Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland

Die soziale Situation in Deutschland

Wie sind die sozialen Aufgaben in Deutschland verteilt? Und für welche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft müssen Lösungen gefunden werden? Das Online-Angebot "Zahlen und Fakten" hilft dabei, die soziale Situation in Deutschland besser einschätzen und beurteilen zu können. Die Kapitel beantworten grundlegende Fragen zu Themenbereichen wie Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Familie und Kinder, Migration und Bildung. Die Nutzungsbedingungen für die Texte und Grafiken finden Sie hier.

Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit

Die soziale Situation in Deutschland

Migration

Migration ist in Deutschland ein Massenphänomen: Knapp jede vierte Person hat einen Migrationshintergrund – insgesamt mehr als 19 Millionen Personen. Allein in den zehn Jahren von 2007 bis 2016 sind 11,6 Millionen Personen nach Deutschland eingewandert und 8,2 Millionen Personen fortgezogen.

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Ausgewählte Armutsgefährdungsquoten

Armut

Armut

Im Jahr 2017 galt rund jede sechste Person in Deutschland als armutsgefährdet. Ohne die umverteilende Wirkung von Sozialleistungen wäre sogar knapp jede vierte Person in Deutschland armutsgefährdet. Überdurchschnittlich häufig sind Arbeitslose betroffen. Ebenso Alleinlebende und Alleinerziehende.

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Arbeitslose und Arbeitslosenquote

Arbeitslosigkeit

Spätestens seit Anfang der 1980er-Jahre gehört die Arbeitslosigkeit zu den großen sozialen Problemen in Deutschland. Abseits der konjunkturellen Wellenbewegungen hat sich die Zahl der Arbeitslosen bis zum Jahr 2005 immer weiter erhöht. Allerdings hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt seitdem insgesamt deutlich entspannt.

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Bevölkerungsentwicklung und Altersstruktur

Altersstruktur

Um Aussagen über die zukünftige Bevölkerungsentwicklung bzw. die Altersstruktur treffen zu können, hat das Statistische Bundesamt mehrere Szenarien mit unterschiedlichen Annahmen hinsichtlich der Geburtenhäufigkeit, der Lebenserwartung und des Wanderungssaldos berechnet.

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Entwicklung der öffentlichen Finanzen

Öffentliche Finanzen

Zwischen 1950 und 2018 sind sowohl die Ausgaben als auch die Einnahmen der öffentlichen Haushalte kontinuierlich gestiegen. In fast allen Jahren übertrafen dabei die Ausgaben die Einnahmen und die Schulden der öffentlichen Haushalte stiegen. Jedoch wurde 2018 zum fünften Mal in Folge ein Finanzierungsüberschuss erzielt.

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Haushalte nach Zahl der Personen

Lebensformen und Haushalte

Personen je Haushalte

Die Haushalte in Deutschland werden tendenziell immer kleiner. Die Einpersonenhaushalte übertreffen zahlenmäßig mittlerweile alle anderen Haushaltsgrößen – im Jahr 2011 lag ihr Anteil bei 40,4 Prozent.

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Eltern und Kinder

Familie und Kinder

Eltern und Kinder

Im Jahr 2011 lebten lediglich 36 Prozent der Bevölkerung als Elternteil oder Kind in einer Familie mit mindestens einem minderjährigen Kind. Fünfzehn Jahre zuvor lag dieser Anteil deutschlandweit noch bei 43 Prozent.

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Ausländische Bevölkerung nach Bundesländern

Ausländische Bevölkerung nach Bundesländern

Wo sich Ausländer niederlassen, hängt entscheidend vom Einwanderungsgrund ab. Beispielsweise zog es die Ausländer, die als Arbeitskräfte nach Deutschland kamen, überwiegend in die industriellen Ballungsgebiete. Entsprechend lebte 2016 knapp jeder vierte Ausländer in Nordrhein-Westfalen und jeweils mehr als jeder Sechste in Baden-Württemberg und Bayern.

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Wanderung über die Grenzen Deutschlands

Wanderungen über die Grenzen Deutschlands

In den zehn Jahren von 2007 bis 2016 sind rund 11,6 Millionen Personen nach Deutschland eingewandert. Gleichzeitig sind mehr als 8,2 Millionen Personen fortgezogen. Entsprechend lag der Wanderungsüberschuss für diesen Zeitraum bei rund 3,4 Millionen Personen. Zwischen 2001 und 2006 war die Zuwanderung insgesamt rückläufig. In den Jahren 2010 bis 2015 erhöhte sich der Wanderungsüberschuss hingegen fünfmal in Folge.

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund I

Bevölkerung mit Migrationshintergrund I

In Deutschland hat rund jede vierte Person einen Migrationshintergrund – in Westdeutschland galt dies im Jahr 2018 für 28,6 Prozent und in Ostdeutschland für 8,0 Prozent der Bevölkerung. Von allen Personen mit Migrationshintergrund sind knapp zwei Drittel selbst eingewandert und gut ein Drittel ist in Deutschland geboren.

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Erwerbstätigkeit von Eltern nach Alter des jüngsten Kindes

Familie und Kinder

Erwerbstätigkeit von Eltern

Bei den Müttern hängt die Erwerbstätigenquote maßgeblich vom Alter des jüngsten Kindes ab. Bei den Vätern ist die Quote in West- und Ostdeutschland weitgehend unabhängig vom Alter des jüngsten Kindes.

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Kinderzahl und Kinderlosigkeit

Bevölkerung

Kinderzahl und Kinderlosigkeit

Bei den zwischen 1931 und 1951 geborenen Müttern ist – bezogen auf die Anzahl der Kinder – ein deutlicher Trend zu kleineren Familien zu beobachten.

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Ausgewählte Erwerbstätigenquoten II

Erwerbstätigkeit

Ausgewählte Erwerbstätigenquoten

Neben dem Bildungsstand hat auch die Staatsangehörigkeit einen erheblichen Einfluss auf die Erwerbsbeteiligung. Die Erwerbstätigenquote der Deutschen lag in allen Jahren des Zeitraums 1995 bis 2012 über der Quote der Ausländer.

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Atypische Beschäftigung

Erwerbstätigkeit

Atypische Beschäftigung

Der Beschäftigungsaufbau seit der Wiedervereinigung (plus 2,9 Mio. Erwerbstätige bis 2012) geht mit einem erheblichen strukturellen Wandel der Arbeitswelt einher. So ist die Zahl sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse von 1991 bis 2011 um 3,67 Millionen gestiegen,

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Unterbeschäftigung

Arbeitslosigkeit

Unterbeschäftigung

Die gesetzlich definierte Arbeitslosigkeit entspricht nicht in jeder Hinsicht der individuellen Wahrnehmung von Arbeitslosigkeit. Um diesen Unterschied auch statistisch zu erfassen, veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich zur Zahl der registrierten Arbeitslosen auch Daten zur sogenannten Unterbeschäftigung.

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Verteilung der Nettoäquivalenzeinkommen auf die Bevölkerung.

Einkommen und Vermögen

Einkommensverteilung

Im Jahr 2010 hatte das Zehntel der Bevölkerung mit den niedrigsten Einkommen einen Anteil von lediglich 3,7 Prozent am gesamten bedarfsgewichteten Nettoeinkommen. Bei den 10 Prozent mit den höchsten Einkommen lag der entsprechende Wert bei 23,1 Prozent.

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Vermögensverteilung.

Einkommen und Vermögen

Vermögensverteilung

Die reichsten 10 Prozent aller volljährigen Personen verfügten im Jahr 2007 über 61,1 Prozent des gesamten Vermögens. 27,0 Prozent der Erwachsenen verfügten über kein Vermögen oder waren verschuldet.

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Pflegebedürftige.

Gesundheit

Pflegebedürftige

Ende 2012 waren in Deutschland 2,5 Millionen Menschen pflegebedürftig. 1995 lag die Zahl der Leistungsbezieher der sozialen Pflegeversicherung noch bei 1,1 Millionen.

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Krankenversicherungsschutz der Bevölkerung.

Gesundheit

Krankenversicherung

Nach eigenen Angaben waren im Jahr 2011 in Deutschland 99,8 Prozent aller Personen krankenversichert. Rund 137.000 Personen hatten keinen Krankenversicherungsschutz.

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Die wichtigsten Einkommensquellen der Bevölkerung ab 65 Jahren

Alter und Alterssicherung

Einkommenskomponenten der Bevölkerung ab 65 Jahren

Aufgrund ihrer Verbreitung wird die Leistung der gesetzlichen Rentenversicherung häufig mit dem gesamten Alterseinkommen gleichgesetzt. Allerdings beziehen auch ältere Menschen ihr Einkommen aus unterschiedlichen Quellen.

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Alter bei Rentenbeginn.

Alter und Alterssicherung

Alter bei Rentenbeginn (RV)

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung hat sich der Anteil der Versicherten, die ihre Rente später beziehen, seit Ende der 1990er-Jahre deutlich erhöht.

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Zahlen und Fakten: Top 15
Zahlen und Fakten

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