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Amadeu Antonio Stiftung

Der Namensgeber der Stiftung, Amadeu Antonio, wurde 1990 von rechten Jugendlichen im brandenburgischen Eberswalde zu Tode geprügelt, weil er eine schwarze Hautfarbe hatte. Seit ihrer Gründung 1998 ist es das Ziel der Amadeu Antonio Stiftung, eine demokratische Zivilgesellschaft zu stärken, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet. Die Stiftung hat überall in Deutschland bereits über 640 lokale Initiativen und Projekte in den Bereichen demokratische Jugendkultur, Schule, Opferschutz und Opferhilfe, kommunale Netzwerke sowie Hilfsangebote für Aussteigerinnen und Aussteiger aus der Naziszene unterstützt. Wichtigste Aufgabe der Stiftung ist es, die Projekte über eine finanzielle Unterstützung hinaus zu ermutigen, Öffentlichkeit für ihre Situation zu schaffen, sie zu beraten und zu vernetzen. Sie fördert unkompliziert und verteilt das Geld gezielt dort, wo es am dringendsten benötigt wird. Zum Beispiel an Jugendliche, die ein Demokratieprojekt an ihrer Schule initiieren oder an engagierte Menschen, die interkulturelle Workshops organisieren. Einer der Förderschwerpunkte ist der Bereich Schule und Jugend.

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Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt – Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Ost gGmbh (ARUG)

Die ARUG wurde im Jahr 1994 gegründet. Die Einrichtung verfügt somit über langjährige Erfahrungen vor allem in den Arbeitsfeldern „Beratung für Eltern und Angehörige von Jugendlichen aus der rechten Szene“, „Beratung für ausstiegswillige Personen aus der rechten Szene“ und mit „Antigewalt-Trainings“ vor allem an Schulen. Die ARUG veröffentlicht zudem regelmäßig Handreichungen und Publikationen zu verschiedenen Aspekten des pädagogischen Umgangs mit Rechtsextremismus und Rassismus. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschäftigung mit Einstiegsprozessen in die rechte Szene sowie mit den Möglichkeiten Distanzierungsprozesse zu fördern.

Mehr lesen auf arug.de

Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V.

IDA e.V. wurde 1990 auf Initiative von demokratischen Jugendverbänden in Deutschland gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. IDA ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Dienstleistungszentrum, das in den Themenfeldern (Anti-)Rassismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Interkulturelle Öffnung, Diversität, Anti-Diskriminierung und Migration informiert, dokumentiert, berät und qualifiziert. Arbeitsschwerpunkte sind daneben die Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die Herausgabe zielgruppenspezifischer Reader zu aktuellen Themen und Diskussionen, die Pflege von Online-Materialdatenbanken sowie die Unterstützung, Initiierung und Durchführung von Projekten, etwa zum pädagogischen Umgang mit Rassismus oder Antisemitismus. IDA ist insbesondere ansprechbar für die Vermittlung von ReferentInnen, TrainerInnen oder ModeratorInnen zu den genannten Themen sowie zur Zusammenstellung von Informationen zu seinen Schwerpunktthemen.

Mehr lesen auf idaev.de

LICHT-BLICKE Projekt ElternStärken

Das Projekt LICHT-BLICKE des Trägers pad e.V. bietet seit 2008 Fortbildungen für Fachkräfte der Jugendhilfe zum Thema „Familie und Rechtsextremismus“ an. Ziel ist es, die Selbsthilfekompetenz en von Eltern rechtsextrem orientierter Jugendlicher zu stärken. Dabei kooperiert das Projekt mit regionalen sozialen Diensten, Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Elterntreffs, Familientreffs, Schulen und Jugendarbeit. Obgleich das Projekt in Berlin verankert ist, hat LICHT-BLICKE einige empfehlsenwerte Handreichungen erarbeitet, die kostenfrei heruntergeladen werden können.

Mehr lesen auf licht-blicke.org

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

In den meisten Bundesländern gibt es aktuell Beratungsteams, die kostenfrei und unbürokratisch alle unterstützen, die sich gegen Rechtsextremismus und für Demokratie engagieren wollen. Schulen, LehrerInnen und Lehrer oder engagierte SchülerInnengruppen gehören zur Kernzielgruppe dieser Beratungseinrichtungen, die in der Regel über ein Bundesförderprogramm und/oder Zuschüsse des jeweiligen Bundeslandes finanziert werden. Vom Umgang mit Hakenkreuzschmierereien über Fragen zu Reaktionsmöglichkeiten auf rassistische Äußerungen im Unterricht, neonazistische SchülerInnen oder die langfristige Planung von Strategien sind die BeraterInnen ansprechbar. Die Teams vernetzen sich länderübergreifend und haben in den letzten 10 Jahren einheitliche Qualitätsstandards entwickelt. Sie kennen sich in den jeweiligen Regionen aus, können weitere AnsprechpartnerInnen vor Ort nennen oder Kontakte zu weiteren spezifischen Beratungseinrichtungen vermitteln (z.B. zu den spezialisierten Beratungsstellen für Opfer rechter Gewalt.) Die Mobile Beratung wird gefördert durch das beim Bundesministerium für Famlie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) angesiedelte Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ bzw. dessen Programmsäule „Beratungsnetzwerke“.

Mehr lesen auf toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de

ZDK – Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH

Das ZDK erstellt Expertisen zu verschiedenen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus. Gleichzeitig firmiert das ZDK als Träger der Aussteiger-Initiative EXIT-Deutschland und der Beratungsstelle HAYAT. Diese bietet Beratung und Coaching für Eltern, Angehörige und Betroffene in der Auseinandersetzung mit Islamismus und Ultranationalismus an. HAYAT ist bislang somit eine der wenigen Einrichtungen in der Bundesrepublik, die Beratung im Umgang mit autoritären, demokratiefernen und extrem rechten Ideologien in migrantischen Milieus und Communitys anbietet. Zudem hat HAYAT eine Reihe von Handreichungen und Informationsbroschüren veröffentlicht, die über das ZDK bestellbar sind.

Mehr lesen auf exit-deutschland.de

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej)

Die aej ist die Dachorganisation von derzeit 33 evangelischen Jugendverbänden und Jugendwerken. Die aej veröffentlicht monatlich einen Fördernewsletter, der Informationen über Fördermöglichkeiten für Jugendarbeit und demokratisches Engagement enthält

Mehr lesen auf evangelische-jugend.de

Erasmus+ - JUGEND IN AKTION

Erasmus+ - JUGEND IN AKTION ist ein Förderprogramm der EU, mit dem Solidarität und demokratisches Engagement unter Jugendlichen besonders auch im Bereich des Sports gestärkt werden soll. Ein zentrales Anliegen des Programms ist die Förderung von Mehrsprachigkeit, interkulturellem Lernen und kultureller Vielfältigkeit.

Mehr lesen auf jugend-in-aktion.de

Das Auffliegen der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat gezeigt: In Deutschland sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Aber nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft gibt es rechtsextreme Einstellungen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und den Glauben an einen starken Führer.

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Publikationen zum Thema

Entscheidung im Unterricht: Rechtsextremismus

Was tun gegen Rechts-
extremismus?

Rechtsextreme Strategien, um im öffentlichen Raum präsent zu sein, sind subtiler geworden. Ein ers...

Was geht? 2/2012 - Es reicht! Das Heft gegen Rassismus und Rechtsextremismus

Es reicht! Das Heft gegen Rassismus und Rechts-
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Um Rassismus und Rechts-
extremismus geht es in der neuen Ausgabe von Was geht?. Was...

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Rechts-
extremismus ist ein häufig unterschätztes Problem in unserer Gesellschaft. Die Mordseri...

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Meinungsforschung im Unterricht

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Die Attraktivität des Unterrichtsfaches Politik/Sozialkunde kann in erheblichem Maße dadurch gesteigert werden, dass den Jugendlichen motivierende Aufgaben gestellt und Raum für Eigenaktivitäten geschaffen wird. Die unterrichtsmethodischen Vorschläge haben das Ziel, die methodischen Handlungsmöglichkeiten der Lehrperson deutlich zu erhöhen.

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