Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland

Die soziale Situation in Deutschland

Wie sind die sozialen Aufgaben in Deutschland verteilt? Und für welche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft müssen Lösungen gefunden werden? Das Online-Angebot "Zahlen und Fakten" hilft dabei, die soziale Situation in Deutschland besser einschätzen und beurteilen zu können. Die Kapitel beantworten grundlegende Fragen zu Themenbereichen wie Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Familie und Kinder, Migration und Bildung. Die Nutzungsbedingungen für die Texte und Grafiken finden Sie hier.

Themengrafik: Bevölkerung nach demografischen Strukturmerkmalen

Volkszählung – Zensus 2011

Bevölkerung nach demografischen Strukturmerkmalen

Zum Stichtag 9. Mai 2011 wurde in Deutschland nach 24 Jahren wieder eine Volkszählung durchgeführt, der Zensus 2011. Damit erhält das wiedervereinigte Deutschland erstmalig genaue Einwohnerzahlen und Daten zur Struktur der Bevölkerung.

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Bevölkerungs nach Lebensformen

Lebensformen und Haushalte

Bevölkerung nach Lebensformen

Weniger als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland lebt in einer Familie – 2011 waren es nur noch 49,1 Prozent. Auf der anderen Seite war 2011 mehr als jede fünfte Person alleinstehend.

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Kinderzahl und Kinderlosigkeit

Kinderzahl und Kinderlosigkeit

Bei den zwischen 1931 und 1951 geborenen Müttern ist – bezogen auf die Anzahl der Kinder – ein deutlicher Trend zu kleineren Familien zu beobachten.

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Themengrafik: Demografischer Wandel

Demografischer Wandel

Die sozialen Sicherungssysteme werden zu großen Teilen über die Sozialversicherungsabgaben und Steuerleistungen der Erwerbstätigen finanziert. Da die meisten Erwerbstätigen in der mittleren Generation zu finden sind, ist der demografische Wandel häufig Teil der politischen Diskussion.

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Religionszugehörigkeit

Religionszugehörigkeit

Die größte Gruppe unter den nichtchristlichen religiösen Menschen sind die Muslime. Je nach Datengrundlage machen die Muslime zusammen zwischen 4,6 und 5,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland aus.

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Haushalte nach Zahl der Personen

Lebensformen und Haushalte

Haushalte nach Zahl der Personen

Die Haushalte in Deutschland werden tendenziell immer kleiner. Die Einpersonenhaushalte übertreffen zahlenmäßig mittlerweile alle anderen Haushaltsgrößen – im Jahr 2011 lag ihr Anteil bei 40,4 Prozent.

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Eltern und Kinder

Familie und Kinder

Eltern und Kinder

Im Jahr 2011 lebten lediglich 36 Prozent der Bevölkerung als Elternteil oder Kind in einer Familie mit mindestens einem minderjährigen Kind. Fünfzehn Jahre zuvor lag dieser Anteil deutschlandweit noch bei 43 Prozent.

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Ausländische Bevölkerung nach Bundesländern

Ausländische Bevölkerung nach Bundesländern

Wo sich Ausländer niederlassen, hängt entscheidend vom Einwanderungsgrund ab. Beispielsweise zog es die Ausländer, die als Arbeitskräfte nach Deutschland kamen, überwiegend in die industriellen Ballungsgebiete. Entsprechend lebte 2016 knapp jeder vierte Ausländer in Nordrhein-Westfalen und jeweils mehr als jeder Sechste in Baden-Württemberg und Bayern.

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Wanderung über die Grenzen Deutschlands

Wanderungen über die Grenzen Deutschlands

In den zehn Jahren von 2007 bis 2016 sind rund 11,6 Millionen Personen nach Deutschland eingewandert. Gleichzeitig sind mehr als 8,2 Millionen Personen fortgezogen. Entsprechend lag der Wanderungsüberschuss für diesen Zeitraum bei rund 3,4 Millionen Personen. Zwischen 2001 und 2006 war die Zuwanderung insgesamt rückläufig. In den Jahren 2010 bis 2015 erhöhte sich der Wanderungsüberschuss hingegen fünfmal in Folge.

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund I

Bevölkerung mit Migrationshintergrund I

In Deutschland hat gut jede fünfte Person einen Migrationshintergrund – in Westdeutschland jede vierte, in Ostdeutschland jede sechzehnte Person. Von allen Personen mit Migrationshintergrund sind rund zwei Drittel selbst eingewandert und ein Drittel ist in Deutschland geboren. Etwas mehr als die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund sind Deutsche.

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Erwerbstätigkeit von Eltern nach Alter des jüngsten Kindes

Familie und Kinder

Erwerbstätigkeit von Eltern

Bei den Müttern hängt die Erwerbstätigenquote maßgeblich vom Alter des jüngsten Kindes ab. Bei den Vätern ist die Quote in West- und Ostdeutschland weitgehend unabhängig vom Alter des jüngsten Kindes.

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Kinder in Tagesbetreuung

Familie und Kinder

Kinder in Tagesbetreuung

Die Betreuungsquote von Kindern unter 3 Jahren stieg zwischen 2007 und 2012 von 15,5 auf 27,6 Prozent. Ausgehend von dem geschätzten Bedarf müssten bis Mitte 2013 aber immer noch mehr als 200.000 Plätze geschaffen werden.

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Arbeitslose und Arbeitslosenquote

Arbeitslosigkeit

Arbeitslose und Arbeitslosenquote

Spätestens seit Anfang der 1980er-Jahre gehört die Arbeitslosigkeit zu den größten sozialen Problemen in Deutschland. Abseits der konjunkturellen Wellenbewegungen hat sich die Zahl der Arbeitslosen bis zum Jahr 2005 immer weiter erhöht. Allerdings hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt seitdem insgesamt deutlich entspannt.

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Ausgewählte Erwerbstätigenquoten II

Erwerbstätigkeit

Ausgewählte Erwerbstätigenquoten

Neben dem Bildungsstand hat auch die Staatsangehörigkeit einen erheblichen Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung. Die Erwerbstätigenquote der Deutschen lag in allen Jahren des Zeitraums 1995 bis 2012 über der Quote der Ausländer.

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Atypische Beschäftigung

Erwerbstätigkeit

Atypische Beschäftigung

Der Beschäftigungsaufbau seit der Wiedervereinigung (plus 2,9 Mio. Erwerbstätige bis 2012) geht mit einem erheblichen strukturellen Wandel der Arbeitswelt einher. So ist die Zahl sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse von 1991 bis 2011 um 3,67 Millionen gestiegen,

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Unterbeschäftigung

Arbeitslosigkeit

Unterbeschäftigung

Die gesetzlich definierte Arbeitslosigkeit entspricht nicht in jeder Hinsicht der individuellen Wahrnehmung von Arbeitslosigkeit. Um diesen Unterschied auch statistisch zu erfassen, veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich zur Zahl der registrierten Arbeitslosen auch Daten zur sogenannten Unterbeschäftigung.

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Verteilung der Nettoäquivalenzeinkommen auf die Bevölkerung.

Einkommen und Vermögen

Einkommensverteilung

Im Jahr 2010 hatte das Zehntel der Bevölkerung mit den niedrigsten Einkommen einen Anteil von lediglich 3,7 Prozent am gesamten bedarfsgewichteten Nettoeinkommen. Bei den 10 Prozent mit den höchsten Einkommen lag der entsprechende Wert bei 23,1 Prozent.

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Vermögensverteilung.

Einkommen und Vermögen

Vermögensverteilung

Die reichsten 10 Prozent aller volljährigen Personen verfügten im Jahr 2007 über 61,1 Prozent des gesamten Vermögens. 27,0 Prozent der Erwachsenen verfügten über kein Vermögen oder waren verschuldet.

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Ausgewählte Armutsgefährdungsquoten

Armut

Ausgewählte Armutsgefährdungsquoten

Im Jahr 2015 galt jede sechste Person in Deutschland als armutsgefährdet. Ohne die umverteilende Wirkung von Sozialleistungen wäre sogar jede vierte Person in Deutschland armutsgefährdet. Überdurchschnittlich häufig sind Arbeitslose betroffen. Ebenso besteht bei Alleinlebenden und Alleinerziehenden ein erhöhtes Armutsrisiko.

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Armutsgefährdungsquoten von Familien.

Armut

Armutsgefährdungsquoten von Familien

Sowohl bei den Alleinerziehenden-Haushalten als auch bei Familien, in denen zwei Erwachsene leben, nimmt das Armutsrisiko mit steigender Kinderzahl zu.

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Pflegebedürftige.

Pflegebedürftige

Ende 2012 waren in Deutschland 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig. 1995 lag die Zahl der Leistungsbezieher der sozialen Pflegeversicherung noch bei 1,1 Millionen.

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Krankenversicherungsschutz der Bevölkerung.

Krankenversicherung

Nach eigenen Angaben waren im Jahr 2011 in Deutschland 99,8 Prozent aller Personen krankenversichert. Rund 137.000 Personen hatten keinen Krankenversicherungsschutz.

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Rauchgewohnheiten.

Rauchgewohnheiten

Neben Tabak werden noch andere "Alltagsdrogen" und auch illegale Drogen konsumiert. So ist z.B. der Alkoholkonsum bei etwa 9,5 Mio. Personen in Deutschland gesundheitlich riskant, wobei davon rund 1,3 Mio. als alkoholabhängig gelten.

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Rentner (GRV)

Alter und Alterssicherung

Rentner (RV)

Da ein Teil der Rentner mehr als eine Rente bezieht, liegt die Anzahl der Rentner unter der des Rentenbestandes: Mitte 2012 lag die Zahl der Rentner bei 20,6 Millionen, der Rentenbestand lag Ende 2012 bei 24,8 Millionen (jeweils ohne Waisenrenten).

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Alter bei Rentenbeginn.

Alter und Alterssicherung

Alter bei Rentenbeginn (RV)

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung hat sich der Anteil der Versicherten, die ihre Rente später beziehen, seit Ende der 1990er-Jahre deutlich erhöht.

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Entwicklung der öffentlichen Finanzen

Finanzierung

Entwicklung der öffentlichen Finanzen

Zwischen 1950 und 2016 sind sowohl die Ausgaben als auch die Einnahmen der öffentlichen Haushalte kontinuierlich gestiegen. In fast allen Jahren übertrafen dabei die Ausgaben die Einnahmen. Die zahlreichen Finanzierungsdefizite seit 1950 haben zu einem Anstieg der Schulden der öffentlichen Haushalte geführt.

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Steuer- und Abgabenlast von Durchschnittsverdienern

Finanzierung

Steuer- und Abgabenlast von Durchschnittsverdienern

Die Sozialabgaben stellen für die unteren und mittleren Einkommensgruppen gegenwärtig eine größere Belastung dar als Steuern.

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Länderfinanzausgleich und Bundesergänzungszuweisungen

Finanzierung

Länderfinanzausgleich und Bundesergänzungszuweisungen

Das Ausgleichsvolumen des Länderfinanzausgleichs lag im Jahr 2012 bei 7,9 Milliarden Euro. Die drei Geberländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen hatten einen Anteil von 99,7 Prozent an den Ausgleichszuweisungen.

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Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes

Finanzierung

Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes

Die öffentlichen Haushalte waren zum Jahresende 2012 insgesamt mit 2.068 Milliarden Euro verschuldet. Rein rechnerisch entsprach die Schuldenlast 25.725 Euro je Einwohner.

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Zahlen und Fakten: Top 15
Zahlen und Fakten

Top 15

Hier finden Sie 15 Grafiken aus den "Zahlen und Fakten"-Angeboten "Die soziale Situation in Deutschland", "Globalisierung" und "Europa", die regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.

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Zahlen und Fakten: Europa
Zahlen und Fakten

Europa

Zahlreiche Grafiken, Tabellen und Texte liefern Informationen zu Themen wie "Demografischer Wandel", "Zuwanderung", "Energieabhängigkeit", "Armut" und "Arbeitslosigkeit". Sie helfen dabei, beispielsweise das Ausmaß der Schuldenkrise, die Nettozahler-Debatte auf EU-Ebene oder die ausgleichende Wirkung des Sozialstaates besser zu verstehen.

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Zahlen und Fakten: Globalisierung
Zahlen und Fakten

Globalisierung

Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart.

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