Tiertransport

Wissenschaft, Technologie und Ethik

Gentechnologie ermöglicht es, Erbgut gezielt zu verändern. Ist das ein unerlaubter Eingriff in die Natur, dessen Folgen nur schwer abzuschätzen sind? Oder besitzt die Gentechnologie auch Potenziale, die wir nutzen sollten?

22. Januar 2018: Die geklonten Affen Hua Hua und Zhong Zhong in einem Labor der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Peking. Die beiden Affen wurden mit der gleichen Methode erschaffen wie das Klonschaf Dolly im Jahr 1996.

Jens Clausen

Klonen

Unter Klonen versteht man die künstliche Herstellung von genetisch identischen Organismen. Wie genau funktioniert das und welche ethischen Aspekte spielen in der Debatte ums Klonen eine Rolle?

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Ein BrainGate-Chip: In Experimenten wurden elektrische Aktivitäten einiger Neuronen durch die Array-Elektroden überwacht und in ein Signal dekodiert, z.B., um  einem gelähmten Mann zu ermöglichen, die Kontrolle über seinen Arm wiederzuerlangen.

Kevin Warwick

Biohacking & Cyborgisierung

Was ist "Biohacking"? Und wie wird es praktisch umgesetzt? Kevin Warwick mit einer Einführung.

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Vorführung eines Brain-Computer-Interfaces (BCI) in Würzburg (Unterfranken) am 22.03.2012.

Oliver Müller

Ethische Fragen bei Neurotechnologien

Durch Neurotechnologien beginnen Menschen und Maschinen in einer Weise zu interagieren, die man so noch nicht kannte. Welche Folgen hat das für uns als Personen?

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Wissenschaftler formen einen Nanopartikel an der Technischen Universität in Braunschweig.

Dietmar von der Pfordten

Bioethik und Nanotechnologie

Die nanotechnologische Forschung und Anwendung unterliegt bestimmten Grenzen der Ethik und Gerechtigkeit – wie jedes menschliche Handeln. Da aber Laien ihre Chancen und Risiken nur schwer bewerten können, sind ethische Einschätzungen der Nanotechnologie mit gewissen Unsicherheiten behaftet.

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Symbolfoto: Ein durch einen Reissverschluss geöffneter Kopf.

Jan-Christoph Heilinger

Enhancement

Immer wirkmächtigere und präzisere Eingriffsmöglichkeiten stehen dem Menschen zur Verfügung, um sich selbst nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Welche Folgen hat es aber für eine Gesellschaft, wenn manche beispielsweise ihre Leistungsfähigkeit extrem steigern? Oder länger leben?

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Ein Landwirt zeigt am Donnerstag, 27. September 2007, auf einem Feld im brandenburgischen Badingen zwei Kolben des umstrittenen genmanipulierten Mais MON 810 des US-Konzerns Monsanto, rechts, und zwei von Schädlingen befallenen normalen Kolben, links. Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hatte im Frühjahr den Verkauf des Gen-Saatgutes verboten, allerdings war damals die Futterpfanze bereits ausgesät gewesen.

Mathias Boysen

Grüne Gentechnik – eine gesellschaftliche Kontroverse

1996 wurden gentechnisch veränderte Pflanzen (GVP) erstmals kommerziell angebaut. Seitdem sind die Anbauflächen jährlich gewachsen. Mathias Boysen erklärt die grüne Gentechnik in Grundzügen – und, warum sie ein Kristallisationspunkt für eine Vielzahl gesellschaftlicher Kontroversen ist.

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Seuon Siap, ein 50-jähriger kambodschanischen Bauer, gießt seine Gemüseernte mit Pestiziden in Khnachas Spray,

Bärbel Hüsing, Sven Wydra, Heike Aichinger

Weiße Gentechnologie

Weiße Gentechnologie? Darunter versteht man den Einsatz gentechnisch verän-derter Mikroorganismen, Zellkulturen oder Enzyme für die industrielle Herstel-lung verschiedener Produkte wie Vitamine, Lebensmittel oder Biogas.

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Die Spitze einer Insulin Spritze über Patronen mit Menschlichem Insulin fotografiert am 3. Januar 2009 in Kamen. Insulin wird durch die Bauchspeicheldrüse produziert und senkt den Blutzuckerspiegel. Bei Diabetes muss Insulin gespritzt werden.

Sabine Riewenherm

Rote Gentechnologie

Rote Gentechnik gewinnt in der Medizin zunehmend an Bedeutung. Viele neue Medikamente, aber auch Insulin oder das durch Doping bekannt gewordene Mittel EPO basieren darauf. Die Diskussion über diese Technologie bewegt sich dabei zwischen der Hoffnung auf neue Therapien, der Angst vor unbekannten Folgen und sehr hohen Therapiekosten.

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Verschreibungspflichtige Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat gehören zu den Arzneistoffen mit stimulierender Wirkung, die oft als "Studentendroge" bezeichnet werden.

Thomas Metzinger

Zehn Jahre Neuroethik des pharmazeutischen kognitiven Enhancements

Wie hat sich die Neuroethik des pharmazeutischen kognitiven Enhancements (PCE) innerhalb der letzten zehn Jahre in Deutschland entwicklet? Thomas Metzinger benennt die wichtigsten begrifflichen Probleme, aktuelle Substanzen und zentrale ethisch-juristische Fragestellungen.

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Die Verpackung einer Erewhon Crispy Brown rice Cereal wird in San Francisco gezeigt.

Christof Potthof

GVO – gentechnisch veränderte Organismen

Christof Potthof erläutert Kennzeichnung und Zulassung von gentechnisch veränderten Produkten. Trotz eines umfangreichen Regulierungs-Apparates fehlen unabhängige Prüfungsverfahren.

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Ein Wissenschaftler zeigt am 13. März 2007 einen Behälter mit Stammzellen in einem Labor der Universität von Georgia in Athens, USA. Die Mehrheit des Nationalen Ethikrats will das Stammzellgesetz grundlegend ändern. 14 der 24 Mitglieder verlangten am Montag, 16. Juli 2007, die bisherige Stichtagsregelung zu streichen und durch eine Einzelfallprüfung zu ersetzen. Bisher ist der Import von embryonalen Stammzellen verboten, die nach dem 1. Januar 2002 erzeugt wurden.

Jochen Taupitz

Embryonenschutz und Stammzellforschung

Wann ist Forschung mit menschlichen Embryonen erlaubt? Jochen Taupitz mit einer Einführung in die rechtliche Dimension von Embryonenschutz und Stammzellforschung.

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Bionische Hand eines us-amerikanischen Irak-Veteranen, eines der ersten Exemplare, bei dem alle Finger individuell angetrieben werden.

Bernhard Irrgang

Bionik

Die Bionik beschäftigt sich mit der Entschlüsselung von Erfindungen der belebten Natur und ihrer innovativen Umsetzung in der Technik. Bernhard Irrgang gibt eine Einführung und informiert über Beispiele ihrer Anwendung.

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Je genauer das Genom, das Erbgut eines Menschen, entschlüsselt werden kann, je mehr man über die molekularen Ursachen einer Krankheit weiß, desto besser lassen sich für den einzelnen Patienten die erfolgreiche Behandlungsstrategie und das passende Medikament finden - so die Vision von biomedizinischer und pharmakologischer Forschung.

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