Demonstranten ziehen am 08.06.2013 in Frankfurt am Main (Hessen) durch die Innenstadt, um gegen die Polizeiaktionen gegen die kapitalismus-kritische Occupy-Bewegung vor einer Woche zu demonstrieren. Sie laufen dabei auf der selben Route, auf der am 1. Juni fast 1000 Menschen von der Polizei aufgehalten und stundenlang eingekesselt worden waren Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
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Protest und Beteiligung

"Die Welt begehrt auf", titelte eine deutsche Zeitung im Oktober 2011. Im Fokus standen Schauplätze der Occupy-Bewegung, des "Arabischen Frühlings" und anderer weltweiter sozialer Proteste. Proteste sind Ausdruck für die Unzufriedenheit mit politischen Institutionen, ihren Entscheidungen sowie gesellschaftlichen und sozialen Missständen. Entsprechend richtet sich die Wut vieler Protestierender gegen politische und ökonomische "Eliten".

Erfolg und Misserfolg von Protesten hängen von politischen, gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und organisatorischen Rahmenbedingungen ab. Neben der Frage, wie durchlässig und aufnahmefähig politische Instanzen für gesellschaftliche Kritik sind, spielt hierbei auch die Präsenz, Stärke und Gestaltungsfähigkeit von Zivilgesellschaften eine Rolle.

     

Asiye Öztürk

Editorial

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Massen mobilisieren

Massenproteste hängen von vielen Bedingungen ab. Dazu zählen Unzufriedenheit, die Wahrnehmung kollektiver Betroffenheit, organisatorische und logistische Leistungen, Gelegenheitsstrukturen und Aussicht auf Wirkung des Protests. Weiter...

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Priska Daphi

Zur Identität transnationaler Bewegungen

Was hält transnationale Bewegungen zusammen? Die Identität transnationaler Bewegungen basiert auf breiten Deutungsmustern, dem gemeinsamen Handeln in Protesten und Treffen sowie auf weitverzweigten, informellen Netzwerken. Weiter...

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Jugendproteste – blockierte Statuspassagen als einigendes Band

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