Arabische Liga

1945 von Ägypten, Irak, Nordjemen, Jordanien, Libanon, Saudi-Arabien, Syrien gegründet, übernahm die A. L. seit 1950 auch militärpolitische Aufgaben; später auf wirtschaftliche und kulturelle Aufgaben ausgedehnt. Die Handlungsfähigkeit des Bündnisses ist aufgrund der politisch-ideologischen Spannungen zwischen den Mitgliedsstaaten und dem Vetorecht aller Beteiligten sehr eingeschränkt. 2010 waren neben den sieben Gründungsstaaten Algerien, Bahrain, Dschibuti, Katar, Komoren, Kuweit, Libyen, Marokko, Mauretanien, Jemen, Somalia, Oman, Palästina (durch die Palästinensische Befreiungsfront, PLO, vertreten), Sudan, Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate Mitglied der A. L.


Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 5., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2011.




 

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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 46/2014)

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