Dossierbild Geschichte und Erinnerung
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Kollektive Erinnerung im Wandel


7.10.2008
Die Wiederkehr des Themas Flucht und Vertreibung zeigt, dass die teilweise traumatischen Spätfolgen unterschätzt worden sind. Zudem ist die Debatte über Deutsche als Opfer des Krieges lange verdrängt worden.

Flüchtlinge im Jahr 1945.Flüchtlinge im Jahr 1945. Lizenz: cc by-sa/3.0/de (Bundesarchiv, Bild 146-1985-021-09 / Foto: o. Ang. / CC-BY-SA)

Einleitung



Mit Flucht und Vertreibung der Deutschen 1944/45 kehrt ein Thema in die öffentliche Debatte zurück, das jahrzehntelang als anstößig und rückwärtsgewandt, ja revanchistisch verpönt war. Wer sich nicht vor der Übernahme der Verantwortung für die Verbrechen des NS-Regimes scheue und die Aussöhnung mit den Nachbarn anstrebe, so hieß es, dürfe über Deutsche als Opfer nicht reden. Allein die Vertriebenenverbände kümmerten sich um die Betroffenen - und ihre allzu einseitige Betrachtungsweise galt vielen als hinreichender Beleg für die Diskreditierung des Themas. Als gebe es nur die Alternative zwischen einem reuigen Deutschen, der die Vertreibung als Strafe für die Verbrechen des Hitler-Regimes akzeptiert, und einem Ewiggestrigen, der das Leiden der Nachkriegszeit vor sich her trägt, um über die Schuld der Kriegszeit nicht zu reden.

Seit Anfang der neunziger Jahre weicht diese Frontstellung auf. Der ehemalige deutsche Osten rückt wieder ins Gesichtsfeld. Die Öffnung des Eisernen Vorhangs löste eine wahre Erinnerungsflut und eine Neugier nach unterdrückten Wahrheiten aus. Verena Dohrn und Martin Pollack etwa schilderten das untergegangene Habsburgerreich in Galizien, Ralph Giordano reiste nach Ostpreußen und beschrieb mit großer Empathie die Trauer der einstigen Bewohner, Christian von Krockow schilderte die Strapazen der Flucht, Freya Klier griff das bis dahin tabuisierte Thema der Verschleppung von Frauen in die Sowjetunion auf, Ulla Lachauer notierte ostpreußische Lebensläufe, Roswitha Schieb machte sich auf die Reise in die Heimat ihrer Eltern nach Schlesien, Andreas Kossert entfaltete das Beziehungsgeflecht von Deutschen und Polen in Masuren, Matthias Kneip fuhr mit Großmutter, Vater und Tante in deren oberschlesische Heimat, und Helga Hirsch recherchierte über die Lager für deutsche Zivilisten in Polen.[1]

Günter Grass schließlich war mit seiner Novelle "Im Krebsgang"[2] ganz sicher kein Tabubrecher mehr. Aber sein Buch bewirkte den Durchbruch. Wenn dieser Linke, der stets vor neuen deutschen Großmachtträumen gewarnt und sich der Wiedervereinigung entgegengestellt hatte, das Ausblenden des Themas als "bodenloses Versäumnis" empfand und nun Empathie für Vertreibungsopfer zuließ, dann wollten auch Zaudernde nicht mehr bestreiten, dass sich das Bekenntnis zu deutscher Schuld und die Trauer über deutsches Leid nicht widersprechen müssen, sondern zwei Seiten einer Medaille sind.

Und so sind Flucht, Vertreibung und auch der Bombenkrieg präsent wie selten zuvor: durch Jörg Friedrichs "Der Brand"[3], im Fernsehen durch die Produktionen Guido Knopps, im Film durch "Schlesiens wilder Westen" von Ute Badura, in Talkshows, Seminaren und bei Podiumsdiskussionen. Und der Deutsche Bundestag hat die Errichtung eines Zentrums gegen Vertreibungen beschlossen, über dessen Standort heftig gestritten wird.

Das Jahrhundert der Vertreibungen



Im Rückblick ist das 20. Jahrhundert vielfach als das der Völkermorde und Vertreibungen bezeichnet worden. An seinem Beginn stand der Genozid an den Armeniern durch die Türken (1915), an seinem Ende standen "ethnische Säuberungen" im zerfallenden Jugoslawien. Dazwischen lagen allein in Europa u.a. die Zwangsdeportationen von Krimtataren, Tschetschenen, Wolgadeutschen und Einwohnern der baltischen Staaten innerhalb der Stalin'schen Sowjetunion, die Umsiedlungen von Polen aus dem okkupierten Westpolen in das Generalgouvernement, die Vernichtung der Juden durch das NS-Regime, die Vertreibung der Deutschen aus ihren Ostgebieten und der Ungarn aus der Slowakei.

Bisher haben sich Wissenschaftler und Medien nicht auf gemeinsame Bezeichnungen einigen können. Für die Armenier handelt es sich bei der Tötung ihrer Landsleute um gezielten Völkermord, für die Türken um das unbeabsichtigte Nebenprodukt von Deportationen. Deutsche sehen in den Ereignissen 1944/45 Vertreibungen, Polen hingegen eher Zwangsaussiedlungen, Tschechen oft sogar nur einen Bevölkerungs-"Abschub" (odsun). In Polen und Tschechien stoßen sich Wissenschaftler an dem angeblich zu emotionalen Terminus "Vertreibung"; die öffentliche Meinung in Deutschland hingegen reibt sich an dem sterilen Begriff der "ethnischen Säuberung". Nur in der Unterscheidung von Vertreibung und Völkermord scheint Einigkeit erreicht: Genozid, so Norman M. Naimark, meine die beabsichtigte Tötung eines Teils oder aller Mitglieder einer ethnischen, religiösen oder nationalen Gruppe; die Intention der ethnischen Säuberung bestünde hingegen darin, ein Volk und möglichst auch seine Spuren aus einem bestimmten Gebiet zu entfernen.[4] Allerdings, räumt Naimark ein, könnten sich bei Zwangsdeportationen die Grenzen zum Genozid leicht verwischen, da Menschen, die sich der Aussiedlung aus ihrer Heimat widersetzten, oft getötet würden.

Angriffe stärkerer auf schwächere Völker, die mit der Ausrottung oder Vertreibung der Schwächeren endeten, hat es immer gegeben. Im 19. und 20. Jahrhundert hat sich dieses Phänomen durch die Entstehung des Nationalismus allerdings entscheidend verändert. Die alten Reiche - Österreich-Ungarn, das Osmanische und das Zarenreich, auch Preußen-Deutschland - hatten ihre Legitimität aus der Loyalität ihrer Untertanen gegenüber den Dynastien bezogen und nicht aus der Zugehörigkeit der Bürger zu einem bestimmten Volk. In Österreich-Ungarn konnte jemand Jude sein, Deutsch sprechen und einen ungarischen Pass besitzen. Mit der Durchsetzung des Nationalstaats aber wurden jene Bürger bevorzugt, die der staatstragenden, der Titularnation angehörten. Und da die mitteleuropäische Landkarte nur wenige ethnisch homogene Territorien kannte, waren Konflikte programmiert.

Als die Pariser Vorortverträge 1919/20 den Selbstbestimmungswünschen der Völker Rechnung trugen, erfüllten sie zwar die Träume von Polen, Litauern, Esten, Letten, Tschechen, Ungarn, Kroaten, Slowenen und Serben. Aber sie enttäuschten Minderheiten, die nun in ihren Heimatländern zu unerwünschten "Fremden" wurden und vom Völkerbund geschützt werden mussten. "Versailles hatte sechzig Millionen Menschen eigene Staaten gegeben", so der britische Historiker Mark Mazower, "dafür aber weitere fünfundzwanzig Millionen zu Minderheiten gemacht."[5] Trotz Schutzverträgen wurden ihre Rechte immer wieder massiv beeinträchtigt. So kam es Anfang der zwanziger Jahre zur gewaltsamen Vertreibung von 1,35 Millionen Griechen aus Kleinasien und - im Gegenzug - von 430 000 Türken aus Griechenland. Zu Gewaltausbrüchen kam es auch bei der Grenzziehung des neu gegründeten polnischen Staates 1918/1920. Die Provinzen Posen und Westpreußen sowie große Teile Nieder- und Oberschlesiens waren Polen ohne Abstimmung zugefallen. Ermland, Masuren, die westpreußischen Gebiete östlich der Weichsel sowie Teile Oberschlesiens blieben bei Deutschland, nachdem sich die Bevölkerung in Volksabstimmungen zu gut 60 Prozent (Oberschlesien) und zu weit über 90 Prozent (Masuren) entsprechend entschieden hatte. An der so entstandenen Grenzlinie konnte auch der dritte polnische Aufstand in Oberschlesien nichts ändern.[6]

Die 1,1 Millionen Deutschen, die im polnischen Staat mit insgesamt 27 Millionen Staatsbürgern blieben, sollten durch eine restriktive Politik verdrängt werden - u.a. mit dem Gesetz über die Staatsbürgerschaft, mit der Durchsetzung der Agrarreform, der Besetzung von Beamtenstellen und der Einschränkung des muttersprachlichen Unterrichts. Tatsächlich sind zwischen 1918 und 1931 mehrere Hunderttausend Deutsche aus Polen ausgewandert. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts kannte der Nationalitätenkampf zwischen Deutschen und Polen allerdings nur Zwangsassimilierung und Verdrängung. Erst Hitler griff zu massenhaften Zwangsumsiedlungen und zu biologischer Vernichtung, denn ihm ging es um weit mehr als ethnische Entflechtung - er wollte "Lebensraum" für das deutsche Volk. Seine rassistische Politik ging von einer Hierarchie aus, die einigen "Rassen" die Hegemonie zuerkannte und anderen das Lebensrecht absprach. Daraus leitete er das Recht des "Mutterlandes" ab, zum "Schutz der Volksgruppe" unmittelbar im Gastland zu intervenieren: Er holte das Sudetenland "heim ins Reich" und siedelte die Tschechen ebenso aus den eingegliederten Gebieten aus wie die Polen gleich nach der Besetzung aus dem Warthegau. Während sich fortan die Polen im "Generalgouvernement" drängten, wurden auf den von ihnen geräumten Höfen und Wohnungen über eine Million (Volks-)Deutsche aus den baltischen Staaten, aus Wolhynien, Bessarabien, der Bukowina, der Dobrudscha, aus Bulgarien, Bosnien und Ungarn angesiedelt.

Es entsprach dem Geist der Zeit, wenn die in London ansässigen Exilregierungen von Polen und Tschechen für die Zeit nach dem Sieg über Hitler-Deutschland die Aussiedlung von Deutschen aus ihren Ländern forderten. Damit verfolgten sie eine ethnische Homogenisierung, die ihnen bei der Staatsgründung 1918 nicht gelungen war: In Polen bildeten die ukrainischen, jüdischen, deutschen und weißrussischen Minderheiten bis 1939 etwa ein Drittel der Gesamtbevölkerung; in der Tschechoslowakei stellten die Deutschen etwa 23 Prozent. Weder Churchill noch Roosevelt waren einem "Bevölkerungstransfer" grundsätzlich abgeneigt. Der Vertrag von Lausanne bildete für sie sogar eine "idée fixe".[7] Entsprechend sagte Churchill in seiner Unterhausrede am 15. Dezember 1944: "Die Vertreibung ist - soweit wir es zu überschauen vermögen - das befriedigendste und dauerhafteste Mittel. Es wird keine Mischung der Bevölkerung geben, wodurch endlose Unannehmlichkeiten entstehen wie im Fall von Elsaß-Lothringen. Es wird gründlich aufgeräumt."[8] Präsident Franklin D. Roosevelt hatte sich bereits im Frühjahr 1943 gegenüber dem britischen Außenminister Anthony Eden geäußert: "Wir wollen Vorkehrungen treffen, um die Preußen aus Ostpreußen auf die gleiche Weise zu entfernen, wie die Griechen nach dem letzten Krieg aus der Türkei entfernt wurden."[9]

Spätestens seit der Konferenz von Teheran (November 1943) war Churchill und Roosevelt klar, dass Stalin die polnischen Ostgebiete bis hin zur Curzon-Linie - die 1920 vom britischen Außenminister George Curzon vorgeschlagene sowjetisch-polnische Grenze - beanspruchte, Po-len insofern für die "wahrscheinlichen Verluste im Osten" entschädigt werden müsste. Seitdem war die Westverschiebung Polens im Prinzip eine beschlossene Sache, der Grenzverlauf wurde in Potsdam im August 1945 endgültig an Oder und westlicher Neiße festgelegt. USA und Großbritannien erklärten sich einverstanden, die "früher deutschen Gebiete" östlich davon unter polnische und das nördliche Ostpreußen unter sowjetische Verwaltung zu stellen - die endgültige Regelung der Grenzfrage sollte einer Friedenskonferenz vorbehalten bleiben. Soweit die Deutschen nicht schon vor der Front geflohen waren, war ihr "Transfer" auf "ordnungsgemäße und humane Weise" vorgesehen.

Hegten die Amerikaner zunächst Skrupel, so widersetzten sie sich doch niemals ernsthaft dem Kurs der Briten, der auf westlicher Seite treibenden Kraft der Ausweisung. Die Briten duldeten die Ausweisungspläne des tschechischen Exil-Staatspräsidenten Edvard Benes nicht nur, sie ermunterten ihn sogar zu einer möglichst weitgehenden Lösung. In der Tschechoslowakei wie in Polen machten sich im Laufe des Jahres 1944 auch die Kommunisten die Forderungen nach Vertreibung der Deutschen zu Eigen. Die prokommunistische Regierung in Lublin erklärte im Februar 1945, also noch vor der völkerrechtlichen Klärung in Potsdam, sie habe "in Ausführung des Programms, die polnische Westgrenze an die Oder und Neiße vorzuschieben, mit der Eingliederung der deutschen Vorkriegsterritorien in Polen begonnen", und der Erste Sekretär der Polnischen Kommunistischen Partei Wladyslaw Gomu|lka sprach von der Notwendigkeit der "Entdeutschung" seines Landes. Als historische Rechtfertigung ihres Anspruchs auf die "wiedergewonnenen Gebiete" diente ihnen die Herrschaft des Piastengeschlechts aus dem 10. bis 14. Jahrhundert, die sich zeitweise bis zur Oder erstreckt hatte.

Gegenüber Deutschland zogen die Sowjetunion und ihre späteren Satellitenstaaten Polen und Tschechoslowakei an einem Strang. Moskau musste die Polen und Tschechen zu nichts drängen, es brauchte sie nur gewähren zu lassen. "Wo die russischen Truppen standen", konstatiert Klaus-Dietmar Henke, "begannen die Vertreibungen deshalb als eine von den betroffenen Staaten beinahe wie eine innere Angelegenheit gehandhabte pauschale Abrechnung mit den Deutschen."[10] Alle einst von Hitler besetzten mittel- und osteuropäischen Staaten sahen in der Vertreibung der Deutschen eine Vergeltung für das NS-Regime. Die Nationalsozialisten hatten Rassismus und Nationalismus gesät; jetzt spürte Deutschland die Rache der Opfer. Gleichzeitig aber, bemerkte schon Martin Broszat, gingen die Vertreibung und die Errichtung einer polnischen Administration in den ehemaligen deutschen Ostgebieten weit über die Liquidierung des "Dritten Reiches" hinaus.[11] "Nationalismus", schreibt Naimark, "erschien als das dominierende Motiv der neuen Etappe der Staatenbildung am Ende des Zweiten Weltkriegs."[12]

Ihre Opfer wurden nicht allein die Deutschen. Polen vereinbarte einen Bevölkerungsaustausch mit der Ukraine - aus Südostpolen zogen Ukrainer in die Sowjet-Ukraine, während Polen aus den "Kresy", den ehemals polnischen Ostgebieten, in die "wiedergewonnenen Westgebiete" umgesiedelt wurden. Nachdem bis Ende 1946 aufgrund der Pogrome von Kielce, Krakau und anderen Orten noch 220 000 Juden das Land verlassen hatten, war der Anteil der Minderheiten in Polen von 32 Prozent vor dem Krieg auf drei Prozent geschrumpft. In der Tschechoslowakei sank er nach der Aussiedlung der Ungarn aus der Slowakei von 33 auf 15 Prozent, in Rumänien von 28 auf 12 Prozent.[13]


Fußnoten

1.
Verena Dohrn, Reise nach Galizien. Grenzlandschaften des alten Europa, Berlin 2000; Martin Pollack, Galizien. Eine Reise durch die verschwundene Welt Ostgaliziens und der Bukowina, Frankfurt/M. 2001; Ralph Giordano, Ostpreußen ade. Reise durch ein melancholisches Land, Köln 1994; Christian von Krockow, Die Stunde der Frauen. Bericht aus Pommern 1944 - 1947, Stuttgart 1997; Freya Klier, Verschleppt bis ans Ende der Welt. Schicksale deutscher Frauen in sowjetischen Arbeitslagern, Berlin 1998; Ulla Lachauer, Ostpreußische Lebensläufe, Reinbek 1998; Roswitha Schieb, Reise durch Schlesien und Galizien. Eine Archäologie des Gefühls, Berlin 2000; Andreas Kossert, Masuren. Ostpreußens vergessener Süden, Berlin 2001; Matthias Kneip, Grundsteine im Gepäck. Begegnungen mit Polen, Paderborn 2002; Helga Hirsch, Die Rache der Opfer, Berlin 1998.
2.
Göttingen 2002.
3.
München 2002.
4.
Vgl. Norman M. Naimark, Fires of Hatred. Ethnic Cleansing in Twentieth Century Europe, London 2002, S. 3.
5.
Mark Mazower, Der dunkle Kontinent. Europa im 20.Jahrhundert, Berlin 2000, S. 70.
6.
Vgl. Joachim Rogall (Hrsg.), Land der großen Ströme. Von Polen nach Litauen, Berlin 1996, S. 373.
7.
Klaus-Dietmar Henke, Der Weg nach Potsdam. Die Alliierten und die Vertreibung, in: Wolfgang Benz (Hrsg.), Die Vertreibung der Deutschen aus dem Osten, Frankfurt/M. 1995, S. 58ff.
8.
Zit. bei N. Naimark (Anm. 4), S. 110.
9.
Zit. bei K.-D. Henke (Anm. 7), S. 66.
10.
Ebd., S. 77f.
11.
Vgl. Martin Broszat, Zweihundert Jahre deutsche Polenpolitik, München 1963, S. 307ff.
12.
N. Naimark (Anm. 4), S. 137.
13.
Vgl. M. Mazower (Anm. 5), S. 317.

 

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