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Zukunft der Erinnerung

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    Mit dem Ende der unmittelbaren Zeitzeugenschaft der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie mit der Historisierung des Nationalsozialismus steht die demokratische Erinnerungskultur vor einem tief greifenden Wandel. Wie künftig erinnern? Welchem Zweck kann historisches Erinnern an die Verbrechen der Diktaturen des 20. Jahrhunderts dienen? Was ist daraus für eine universale Menschenrechtserziehung zu lernen? Eine Modernisierung der erinnerungskulturellen Praxis scheint vonnöten. Die Zukunft der Erinnerung liegt auch in crossmedialen Formaten sowie in Konzepten etwa für "Event-Museen".

       
  • Hans-Georg Golz

    Editorial

    Wie künftig erinnern? Welchem Zweck kann historisches Erinnern an die Verbrechen der Diktaturen des 20. Jahrhunderts dienen? Was ist daraus für eine universale Menschenrechtserziehung zu lernen? Weiter...

    Jan Philipp Reemtsma

    Wozu Gedenkstätten?

    Die Praxis der Gedenkstätten ist ein anerkannter Sektor der Kulturpolitik. Wozu sind Gedenkstätten da? Es geht nicht um Erinnerung, es geht um Bewusstsein und Scham. Weiter...

    Volkhard Knigge

    Zur Zukunft der Erinnerung

    Gegenstand einer kritischen, handlungsorientierten Auseinandersetzung mit der Geschichte ist die daran genährte Entfaltung einer Geschichte der Zivilität als Zivilgeschichte der Zukunft. Weiter...

    Harald Welzer

    Erinnerungskultur und Zukunftsgedächtnis

    Die Funktion des menschlichen Gedächtnisses ist nicht von der Vergangenheit, sondern von der Zukunft her zu verstehen, was für die Erinnerungskultur zentral ist. Weiter...

    Dörte Hein

    Virtuelles Erinnern

    Insbesondere bei jungen Nutzern hat sich das Internet als Medium zur Information und zum Austausch über historische Themen etabliert. Weiter...

    Carlos Kölbl

    Historisches Erinnern an Schulen im Zeichen von Migration und Globalisierung

    Nach Bemerkungen zur Komplexität historischen Erinnerns in Einwanderungsgesellschaften werden Heterogenität als schulischer Normalfall sowie empirische Befunde und pädagogische Möglichkeiten diskutiert. Weiter...

    Thomas Großbölting

    Die DDR im vereinten Deutschland

    Wie lässt sich die biografische Erinnerung an die DDR ins Gespräch bringen mit dem Geschichtsbild der Politik und der historisch-politischen Bildung? Weiter...

    Tobias Winstel

    Der Geschichte ins Gesicht sehen

    Es gilt, den biographischen Blick als historisch-kritische Methode anzuerkennen, der Barrieren zwischen der Wissenschaft und einem Publikum jenseits der Fachwelt überschreiten kann. Weiter...

     

    Dossier

    Geschichte und Erinnerung

    Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum. Weiter...