Das Entscheidungszentrum für die rassistische Vernichtungspolitik des NS-Regimes war die Reichshauptstadt Berlin. Nach 1990 wurden im Zentrum
der Stadt Gedenkorte für Opfergruppen des Nationalsozialismus geschaffen: das Denkmal für die ermordeten Juden Europas des USamerikanischen
Architekten Peter Eisenman; das Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma des israelischen Environment-Künstlers Dani Karavan; der Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde der Architektin Ursula Wilms, des Künstlers Nikolaus Koliusis und des Landschaftsarchitekten Heinz W. Hallmann auf dem einstigen Grundstück des Organisationszentrums der Krankenmorde in der Tiergartenstraße 4 sowie das Denkmal für die Opfergruppe der Homosexuellen des dänisch-norwegischen Künstlerpaares Michael Elmgreen und Ingar Dragset.

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21.12.2016
Redaktionsschluss der Ausgabe
Oktober 2016

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Autor
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Maik Smolarczyk, aviapictures.com

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