APUZ Dossier Bild

Sicherheitspolitik

  • PDF-Icon PDF-Version (513 KB)

    Inzwischen räumen US-Präsident George W. Bush und der britische Premierminister Tony Blair ein: Die von beiden Seiten vorgelegten Beweise über irakische Massenvernichtungswaffen beruhten teils auf gefälschten Dokumenten. In ihren Ländern geraten folglich die Politiker unter erheblichen öffentlichen Druck.

    Wenn sich heute US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und der demokratische Senator Joseph Biden deutsche und französische Soldaten in Bagdad wünschen, sollte diesem Wunsch nicht entsprochen werden, solange es für die Besetzung des Iraks kein Mandat der Vereinten Nationen gibt. Eine Aufarbeitung des völkerrechtlich umstrittenen Krieges hat es bislang nicht gegeben. Die Warnung von Bundeskanzler Gerhard Schröder vor "Abenteurertum" erscheint angesichts der chaotischen Lage im Irak mehr als berechtigt.

       
  • Ludwig Watzal

    Editorial

    Der von der "Koalition der Willigen" geführte Krieg gegen den Irak beruhte auf zum Teil nicht korrekten Dokumenten. Aufgrund dieser Tatsache geraten Präsident George W. Bush und Tony Blair unter erheblichen öffentlichen Druck. Weiter...

    Jochen Thies

    Die neue Unsicherheit nach dem Irak-Krieg

    Den Krieg gegen den Irak hat US-Präsident Bush für beendet erklärt. Die deutsche Außenpolitik muss jetzt alles daran setzen, angesichts anhaltender Probleme mit den USA in eine europäische Mittellage zwischen Frankreich und Großbritannien zurückzukehren. Weiter...

    Joachim Krause

    Multilaterale Ordnung oder Hegemonie?

    Der Beitrag setzt sich mit verschiedenen Ordnungsmodellen für die internationalen Beziehungen auseinander. Diese sind insbesondere nach dem Irak-Krieg aktueller denn je geworden. Weiter...

    Jochen Hippler

    Unilateralismus der USA als Problem der internationalen Politik

    Bei der Außenpolitik der USA handelt es sich nicht um einen Bruch zwischen Uni- und Multilateralismus. Vielmehr geht es um eine Akzentverschiebung. In einer differenzierten Betrachtung dieser beiden Strömungen liegt der Schlüssel zum Verständnis der US-Außenpolitik. Weiter...

    Gert Krell

    Arroganz der Macht, Arroganz der Ohnmacht

    Die Irritationen zwischen den USA und Europa wurden im Laufe des Irak-Krieges sehr hochgespielt. Die weltpolitischen Grundauffassungen liegen jedoch näher beieinander, als die Konflikte in der großen Politik vermuten lassen. Weiter...

    Matthias Dembinski, Wolfgang Wagner

    Europäische Kollateralschäden

    Der Irak-Krieg hat das Projekt einer europäischen Außen- und Sicherheitspolitik einer erheblichen Belastung ausgesetzt. Stellen europäischen Sicherheitsstrukturen eine Stärkung der NATO und der USA dar oder bedeuten sie sogar eine Alternative? Weiter...

     

    Informationsportal Krieg und Frieden

    Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter...