Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland

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Ausländische Bevölkerung

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Ausländische Bevölkerung

Insgesamt ist die Zahl der Ausländer in Deutschland seit 1950 kontinuierlich gestiegen. Lebten 1961 knapp 700.000 Ausländer in Westdeutschland, waren es 1974 rund vier Millionen. Zwischen 2011 und 2016 stieg die Zahl der Ausländer in Deutschland von 6,3 auf 9,2 Millionen und der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich von 7,9 auf 11,2 Prozent.

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Ausländische Bevölkerung nach Bundesländern

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Ausländische Bevölkerung nach Bundesländern

Wo sich Ausländer niederlassen, hängt entscheidend vom Einwanderungsgrund ab. Beispielsweise zog es die Ausländer, die als Arbeitskräfte nach Deutschland kamen, überwiegend in die industriellen Ballungsgebiete. Entsprechend lebte 2016 knapp jeder vierte Ausländer in Nordrhein-Westfalen und jeweils mehr als jeder Sechste in Baden-Württemberg und Bayern.

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Themengrafik: Wanderung

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Wanderung über die Grenzen Deutschlands

Im Jahr 2011 stammten die meisten der vom Ausland nach Deutschland zugewanderten Personen aus der EU. Polen war dabei erneut das wichtigste Herkunfts- und auch Zielland. Die wichtigsten Länder außerhalb der EU waren die USA, die Türkei und China.

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Ausländische Bevölkerung nach Aufenthaltsdauer

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Ausländische Bevölkerung nach Aufenthaltsdauer

Ende 2016 lebten gut 10 Millionen Ausländer in Deutschland. Davon 3,3 Millionen bereits seit zwanzig Jahren oder länger und 3,6 Millionen erst seit vier Jahren oder kürzer. Je nach Staatsangehörigkeit der Ausländer schwankt die Aufenthaltsdauer erheblich.

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Ausländische Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit

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Ausländer/innen nach Staatsangehörigkeit

Von den zehn Millionen Ausländern, die Ende 2016 in Deutschland lebten, hatten die meisten eine EU-Staatsbürgerschaft (42,6 Prozent). Die beiden nach Staatsangehörigkeit größten ausländischen Gruppen aus Nicht-EU-Staaten waren Ende 2016 die knapp 1,5 Millionen Türken (14,9 Prozent) und die 638.000 Syrer (6,4 Prozent).

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Asyl

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Asyl

Zwischen 1992 und 2007 sank die Zahl der Asylbewerber in Deutschland von 438.000 Anträgen auf rund 19.000 – der niedrigste Stand seit 1977. Bis 2015 erhöhte sich die Zahl der Asylbewerber wiederum auf knapp 442.000 und im Jahr 2016 wurde mit mehr als 722.000 Asylbewerbern der bisherige Höchststand erreicht (2017: 198.317).

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Eingebürgerte Personen

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Eingebürgerte Personen

In den Jahren 1990 bis 1999 wurden 2,30 Millionen Personen eingebürgert. Zwischen Januar 2000 (Einführung des neuen Staatsangehörigkeitsrechts) und Ende 2011 waren es weitere 1,54 Millionen.

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Wanderung über die Grenzen Deutschlands

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Wanderungen über die Grenzen Deutschlands

Von 1991 bis 2010 wurden 18,0 Millionen Zuzüge vom Ausland nach Deutschland registriert. Gleichzeitig wurden 13,7 Millionen Fortzüge verzeichnet. Daraus ergibt sich ein Wanderungsüberschuss von 4,3 Millionen.

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(Spät-)Aussiedler

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(Spät-)Aussiedler

Im Jahr 2016 lebten 3,2 Millionen (Spät-)Aussiedler in Deutschland. Die meisten stammen aus Polen, Kasachstan, Russland und Rumänien. Dabei erreichte die Zuwanderung im Jahr 1990 mit knapp 400.000 Zuzügen ihren Höhepunkt. Aber auch in den Folgejahren wanderten jedes Jahr mehr als 100.000 Personen als (Spät-)Aussiedler ein. 2016 lag die Zahl bei unter 7.000.

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund I

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund I

In Deutschland hat gut jede fünfte Person einen Migrationshintergrund – in Westdeutschland jede vierte, in Ostdeutschland jede sechzehnte Person. Von allen Personen mit Migrationshintergrund sind rund zwei Drittel selbst eingewandert und ein Drittel ist in Deutschland geboren. Etwas mehr als die Hälfte der Personen mit Migrationshintergrund sind Deutsche.

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund II

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund II

Nach den Ergebnissen des Mikrozensus 2011 sind Personen mit Migrationshintergrund im Vergleich zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund im Durchschnitt geringer qualifiziert und schlechter in den Arbeitsmarkt integriert.

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund III

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Bevölkerung mit Migrationshintergrund III

Im Jahr 2016 hatten 22,5 Prozent aller Einwohner in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dabei gilt: Je jünger die Altersgruppe ist, desto höher ist der Anteil der Personen mit Migrationshintergrund. So hatte beispielsweise im Jahr 2016 bei den Kindern unter fünf Jahren deutlich mehr als jedes dritte Kind einen Migrationshintergrund (38,1 Prozent).

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