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Gespeichert von thfettien am/um Mo, 06/10/2013 - 13:50
Bildunterschrift: 
Unterzeichung des deutsch-israelischen Wiedergutmachungsabkommens am 10. September 1952 im Luxemburger Stadthaus
Art des Mediums: 
Foto
Kurzbeschreibung (Alt-Tag): 
Am Morgen des 10. September 1952 wurde im kleinen Empfangssaal des Luxemburger Stadthauses das deutsch-israelische Wiedergutmachungsabkommen von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem israelischen Außenminister Moshe Sharett unterzeichnet. Unser Bild zeigt einen Blick auf die Mitglieder der israelischen und deutschen Delegation während der Konferenz. Links die israelische Delegation (von vorne): G. Ainar, Angehöriger des israelischen Außenministeriums, Außenminister Moshe Sharett, Präsidiumsmitglied der "Conference on Jewish Material Claims against Germany" Nahum Goldmann, D.A. Amir, israelischer Gesandter in Haag (verdeckt), und E. Natan vom israelischen Außenministerium. Rechts die deutsche Delegation (von vorne): Dr. Frohwein, Professor Dr. Franz Böhm (verdeckt), Bundeskanzler Konrad Adenauer, Staatssekretär Professor Walter Hallstein und der SPD-Bundestagsabgeordnete Altmaier.

Wiedergutmachung und Gerechtigkeit

Im globalisierten Moraldiskurs um die Aufarbeitung von vergangenem staatlichen Unrechtshandeln dient die deutsche Wiedergutmachungspolitik und der Umgang mit NS-Verbrechen häufig als Referenz. Lässt sich staatliches Unrecht überhaupt "wiedergutmachen" und Schuld "ent-schuldigen"? Was wird den Opfern, ihren Hinterbliebenen oder Nachfahren gerecht, wie kann ihnen Gerechtigkeit widerfahren?

     

Anne Seibring

Editorial

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"Nürnberg" in Vergangenheit und Gegenwart

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Wolfgang Kaleck

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Christopher Daase

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Transitional Justice – das Beispiel Tunesien

Nach ersten Schritten auf dem "tunesischen Weg“ der Transitional Justice ist die Debatte in der Öffentlichkeit inzwischen weitgehend verstummt und wird im Hintergrund politisiert; die Umsetzung eines Gesetzesvorschlags verzögert sich. Weiter...