasserverbrauch

Mitte dieses Jahrhunderts werden im schlimmsten Fall sieben Milliarden Menschen in 60 Ländern und im günstigsten Fall zwei Milliarden Menschen in 48 Ländern von Wasserknappheit betroffen sein.

Ökonomische Teilhabe


Bruttoinlandsprodukt pro Kopf

Das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist auf die verschiedenen Staaten ungleich verteilt. Und auch beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bestehen sehr große Unterschiede.

Themengrafik

Haupthandelsströme Erdöl-Erdgas

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