Wie sind die sozialen Aufgaben in Deutschland verteilt? Und für welche Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft müssen Lösungen gefunden werden? Das Online-Angebot "Zahlen und Fakten" hilft dabei, die soziale Situation in Deutschland besser einschätzen und beurteilen zu können. Die Kapitel beantworten grundlegende Fragen zu Themenbereichen wie Arbeitslosigkeit, Gesundheit, Familie und Kinder, Migration und Bildung. Die Nutzungsbedingungen für die Texte und Grafiken finden Sie hier.
Bevölkerung
Bevölkerungsentwicklung
Die Bevölkerungsentwicklung war lange Zeit von einer stetigen Zunahme der Bevölkerungszahl gekennzeichnet. Allerdings hat sich die Wachstumsdynamik im zeitlichen Verlauf zunehmend abgeschwächt. Weiter...
Lebensformen und Haushalte
Bevölkerung nach Lebensformen
Weniger als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland lebt in einer Familie – 2011 waren es nur noch 49,1 Prozent. Auf der anderen Seite war 2011 mehr als jede fünfte Person alleinstehend. Weiter...

Kinderzahl und Kinderlosigkeit
Bei den zwischen 1931 und 1951 geborenen Müttern ist – bezogen auf die Anzahl der Kinder – ein deutlicher Trend zu kleineren Familien zu beobachten. Weiter...
Demografischer Wandel
Die sozialen Sicherungssysteme werden zu großen Teilen über die Sozialversicherungsabgaben und Steuerleistungen der Erwerbstätigen finanziert. Da die meisten Erwerbstätigen in der mittleren Generation zu finden sind, ist der demografische Wandel häufig Teil der politischen Diskussion. Weiter...
Religionszugehörigkeit
Die größte Gruppe unter den nichtchristlichen religiösen Menschen sind die Muslime. Je nach Datengrundlage machen die Muslime zusammen zwischen 4,6 und 5,2 Prozent der Bevölkerung in Deutschland aus. Weiter...
Lebensformen und Haushalte
Haushalte nach Zahl der Personen
Die Haushalte in Deutschland werden tendenziell immer kleiner. Die Einpersonenhaushalte übertreffen zahlenmäßig mittlerweile alle anderen Haushaltsgrößen – im Jahr 2011 lag ihr Anteil bei 40,4 Prozent. Weiter...
Familie und Kinder
Eltern und Kinder
Im Jahr 2011 lebten lediglich 36 Prozent der Bevölkerung als Elternteil oder Kind in einer Familie mit mindestens einem minderjährigen Kind. Fünfzehn Jahre zuvor lag dieser Anteil deutschlandweit noch bei 43 Prozent. Weiter...

Ausländische Bevölkerung nach Ländern
In Ostdeutschland (ohne Berlin) lag der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2011 bei lediglich 2,5 Prozent. In Westdeutschland lag er im selben Jahr bei 9,9 und in den Stadtstaaten bei 13,8 Prozent. Weiter...
Wanderungen über die Grenzen Deutschlands
Von 1991 bis 2010 wurden 18,0 Millionen Zuzüge vom Ausland nach Deutschland registriert. Gleichzeitig wurden 13,7 Millionen Fortzüge verzeichnet. Daraus ergibt sich ein Wanderungsüberschuss von 4,3 Millionen. Weiter...
Bevölkerung mit Migrationshintergrund I
Im Jahr 2011 hatten 15,96 Millionen der insgesamt 81,75 Millionen Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund. Davon waren 8,77 Millionen Deutsche und 7,19 Millionen Ausländer. Weiter...
Familie und Kinder
Erwerbstätigkeit von Eltern
Bei den Müttern hängt die Erwerbstätigenquote maßgeblich vom Alter des jüngsten Kindes ab. Bei den Vätern ist die Quote in West- und Ostdeutschland weitgehend unabhängig vom Alter des jüngsten Kindes. Weiter...
Familie und Kinder
Kinder in Tagesbetreuung
Die Betreuungsquote von Kindern unter 3 Jahren stieg zwischen 2007 und 2012 von 15,5 auf 27,6 Prozent. Ausgehend von dem geschätzten Bedarf müssten bis Mitte 2013 aber immer noch mehr als 200.000 Plätze geschaffen werden. Weiter...
Arbeitslosigkeit
Arbeitslose und Arbeitslosenquote
Von 2005 bis 2012 verringerte sich die Arbeitslosigkeit sowohl in West- als auch in Ostdeutschland. 2011 waren zum ersten Mal seit Anfang der 1990er-Jahre weniger als drei Millionen Personen arbeitslos gemeldet. Weiter...
Erwerbstätigkeit
Ausgewählte Erwerbstätigenquoten
Nach dem stetigen Rückgang der Erwerbstätigenquote auf 64,3 Prozent im Jahr 2004 kletterte sie rasch von 66,0 Prozent im Jahr 2005 – über 67,5 Prozent 2006 – auf 69,4 Prozent im Jahr 2007. Weiter...
Erwerbstätigkeit
Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte
Unter den Erwerbstätigen gingen im Jahr 2007 von den rund 35,3 Millionen beschäftigten Arbeitnehmern 23,5 Millionen einer Vollzeit- und 11,8 Millionen einer Teilzeitbeschäftigung nach. Weiter...
Arbeitslosigkeit
Unterbeschäftigung
Die gesetzlich definierte Arbeitslosigkeit entspricht nicht in jeder Hinsicht der individuellen Wahrnehmung von Arbeitslosigkeit. Um diesen Unterschied auch statistisch zu erfassen, veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit zusätzlich zur Zahl der registrierten Arbeitslosen auch Daten zur sogenannten Unterbeschäftigung. Weiter...
Einkommen und Vermögen
Bruttojahresverdienste nach Berufen
Den höchsten Bruttojahresverdienst differenziert nach Berufen erzielten im Jahr 2006 Geschäftsführer und Geschäftsbereichsleiter mit durchschnittlich 92.556 Euro. Weiter...
Einkommen und Vermögen
Vermögensentwicklung
In Deutschland hatten die privaten Haushalte bis zum Jahr 2006 ein Bruttovermögen von insgesamt 10,4 Billionen Euro aufgebaut. Davon entfielen 46,3 Prozent auf Immobilien und 43,6 Prozent auf Geldvermögen. Weiter...
Armut
Ausgewählte Armutsgefährdungsquoten
Im Jahr 2010 waren in Deutschland 15,8 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet. Wird die Umverteilungswirkung von Sozialleistungen nicht berücksichtigt, erhöht sich die Armutsgefährdungsquote auf 25,1 Prozent. Weiter...
Armut
Armutsgefährdungsquoten von Familien
Sowohl bei den Alleinerziehenden-Haushalten als auch bei Familien, in denen zwei Erwachsene leben, nimmt das Armutsrisiko mit steigender Kinderzahl zu. Weiter...

Gesundheitsausgaben
Die Ausgaben für Gesundheit beliefen sich im Jahr 2006 auf insgesamt 245,0 Milliarden Euro. Damit entsprachen die Ausgaben 10,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bzw. 2.976 Euro je Einwohner Weiter...
Pflegebedürftige
Nach Modellrechnungen kann der demografische Wandel zu einem Anstieg der Pflegebedürftigenzahl um etwa 58 Prozent zwischen 2008 und 2030 führen. Die Zahl der Pflegebedürftigen stiege dann von 2,1 auf 3,4 Millionen. Weiter...
Todesursachen
Bei den 15 bis unter 25-Jährigen ist Suizid die häufigste Todesursache: 2006 starben 18,0 Prozent der männlichen Personen und 11,2 Prozent der weiblichen Personen dieser Altersgruppe durch Selbsttötung. Weiter...
Alter und Alterssicherung
Rentner (GRV)
Da ein Teil der Rentner mehr als eine Rente bezieht, liegt die Anzahl der Rentner unter der des Rentenbestandes. Ende 2007 lag die Zahl der Rentner bei rund 20 Mio., die des Rentenbestandes bei 24,34 Millionen. Weiter...
Alter und Alterssicherung
Alter bei Rentenbeginn
Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV-Bund) hat die Anhebung und Flexibilisierung der Altersgrenzen dafür gesorgt, dass viele Versicherte ihre Altersrente später beziehen. Weiter...
Finanzierung
Entwicklung der öffentlichen Finanzen
Die öffentlichen Haushalte gaben im Jahr 2011 für die Erfüllung ihrer Aufgaben 1.164,0 Milliarden Euro aus. Die Einnahmen beliefen sich insgesamt auf 1.152,0 Milliarden Euro. Weiter...
Finanzierung
Steuereinnahmen nach Steuerarten
Die Umsatzsteuer und die Lohnsteuer waren im Jahr 2007 mit 169,6 bzw. 131,8 Mrd. Euro die aufkommensstärksten Steuern – zusammen lag ihr Anteil bei 56,0 Prozent. Weiter...
Finanzierung
Länderfinanzausgleich und Bundesergänzungszuweisungen
Im Jahr 2007 lag das Ausgleichsvolumen des Länderfinanzausgleichs bei 7,87 Milliarden Euro. Berlin, Sachsen und Brandenburg profitierten am stärksten. Weiter...
Finanzierung
Schulden des öffentlichen Gesamthaushaltes
Der hohe Schuldenstand hat zur Folge, dass ein erheblicher Teil der öffentlichen Mittel durch Zinsausgaben gebunden ist. Etwa ein Sechstel des Bundeshaushalts ist für Zinszahlungen reserviert. Weiter...
CD-ROMZahlen und Fakten: Europa
Die CD "Zahlen und Fakten: Europa" enthält rund 90 Grafiken zu den Themen Wirtschaft und Finanzen, Soziales, Bildung und Forschung sowie Energie. Sie liefern wichtige Hintergrundinformation, um aktuelle Entwicklungen und Debatten in Europa zu verstehen. Weiter...
Zahlen und FaktenEuropa
Aktuelle Grafiken, Tabellen und Texte liefern Informationen zu Themen wie "Demografischer Wandel", "Zuwanderung", "Energieabhängigkeit", "Armut" und "Arbeitslosigkeit". Sie helfen dabei, beispielsweise das Ausmaß der Schuldenkrise, die Nettozahler-Debatte auf EU-Ebene oder die ausgleichende Wirkung des Sozialstaates besser zu verstehen. Weiter...
Zahlen und FaktenGlobalisierung
Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert aktuelle Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. Weiter...





