Basilius-Kathedrale

Fußball-WM 2018

Vom 14. Juni bis zum 15. Juli 2018 findet in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft statt. 32 Mannschaften spielen um den WM-Pokal. Aber mit Fußball ist immer auch mehr als Sport verbunden, für Russland ist die WM sowohl innen- als auch außenpolitisch ein Event, das von Problemen ablenken und die Großmacht in einem besseren Licht erscheinen lassen soll.
Auch in der Vergangenheit waren Weltmeisterschaften umstritten. So fand die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien unter der Militärdiktatur statt. Informationen zu Sport als weltweitem Medienereignis und Beiträge zur Fankultur und eine Social-Media-Presseschau ergänzen das Angebot zur Weltmeisterschaft.

Ein Wahlplakat zur Präsidentschaftswahl in Russland zeigt Vladimir Putin, 21.02.2018, Novosibirsk

Nik Afanasjew

Die Bedeutung der WM für Russlands politische Führung – und für die russische Gesellschaft

Obwohl westliche Staaten mit Sanktionen auf die Annexion der Krim und den Konflikt im Osten der Ukraine reagiert haben, kommt es zu keinem Boykott des Turniers. Trotzdem bleibt seine Durchführung international umstritten. Ist die innenpolitische Bewertung der Veranstaltung nun ebenfalls durch Kritik geprägt?

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Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Fans (Hooligans)  bei der EM in Frankreich.

Julia Glathe

Rassismus in der russischen Fan- und Hooliganszene

Fußballstadien stellen auch im autoritären Russland einen Raum dar, in welchem politische Botschaften artikuliert werden. Rassismus und rechtsextreme Politisierung stellen dabei eine Schattenseite dar, welche die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft trübt. In den Sozialen Netzwerken lässt sich die Verflechtung rechtsextremer Gruppen mit der Fan- und Hooliganszene beobachten.

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Zur Eröffnung 1950 bot das Maracanã Stadion in Rio de Janeiro bis zu 200.000 Zuschauern Platz. Nach den Umbaumaßnahmen für die Fußball-WM 2014 sowie die Olympischen und Paralympischen Spiele 2016 sank die Kapazität auf knapp 75.000 Plätze.

Thomas Horky

Das Medienereignis Fußball-WM

Die Kommunikationswissenschaft analysiert Medienereignisse unter dem Gesichtspunkt ihrer Inszenierung. Noch immer steht das Fernsehen dabei im Mittelpunkt, aber Livestreams und Social Media spielen auch bei der WM eine immer größere Rolle.

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Verschiedene Zeitungen liegen übereinander. Symbolbild Presseschau

WM 2018: Presse- und Social-Media-Schau

Ein Blick auf deutsch- und englischsprachige Berichte zur Fußball-Weltmeisterschaft sowie die Konversation dazu in sozialen Medien. Die Auswahl wird während der Fußball-WM von Montag bis Freitag täglich bis 12 Uhr aktualisiert.

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Mitglieder der Menschenrechtsorganisation "Großmütter des Platzes der Mairevolution""

Ronny Blaschke

Buenos Dias Argentina: WM zwischen Triumph und Folter

Die Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien fand in einer Militärdiktatur statt, die 30.000 Leben kostete. Die Gleichgültigkeit von Verbänden wie dem DFB stärkte das Selbstbewusstsein des Folterregimes, doch inzwischen hat Argentinien die wohl lebendigste Zivilgesellschaft Lateinamerikas.

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit den Fussballspielern İlkay Gündoğan, Mesut Özil und Cenk Tosun in London, 13.05.2018.

Richard Gebhardt

"Abschied von Schwarzrotgold"?

Die Diskussion um das DFB-Team ist hochgradig politisiert. "Die Mannschaft" wird als Entwurf einer vielfältigen und liberalen Gesellschaft verstanden. Das provoziert Kritik aus dem neurechten Spektrum, wo andere Vorstellungen nationaler Identität zirkulieren.

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WM-Finale Deutschland – Ungarn am 4. Juli 1954 in Bern

Jürgen Schwier

Football´s Coming Home

Weltmeisterschaften und Nationalmannschaften gehören zwangsläufig zusammen und repräsentieren doch Dimensionen, die als widersprüchlich wahrgenommen werden. Trotz einer Transnationalisierung des Fußballs bleibt die WM als Medienereignis für ein internationales Publikum auf nationale Identifikationsangebote angewiesen.

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Jürgen Klopp und Mohamed Salah beim Halbfinale der Champions-League 2018

Kristian Naglo

Facetten globaler Fußballkultur

Die Weltmeisterschaft ist nur ein Aspekt der umfassenden Globalisierung des Fußballs. Bedeutsam ist dabei vor allem die Verschränkung globaler, nationaler und lokaler Aspekte, bei der die beteiligten Akteure ganz unterschiedliche Interessen zur Geltung bringen.

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Joseph Blatter auf einer Pressekonferenz im Juli 2015. Als Protest gegen die Korruption bei der FIFA bewirft der britische Komiker Simon Brodkin den FIFA-Präsidenten mit Dollarnoten.

Jörg-Uwe Nieland

Zum Reformpotenzial der FIFA

Einerseits repräsentiert die von der FIFA organisierte WM eine kommerzielle und mediale Erfolgsgeschichte. Andererseits wächst die Kritik an der Organisation und den Gastgeberländern der Veranstaltung. Welche Akteure können für Reformen sorgen?

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Russkij Futbol

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WM-Gastgeber Russland blickt auf eine bewegte und ereignisreiche Fußballhistorie zurück, in der sich auch die Geschichte des Landes im 20. und 21. Jahrhundert spiegelt. Dieses Buch wirft Schlaglichter auf den sowjetisch-russischen Fußball vom Zarenreich bis heute. Weiter...

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APuZ 21-22/2017 Cover

Russland und Deutschland

Deutschland und Russland verbindet eine lange und wechselvolle Geschichte. Gegenseitige Bewunderung und Abneigung, Idealisierung und Dämonisierung spielten darin immer eine Rolle, und das häufig zugleich und nebeneinander. Auf offizieller staatlicher Ebene hat sich das deutsch-russische Verhältnis in den vergangenen Jahren deutlich abgekühlt.Weiter...

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Coverbild Russland / fluter 54

Russland

Russland ist riesig und reich. Wenn in der Hauptstadt der Tag beginnt, geht er an der Ostgrenze zur Neige. Was aber hält ein Land von diesen Dimensionen zusammen? Die Frühlingsausgabe des fluters beleuchtet die Vielfalt des größten Landes der Welt.Weiter...

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