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22.5.2002 | Von:
Thomas Meyer

Mediokratie - Auf dem Weg in eine andere Demokratie?

II. Politische Zeit und Medien-Zeit

Es gibt zwei zentrale und im Prinzip auch unvermeidliche Spannungsfelder zwischen politischer und medialer Logik, die durch die heute vorherrschende Art ihrer Handhabung in Politik und Medienwelt den Prozess der Transformation der Parteiendemokratie in eine Mediendemokratie vorantreiben: [10] Bei dem einen handelt es sich um die erheblichen Inkongruenzen zwischen der politischen Prozesslogik und der medialen Selektions- und Darstellungslogik. Während politische Ereignisse komplex und aus einem offenen Wechselverhältnis vieler Faktoren bestehen (wie Interessen, Akteure, Programme, Legitimation, Konflikt, Konsens, soziale und kommunikative Macht, Institutionen, Rechte, Machtressourcen etc.), resultiert ihre mediale Repräsentation aus einem Prozess der Auswahl nach medialen Aufmerksamkeitskriterien (Prominenz, Personenbezug, Überraschungswert, kurze Geschehensdauer, personalisierter Konflikt, Schaden, Leistung etc.) sowie aus der Inszenierung dieses Materials unter dem Gesichtspunkt der Aufmerksamkeitsmaximierung (Dramatisierung, Erzählung, Unterhaltungsartistik, Personifikation, Mythologisierung, Ritualisierung etc.).

Es ist den Medien durchaus prinzipell möglich - aber schwierig und nicht unbedingt nahe liegend -, in jedem Einzelfall eine Synthese aus den beiden so unterschiedlichen Logiken herzustellen, also in der mediengerechten Präsentation auch die Sache selbst, um die es geht, angemessen zum Ausdruck zu bringen. Natürlich gibt es in dieser Hinsicht besonders gravierende Unterschiede zwischen den Qualitäts- und den Boulevardmedien im Print- und Funkbereich, allerdings mit fließenden Übergängen in beiden Richtungen. [11]

Als eine unwiderstehliche Triebfeder für die Transformation der Parteiendemokratie in die Mediendemokratie erweist sich das zweite große Spannungsfeld zwischen politischer Logik und Medienlogik: der zentrale Widerspruch zwischen politischer Prozesszeit und medialer Produktionszeit. Er ergibt sich aus den technischen Möglichkeiten und den besonderen Eigenarten der Produkte des Mediensystems, die mit den eigenwilligen Zeitmaßen des politischen Prozesses unverträglich sind. Die Vorherrschaft der extrem kurzen medialen Produktionszeit und der ebenso schnellen Verfallszeit für Neuigkeitswerte in der öffentlichen Arena der Politik führt dann in dem Maße, wie sich das politische System den Regeln des Mediensystems unterwirft, ihrerseits zu einer Entwertung derjenigen Strukturen und Organisationen des politischen Systems, die ihrer konstitutiven Eigenart entsprechend der langen politischen Prozesszeit verhaftet bleiben. Das betrifft insbesondere die intermediären Instanzen der Vereine und Verbände mitsamt den Parteien selbst, denen nach den Maßstäben der offiziellen Theorie der Parteiendemokratie eigentlich die Zentralität unter allen Akteuren im politischen Prozess der Demokratie zukommen soll. [12]

Solange der politische Prozess im Wesentlichen stufenförmig verlief - nämlich aus gesellschaftlichen Interessenlagen entsprang, im intermediären System der Vereine, Verbände, Kirchen oder gesellschaftlicher Initiativen seine erste Formung erhielt, um sich dann in den Parteien zu großen, gesamtpolitischen Handlungsalternativen zu verdichten und im Falle ihrer Wahlerfolge in das politisch-administrative System hineinzuwirken -, konnte und musste er seinem eigenen Zeitmaß folgen. Dieses umfasste bei allen halbwegs wichtigen Politiken stets einige, mitunter viele Jahre - etwa bei Fragen wie der Sozialversicherung, der Gesundheitspolitik, der Rentenformel, der Kernenergie, der Steuerpolitik und allen Angelegenheiten von vergleichbarer Bedeutung. Entgegen dem populistischen Vorurteil ist nämlich in der Sache - außer in plötzlich auftretenden Notsituationen - die lange Zeitdauer dem Politischen selbst in der Demokratie allein angemessen, da es dabei ja um Vorgänge der Artikulation, Vermittlung, Verständigung, des Lernens, der Transformation und der Integration ursprünglich disparater Positionen geht, bei denen gerade nicht die technische Lösung sachlich definierter Problemlagen, sondern Vorgänge der Identifikation, der Überzeugung, des gemeinsamen Wandels und der Gestaltung - also eine kollektive Praxis - den überragenden Handlungszweck bestimmen.

Während es in der Praxis des Politischen eher um die Beteiligung möglichst vieler verschiedener Akteure und die Einbeziehung unterschiedlicher Ausgangspositionen geht, damit allmählich gemeinsames Handeln und die Identifikation mit dessen Zielen und Ergebnissen entsteht, können technische Problemlösungen fast stets von Expertengruppen entworfen und dann auch umgesetzt werden, weil es bei ihnen ja allein um die funktionale Tauglichkeit von Mitteln für vorab gesetzte Zwecke geht. Bei ihnen zählt allein die Produktionszeit - zunächst hinsichtlich der Erarbeitung der Problemlösung und dann bei deren Umsetzung. Diese kann angesichts des enorm schnellen technischen Wandels gerade im Medienbereich extrem kurz sein, im Grenzfall der heutigen Möglichkeiten sogar gegen null tendieren. Solange Politik hingegen den in den Imperativen der Demokratie selbst verwurzelten Ansprüchen von Praxis folgt - selbst wenn diese nicht idealtypisch überhöht sind -, ist die Dimension der langen Prozesszeiten für das Politische konstitutiv und sinnvoll. Die ausgedehnte Prozessdauer selbst ist eine der wichtigsten Erfolgsbedingungen politischer Praxis und darum dem Politischen selbst unbedingt angemessen. Sie ergibt sich nicht in erster Linie aus der Produktion geeigneter Mittel für vorgegebene Zwecke, sondern aus dem Prozess der Integration vieler Personen und vieler Zwecke sowie der damit verbundenen diskursiven Einigung auf zweckdienliche Lösungen.

Die relativ lange Dauer der politischen Prozesszeit hat in den parlamentarischen Demokratien freilich immer ihre Grenze am Rhythmus der Wahlperioden gefunden. Sie ist daher nicht mit einem langfristigen Planungshorizont der politischen Handlungsfolgen zu verwechseln. Auch in der starken Phase der europäischen Parteiendemokratie hat der institutionelle Druck zur Erfolgsabrechnung spätestens am Ende der laufenden Wahlperiode immer die Kalkulationszeit der politischen Repräsentanten und ihren politischen Verantwortungshorizont in der Zukunftsdimension kurz gehalten. Das wurde in dem Maße zum politischen Problem, wie das erwachende ökologische Denken seit den siebziger Jahren den Widerspruch zwischen den in die weite Zukunft hinein reichenden Handlungsfolgen der technisch-industriellen Naturbeherrschung und den Verantwortungsfristen des darauf bezogenen politischen Handelns als Bedrohung empfand.

In der ökonomischen Theorie ist dieses institutionelle Dilemma zum Principal-Agent-Phänomen generalisiert worden. Dem zufolge neigen Auftragnehmer immer dazu, den kurzfristigsten Erfolg zu suchen, da sie nicht damit rechnen können, dass ihr Auftraggeber die ganze Komplexität der ins Spiel kommenden Ursachen und Wirkungen überschaut und ihnen unbedingt vertraut wird. [13] Je weniger Einblick der Auftraggeber in die Details der Sachverhalte hat, die sein Auftragnehmer in seinem Namen managt und verantwortet, umso mehr sucht dieser sein Heil allein in der Beweiskraft des handfesten kurzfristigen Erfolgs. Das gilt für Aktionäre ebenso wie für den durchschnittlichen Wähler. In dem Maße freilich, wie der Einzelne sein Handeln selbst verantwortet und in die eigenen Hände nimmt, erweitert sich - zumindest unter Bedingungen ausreichender äußerer Stabilität - sein Planungshorizont beträchtlich, in wichtigen Versorgungsfragen bis weit über die Grenze des eigenen Lebens hinaus.

Für die realistische Kalkulation der politischen Prozesszeit hat diese Erkenntnis zwei einschränkende Folgen: Die eine ergibt sich aus dem Zeitrhythmus der Legislaturperioden als regelmäßiger Grenze der Erfolgskalkulation der repräsentativen politischen Eliten. [14] Sie beträgt immerhin vier bis fünf Jahre. Die andere ergibt sich aus der Handlungsperspektive der politischen Akteure, ob sie nämlich als Beauftragte handeln und damit unter kurzfristigem Erfolgszwang stehen oder ob sie als Akteure in eigener Sache tätig werden, also vornehmlich in der Zivilgesellschaft, im intermediären politischen System der Vereine, Verbände, Initiativen und Parteien oder in ihrer Lebenswelt. Dann wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sie eher eine zielorientierte Handlungsperspektive verfolgen, bei der der Handlungserfolg wichtiger ist als das Zeitmaß seiner Realisierung. Diese Handlungsperspektive umfasst nun aber genau die Arena der intermediären politischen Instanzen der Bürgerinitiativen, Assoziationen, Verbände und Vereine, an deren Abläufe und Handlungsbedingungen die politische Prozesszeit gebunden ist.

Die mediale Produktionszeit hingegen nähert sich unter der Herrschaft zweier dem Mediensystem eigentümlicher Imperative der magischen Null: Sie folgt zum einen den technischen Regeln der Herstellung zweckentsprechender Produkte durch Fachleute mit einer immerfort perfektionierten Technik, die Echtzeit-Produktionen mit sofortiger weltweiter Verteilung zum Normalfall gemacht haben. Das Bild, das soeben in Nepal aufgenommen wurde, ist über Satellit zur gleichen Zeit überall auf der Welt zu sehen. Das betrifft die Seite der technischen Möglichkeiten. Die Ökonomie der Eigenart ihrer Produkte bringt sie, zum anderen, unter das unvermeidbare Diktat der Jetztzeit, da das mediale Produkt der Nachrichten und Neuigkeiten aller Art immer schon im nächsten Augenblick seinen Tauschwert verliert, wenn die Ereignisse selbst oder das gleiche Produkt der zahlreichen Konkurrenten mit seiner öffentlichen Präsentation alle anderen Produkte der gleichen Art wertlos machen. Die Nachricht von einem aktuellen Ereignis verliert beträchtlich an Wert, wenn sie in den Konkurrenzmedien schon längst vermittelt wurde, und sie wird gänzlich wertlos, wenn sie im Zeitabstand erneut präsentiert wird.

Anders als individuelle Konsum- und öffentliche Güter löst sich das Hauptprodukt der Massenmedien - die Neuigkeit - im Augenblick seiner Präsentation auf und verliert mit seinem Gebrauchswert auch jeglichen kommerziellen Tauschwert. Wenn die Neuigkeit des soeben vergangenen Jetzt nicht wenigstens einen spürbaren Zusatz des Neueren erkennen lässt, so ist sie im aktuellen Jetzt als Ware schon entwertet. Darum ist der kompromisslose Präsentismus medialer Kommunikation ein Diktat funktionaler und struktureller Eigenarten des Mediensystems selbst und nicht erst eine unschöne Begleiterscheinung privatwirtschaftlicher Gewinnsucht - auch wenn diese sie oft hemmungslos auf die Spitze treibt. Der Stand der elektronischen Kommunikationstechnologie macht den Zwang zum Präsentismus möglich, die Eigenart der Ware "Nachricht" macht ihn nötig.

Die Massenmedien haben keine Zeit und sie kennen keine Zeit. Die empirische Erforschung der Nachrichtenfaktoren, die als Filtersysteme für die mediale Wahrnehmung und Konstruktion der Welt der Massenmedien dienen, bestätigt diese theoretische Erklärung der Zeitendifferenz. Ereignisse gewinnen nur als abgeschlossene mit überschaubarem Anfang und Ende, wenn sie zugleich als aktuelles Event in Erscheinung treten, die Aufmerksamkeit der Medien. [15] Nur in dieser Zeitverfassung können sie zum Element in einem medialen Wirklichkeitsbild werden. Am offenen Prozess interessiert die Medien daher nicht das Zusammenwirken der Akteure im Ablauf der Zeit, sondern allenfalls die abgeschlossene Episode. Ereignisse, die ihre Eigenart nur zu erkennen geben, wenn sie als Prozess gesehen und erfahren werden können, sind im politischen Informationsteil der Massenmedien daher in aller Regel nicht darstellbar.

Dieser Sachverhalt zeigte sich beispielhaft in einer Sequenz aus der Wahlkampagne des amerikanischen Präsidentschaftskandidaten George W. Bush im Oktober des Jahres 2000. Als dieser nämlich in einem Bürgergespräch unerwartet - und dieses eine Mal ohne Vorab-coaching der vermutlichen Fragen und schlagfertig wirkenden Antworten - von einer Bürgerin gefragt wurde, was sie denn ihren Bekannten sagen solle, die wissen wollten, warum sie gerade Bush wählen sollten, setzte der Kandidat nach längeren Momenten der Verwirrung mehrfach zu hilflos schlichten Antwortversuchen an, die alle nur sichtliche Enttäuschungen bei der Fragestellerin hervorriefen. Die allein aufschlussreiche Nachricht über das Ereignis wäre in diesem Falle offenkundig nur der ganze Prozess der Fehlversuche, Reaktionen und Korrekturen gewesen, die einige Minuten in Anspruch nahmen, und nicht eine einzelne Episode aus der gesamten Sequenz. In den Nachrichten des Tages war für dergleichen indessen nur ein paar Sekunden Zeit - eine isolierte Episode aus dem ganzen Ablauf, die nichts von dem vermitteln konnte, worum es in diesem Falle eigentlich gegangen war. Die Medien hatten die Wahl zwischen der etwas schlechteren und der etwas besseren Antwort, die beide indessen gleichermaßen von dem ablenkten, was an der Sache von Interesse war.

Der kompromisslose, kurzatmige Präsentismus der medialen Produktionszeit und die lange politische Prozesszeit vertragen einander nicht gut. Der dauernde, im Ergebnis stets ungewisse Prozess - der Kern des Politischen - findet vor der Logik der Medien keine Gnade, er wird auf kurze Augenblicke der Spannung, der allerneuesten Aktualität geschrumpft oder gänzlich ignoriert, es sei denn, er findet Eingang in einem seltenen Feature im entlegenen Medium für den anspruchsvollen Geschmack. Auch wenn das Medium sich im Spannungsbogen zwischen Politik und Unterhaltung Zeit nimmt, weil die Dominanz des Unterhaltsamen das längere Verweilen seiner Kunden erwarten lässt, etwa in der Talk- oder der Game-Show, ist es ja nicht politische Prozesszeit, die sich entfalten kann, sondern Inszenierungszeit der Unterhaltung, wenn auch unter Benutzung politischer Themen oder politischer Prominenz.

Soweit die Spitzenakteure des politischen Systems auf die Grundgleichung der Mediendemokratie setzen - Publizität gleich Erfolg -, fügen sie sich den Gesetzen der medialen Produktionszeit als vermeintlich unumgehbaren Bedingungen für die Gewinnung der Publikumsgunst. Das gilt nicht nur in dem trivialen Sinne, dass Politiker-Reisen, Tagungsordnungen von Parteitagen, Events, Symbolhandlungen, Erklärungen, die Verkündung von Entscheidungen und alles, was sonst noch in Betracht kommt, mit Kennerschaft und Sorgfalt auf die Tage und Stunden platziert wird, die die beste Gewähr für mediale Aufmerksamkeit bieten, also für das mediale Timing. Daran arbeiten professionelle Beraterstäbe zu jeder Zeit. Es gilt vor allem für den sehr viel folgenreicheren Sachverhalt, dass der lange politische Prozess mitsamt den intermediären Instanzen, die ihn organisieren (einschließlich der Parteien), von den medialen Spitzenrepräsentanten der Politik wo immer möglich umgangen wird, damit die mediale Produktionszeit bedient werden kann.

Was das im konkreten Falle heißt, haben viele Beispiele aus der ersten Phase der rot-grünen Regierungszeit in der Bundesrepublik Deutschland gezeigt. Beim Versuch der neuen Regierung im Herbst 1999, die so genannte geringfügige Beschäftigung teilweise sozialversicherungspflichtig zu machen, ergab sich innerhalb weniger Wochen ein spektakuläres Ping-Pong-Spiel zwischen Programmpräsentationen der Regierung, medialer Darstellung und Kritik der Vorhaben, umgehender Präsentation "nachgebesserter" Varianten der Programme durch die Regierung, erneuter Darstellung und Kritik der Vorhaben in den Medien und abermaliger "Nachbesserungen" der Vorhaben in insgesamt einem halben Dutzend Runden, völlig unabhängig von den Parteien, die diese Regierung tragen. Jeder Versuch ihrer Einbeziehung hätte die verfügbaren medialen Zeithorizonte gesprengt und wurde von den Handelnden weder erwogen, noch offenbar vermisst. Das intermediäre System wurde vom Tempo der Medienzeit sang- und klanglos abgehängt, während sich ihm die exekutiven Spitzenakteure in atemberaubenden Volten anpassten, um nicht die Chance der Mitwirkung an der Art und Weise der medialen Präsentation ihrer Projekte und damit an deren nachhaltiger Wirkung in der Öffentlichkeit zu verspielen.

Fußnoten

10.
Vgl. Albrecht Müller, Von der Parteiendemokratie zur Mediendemokratie. Beobachtungen zum Bundestagswahlkampf 1998 im Spiegel früherer Erfahrungen, (Schriftenreihe Medienforschung der LfR (Landesanstalt für Rundfunk NRW), Bd. 30, Düsseldorf 1999.
11.
Vgl. D. Morley, Television, Audiences and Cultural Studies, London 1992; P. Dahlgren/C. Sparks (Anm. 7); Peter Dahlgren, Television and the Public Sphere. Citizenship, Democracy and the Media, London 1995.
12.
Zur Frage des Widerspruchs verschiedener Zeitkulturen vgl. Peter Glotz, Die beschleunigte Gesellschaft. Kulturkämpfe im digitalen Kapitalismus, München 1999.
13.
Vgl. Carl Christian von Weizsäcker, Logik der Globali"sierung, Göttingen 2000, S. 25 ff.
14.
Vgl. Thomas Meyer, Die Transformation des Politischen, Frankfurt/M. 1994, S. 48 ff.
15.
Vgl. W. Schulz (Anm. 6).