APUZ Dossier Bild

26.5.2002 | Von:
Rüdiger Wolfrum

Forschung an humanen Stammzellen: ethische und juristische Grenzen

Die Entscheidung, ob in Deutschland in Zukunft mit überzähligen Embryonen geforscht werden kann, muss der Gesetzgeber treffen. In der Debatte sollte u.a. versucht werden, die möglichen Vorteile herauszufiltern.

I. Vorbemerkung

Zur Zeit findet nicht nur in Deutschland eine intensive Debatte über die Forschung an Embryonen und mit humanen Stammzellen statt. Ständig neue Erkenntnisse im Bereich der Biomedizin nähren langfristig Hoffnungen auf neue therapeutische Maßnahmen gegenüber Krankheiten, die bislang nicht behandelbar sind. Über die Forschung mit allen Formen von Stammzellen wird zudem ein vertieftes Verständnis der Entwicklung von Zellen, Geweben und Organen angestrebt. Diesem Ziel der Grundlagenforschung kommt eine große wissenschaftliche Bedeutung zu.

  • PDF-Icon PDF-Version: 42 KB





  • Entsprechend ihrer Herkunft werden embryonale Stammzellen (ES-Zellen), embryonale Keimzellen (EG-Zellen) sowie somatische (adulte) Stammzellen aus fetalem und erwachsenem Körpergewebe unterschieden. [1]

    Fußnoten

    1.
    Anmerkung der Redaktion: Zur Begrifflichkeit siehe das Glossar auf Seite 16.