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26.5.2002 | Von:
Martin Sabrow

Die Ohnmacht der Objektivierung Deutsche Historiker und ihre Umbruchserinnerungen nach 1945 und nach 1989

VI. Der Autoritätsanspruch der Zeitgeschichte und die Geltungskraft der Gegenwart

Welche Übereinstimmungen ergeben sich aus diesem kursorischen Überblick über die Objektivierungsbemühungen deutscher Historikerbiographien in drei unterschiedlichen Gechichtskulturen? Der jede Erinnerung zu allen Zeiten prägende Überschreibungsdruck, durch den individuelle Vergegenwärtigung in die übergreifende Erinnerungsordnung sozialer Gruppen, Generationen und Kulturen eingefügt wird, steht in Lebenszeugnissen von Historikern in Umbruchzeiten vor der doppelten Herausforderung, mehr oder minder stark abweichende biographische Faktoren integrieren zu müssen und gleichzeitig den historiographischen Anspruch auf fachliche Lauterkeit und persönliche Wahrhaftigkeit zu wahren, der den Autoren "möglichst genaue und, soweit nötig, sogar rücksichtslose Lebenszeugnisse . . . zur Erkenntnis der Zeitgeschichte" abverlangt [46] . Gegen das absichtsvolle Vergessen und die gezielte Umschreibung der eigenen Vita steht bei Historikern dem Grundsatz nach schon das Ethos des eigenen Berufs, und es greift viel zu kurz, die Arbeit von Historiker-Biographen am eigenen Gedächtnis primär dem Willen zur gezielten Verdrängung zuzuschreiben. Für alle hier betrachteten Umbruchsmilieus gilt: Die Macht der jeweils geltenden Erinnerungsordnung teilte sich der individuellen Erinnerung in zahlreichen Fällen unbewusst mit; sie äußerte sich auch innerhalb der geltenden Fachstandards und hinter dem Rücken der Erinnernden, und sie gab gegebenenfalls die historische Wahrheit auch dort nicht preis, wo an der persönlichen Wahrhaftigkeit des Rückblicks nicht zu zweifeln ist.

Besonders drei aufeinander bezogene Strategien zur Vermittlung zwischen biographischem Identitätsanspruch, sinnweltlichem Gegenwartsanspruch und fachlichem Objektivierungsanspruch lassen sich in allen hier betrachteten Erinnerungsmilieus deutlich ausmachen: nämlich erstens die teleologische Gegenwartsorientierung der erinnerten Tatbestände, zweitens ihre Einordnung in eine spannungsbehaftete, oft antagonistische Inszenierung der autobiographischen Beziehung von Ich und Umwelt und schließlich ihre authentifizierende Präsentation als glaubwürdige Erzählung.

So besteht ein zentrales Organisationsprinzip der hier betrachteten Erinnerungen in der Projektion späterer Erkenntnis auf frühere Zeiten, der auch Historiker nicht entgingen, die dies in ihrer sonstigen Berufstätigkeit als Verstoß gegen die Standards der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung betrachteten. Teleologische Rückprojektion kommt etwa zum Ausdruck, wenn Eduard Winter, dem nach eigener Auskunft "das Ende seit 1938 klar" war [47] , im Umgang mit einem befreundeten Ehepaar das kommende Verhängnis schon zu spüren glaubte, in dessen Bann der jüdische Mann sich nachmals selbst den Tod geben sollte, um seine nichtjüdische Ehefrau zu retten [48] . Gleiches gilt für Gerd Tellenbach, der sich auch während der Olympischen Spiele von 1936 in der Brandungswelle der Hitlerbegeisterung einsam fühlte, weil er nach Lektüre von "Mein Kampf" wusste, dass Hitler Krieg bedeutete [49] .

Auch Gerhard Ritter war sich im Dezember 1945 sicher, dass "wenigstens für mich vom 1. Tag des Krieges an kein Zweifel mehr gewesen ist, daß dieser Wahnsinn in einer außenpolitischen Katastrophe enden würde, und zwar in einer Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes" [50] , und überging im Nachhinein, dass er gegenüber seiner Mutter im Dezember 1941 "eine entscheidende Wendung der ganzen Kriegslage" nach dem Kriegseintritt Japans als zwar nicht wahrscheinlich, aber doch auch nicht ganz ausgeschlossen beurteilt hatte [51] . Für den ostdeutschen Teilstaat wiederum glaubte in der Rückschau etwa Karlheinz Blaschke schon in den sechziger Jahren vorgewusst zu haben, dass das kommunistische Regime über kurz oder lang untergehen müsse [52] , während Joachim Petzold in seiner Lebensbilanz die Kraft der deutenden Retrospektive nutzte, um seine Tätigkeit als SED-Parteisekretär in den sechziger Jahren mit dem von ihm entworfenen Selbstporträt eines auf Distanz und wissenschaftliche Arbeitsruhe bedachten Forschers zur Deckung zu bringen [53] .

Erzählte Lebensgeschichten nach historischen Umbrüchen schließen die Lücke zwischen individueller Vita und gesellschaftlicher Gegenwart weiterhin regelmäßig, indem sie ihre Biographie in einen Rahmen stellen, der die Beziehung zwischen Ich und Umwelt als Konflikt inszeniert: In Form eines Kampfes gegen die wankenden Autoritäten des Kaiserreichs und gegen den Kurs der mehrheitssozialdemokratischen Parteiführung organisierte der Nestor der marxistischen Geschichtswissenschaft in der DDR, Alfred Meusel (1896-1960), seine Lebensgeschichte, die ihn zunächst 1926 zu einer Professur für Volkswirtschaft und Soziologie an der Technischen Hochschule in Aachen und 1934 ins Londoner Exil geführt hatte, als er nach der Rückkehr den SED-Parteiorganen Rechenschaft über seinen Werdegang abzulegen gezwungen war. Als endlose Konfliktgeschichte beschrieb von ganz anderer Warte auch Gerd Tellenbach sein Leben im Dritten Reich, das er mit "Meinungsverschiedenheiten" im akademischen Bekanntenkreis 1932 heraufziehen ließ, für den Januar 1933 zum geheimen Wunsch steigerte, plakatierte Hitlerbilder zu zerreißen, und später über die demonstrative Abscheu gegen braune Kritik am damaligen Heidelberger Rektor Willy Andreas und die Flucht in die freiwillige Grundausbildung bei der Wehrmacht bis zum Kampf gegen die Drangsal des Krieges in der Heimat und für die Rettung Gerhard Ritters aus der Gestapo-Haft weiterführte. Eduard Winter wiederum teilte seine Erinnerungen in Kapitel wie "Der drohende Sturm", "Die Auseinandersetzungen werden härter", "Dem Sturm entgegen", "Zwischen den Fronten" oder "Der Sturm bricht los".

Eine relative Befreiung vom Zwang zu einer grundsätzlich konfliktfixierten Konstruktion der Beziehung zur politisch-gesellschaftlichen Umwelt genossen nach 1945 und nach 1989 allenfalls Historikerbiographien, die entweder ihrem Ich in gewissem Maße lebensgeschichtliche Selbstverantwortung abzusprechen fähig waren oder umgekehrt ihre Ich-Identität so stark aus einer familien- und geistesgeschichtlichen Verwurzelung ableiteten, dass der Wandel der politischen Systeme demgegenüber nahezu in den Hintergrund trat. Für den einen Fall mag ein ostdeutscher Nachwuchshistoriker stehen, der sein Fortkommen "Im Getriebe des DDR-Systems" trotz "weltanschaulicher Dissonanz" als eine im Nachhinein schwer begreifliche Anpassungsleistung beschreiben konnte, weil er sich selbst als Kind der DDR und ihrer Zwänge für sein Tun nur begrenzt verantwortlich sah; "Wer, wie ich, ganz und gar durch das Leben in der DDR geprägt wurde, trug notwendig eine Reihe von festen Vorstellungen in sich, deren Ausbildung bereits in frühester Kindheit begann." [54]

Den anderen Typus verkörpert die Autobiographie des kritisch-loyalen DDR-Historikers Fritz Klein, in der die individuelle Lebensgeschichte so stark über die ostdeutsche Staatsgeschichte hinausragt, dass die Beschreibung von Herkommen und Aufwachsen in einem deutsch-nationalen Elternhaus fast ein Drittel der Darstellung einnimmt - und die wachsende Distanzierung des Autors von der DDR-Entwicklung seit den späten sechziger Jahren einen ebenso großen Teil. Kleins autobiographische Perspektive gründet in der betonten Freiheit der eigenen Entscheidung für "das Große Ja" einer sozialistischen Alternative [55] , und sie spannte sich vom freiwilligen Beitritt zur SED in Berlin-Zehlendorf 1946 über die immer wieder erprobte Zivilcourage im Fachbetrieb der DDR-Geschichtswissenschaft - und die ohne Bedrängnis gegebene Einwilligung zur Kooperation mit der Staatssicherheit in Auslandsfragen - bis hin zur öffentlichen Selbstbefragung nach dem eigenen Versagen als Historiker in der finalen Krise der DDR. Aus einer solchen Perspektive konnte Klein an den Beginn seiner Memoiren zwei eigene Reden im Zentralinstitut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften vom Juli 1989 und vom Dezember 1991 stellen, zwischen denen kein geringeres Ereignis als der Untergang der DDR stand und die doch in ihrer frappierenden gedanklichen Übereinstimmung dokumentierten, wie sehr in seinem Falle historische Diskontinuität durch biographische Kontinuität überformt werden konnte.

Ein drittes markantes Merkmal schließlich bildet der Historikerautobiographien eigene Hang zur empirischen Absicherung. Durchgängig legen sie besonderen Wert auf die Transparenz ihrer Aussagen; sie stützen sich auf Quellenbelege, zitieren zeitgenössische Aufzeichungen, verarbeiten zahllose Tagebücher und fügen nicht selten ihren Erinnerungen dokumentarische Anhänge bei. Der bis 1944 in Königsberg und nach dem Krieg in Köln lehrende Neuzeithistoriker Theodor Schieder (1908-1984), ein Schüler Karl Alexander von Müllers, brachte seinen autobiographischen Rückblick in einem "Probleme und Perspektiven bayerischer Geschichte" untertitelten Sammelband zu "Land und Reich. Stamm und Nation" unter, nicht ohne am Anfang für mannigfaltige Unterstützung bei der Quellenrecherche zu danken und am Ende ein thematisch geordnetes Literaturverzeichnis beizugeben [56] . Ein förmliches Privatarchiv diente Joachim Petzold als unangreifbare Basis seines Lebensrückblickes [57] , und die Ausdauer, mit der Eduard Winter seitenweise und fast unverbunden Tagebuchauszüge aneinanderreihte, sollte schließlich den Zusammenhang seiner Darstellung überhaupt untergraben. Hierin kommt ein Authentifizierungsdrang zum Ausdruck, der sich gelegentlich umso stärker zeigt, je stärker die aufgewendete Homogenisierungsanstrengung zutage tritt [58] .

Fußnoten

46.
G. Tellenbach (Anm. 5), S. 8.
47.
E. Winter (Anm. 43) S. 136.
48.
"Die Ahnung unendlichen Leids schwebte bereits über dieser Familie. Gerade dies hat mich zu ihr hingezogen." Ebd., S. 96.
49.
"Daß es mit Hitlers Vorstößen zehnmal scheinbar gut gehen, das elfte Mal mit einer Katastrophe enden würde, fürchteten immer weniger Menschen. Ich hatte jedoch 1930 den ,Kampf' gelesen und nahm den Inhalt immer noch ernst. Natürlich konnte ich es nicht einmal mir selbst strikt beweisen, daß Hitler den Krieg wollte . . . Doch viel später erhielt ich durch das sogenannte ,Hossbach-Protokoll' von 1937 die Gewissheit, daß meine Ahnungen nicht falsch gewesen waren." G. Tellenbach (Anm. 5), S. 48 f. Ebenso in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg: "An der deutschen Endniederlage habe ich mit Ausnahme der drei Monate nach dem Zusammenbruch Frankreichs, also von Juli bis September 1940, nie gezweifelt. Als es sich zeigte, daß England unter Churchill sich behauptete, mußte mit einem langen Krieg und seinem Verlust gerechnet werden. Die Rettung Deutschlands, Europas, der Welt vor Hitler war meine einzige Sehnsucht. Sein Sieg hätte jede Hoffnung vernichtet." Ebd., S. 54.
50.
Gerhard Ritter an Wilhelm Mommsen, 12. 12. 1946, in: Gerhard Ritter. Ein politischer Historiker (Anm. 10), S. 406.
51.
Gerhard Ritter an seine Mutter, 22. 12. 1941, in: ebd., S. 372. Spätestens vom Sommer 1943 an zeigte Ritter sich allerdings auch brieflich unwandelbar davon überzeugt, dass die militärische Lage in "nicht allzu ferner Zukunft" "zum Ende" führen müsse. (Gerhard Ritter an seine Mutter, 17. 7. 1943, in: ebd., S. 384, Fn. 2). Dass die Gefahr der retrospektiven Projektion selbst Autobiographen ereilen kann, deren Beruf die Entschlüsselung von Autobiographien umfasst, belegt ein Lebensabriss der Volkskundlerin Ingeborg Weber-Kellermann, die sich rückblickend in einer Schilderung ihrer Affinität zum Nationalsozialismus zugleich ihres mangelnden Gespürs für den späteren Widerstand gegen Hitler beklagt: "So hätte ich von Hause aus alle Voraussetzungen gehabt, dem Nazi-Regime gründlich zu mißtrauen, aber das habe ich nicht geschafft, sondern ich ließ mich vom Wandervogelgeist des BDM, von Fahrtenglück und Jugendgemeinschaft faszinieren und mißverstand sowohl das Nationalistische wie das Pseudo-Sozialistische der Hitlerbewegung als positiv . . . Im Berliner Volkskundemuseum . . . bin ich auch dem 1944 hingerichteten Widerstandskämpfer Adolf Reichwein (1898-1944) begegnet, ohne daß mich auch nur der Schatten einer Ahnung über sein Schicksal gestreift hätte. Vieles mag zusammengewirkt haben bei dieser merkwürdigen Unsensibilität." Ingeborg Weber-Kellermann, Erinnern und Vergessen. Selbstbiographie und Zeitgeschichte, in: W. Fischer-Rosenthal/P. Alheit (Hrsg.) (Anm. 34), S. 14-30, hier S. 17 f.
52.
"Als tieferen Sinn meines Handelns sah ich das Überwintern an, das ja, wie der Begriff sagt, irgendwann einmal zu Ende gehen mußte. Niemand wußte, wie lange es dauern würde." K. Blaschke (Anm. 44), S. 72.
53.
"Rückschauend will mir scheinen, daß man mich und andere zwei Jahre lang in der Parteileitung geduldet hat, weil eine gewisse Unsicherheit über die weitere politische Entwicklung bestand." J. Petzold (Anm. 6), S. 216.
54.
Matthias Hahn, Im Getriebe des DDR-Systems. Als "Nachwuchswissenschaftler" zwischen Anpassungszwängen und Widerstehen, in: K. Pohl (Anm. 44), S. 113-146, hier S. 116. Analog verfuhr Günter Benser (geb. 1931), 1989 stellvertretender Abteilungsleiter am Institut für Marxismus-Leninismus und Mitglied im Rat für Geschichtswissenschaft, der auch als Erwachsener seine Ich-Identität fast ganz hinter der Staats-Identität der DDR verschwinden ließ und unter dem Titel "DDR - gedenkt ihrer mit Nachsicht" gleichsam eine Doppelbiographie von Staat und Autor vorlegte, in der erzählerisches Ich und SED-Staat einen imaginären Dialog führen und sich wechselseitig ergänzen oder auch ins Wort fallen: "Der IX. Parteitag war übrigens der erste, der in dem kurz zuvor eröffneten Palast der Republik stattfand", führte Benser etwa aus und fügte als Autobiograph in Kursivdruck hinzu: "Als ich im April 1976 wie Tausende andere DDR-Bürger auch freudig vom Palast der Republik Besitz ergriff - selbst nach mehrmaligem Bedenken bleibe ich bei dieser Formulierung -, richtete ich meine Erwartungen auch auf den Parteikongress, der hier bald tagen sollte. Er brachte ja nicht nur ein neues weitgestecktes Parteiprogramm, sondern auch realen Zugewinn für viele Menschen und somit auch für unsere Familie - zum Beispiel mit der schrittweisen Einführung der 40-Stunden-Arbeitswoche oder der Verlängerung des Schwangerschafts- und Wochenurlaubs." Günter Benser, DDR - gedenkt ihrer mit Nachsicht, Berlin 2000, S. 319 f.
55.
Fritz Klein, Drinnen und Draußen. Ein Historiker in der DDR, Frankfurt a. M. 2000, S. 8 f.
56.
Vgl. Theodor Schieder, Kleine und große Welt. Große Ereignisse im Spiegel der Erinnerungen an eine Jugend in Bayerisch-Schwaben, in: Andreas Kraus (Hrsg.), Land und Reich. Stamm und Nation. Probleme und Perspektiven bayerischer Geschichte. Festgabe für Max Spindler zum 90. Geburtstag, München 1984, S. 389-413, hier S. 388 u.413.
57.
Eine "Begründung einer Dokumentation" stellte Petzold seiner Darstellung voran, als deren Leitprinzip er formulierte: "Ich bin . . . von meinem lebenslangen Forscherprinzip ausgegangen, möglichst viel oder gar auschließlich mit Archivalien zu arbeiten . . . Mein Ziel war daher, möglichst wenig zu behaupten, was sich nicht direkt belegen ließ und einer Überprüfung standhalten würde." J. Petzold (Anm. 6), S. 18. Selbst ein so absichtsvoll leichthändig geschriebener Lebensbericht wie der von Fritz Klein verzichtet nicht darauf, detailliert aufzuführen, aus welchen Brunnen er seine Erinnerungen schöpfte: "Eine ergiebige Quelle für mein persönliches und berufliches Leben war meine Korrespondenz, aus der ich die mir wichtigen Stücke seit 1947 geschlossen aufgehoben habe. Schriftstücke zu einzelnen, besonderen Ereignissen und Zusammenhängen, die ich aufbewahrt hatte, waren nützlich." F. Klein (Anm. 55), S. 367.
58.
"Im folgenden sollen nur die Tagebuchaufzeichnungen sprechen", vermerkte Winter für Anfang 1940, als er die Härte seines Entschlusses zum Verzicht auf das Priesteramt schildert (E. Winter [Anm. 43], S. 123), und ebenso, als es unter Beweis zu stellen galt, dass er auch in der NS-Zeit ungebrochen "die persönliche Verbindung mit Tschechen auf der Grundlage der gegenseitigen Achtung" gepflegt habe; ebd., S. 121.