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Fördermöglichkeiten für Fahrten zu Gedenkstätten für die Opfer der SED-Diktatur

Zur Finanzierung von Besuchen von Gedenkstätten für die Opfer der SED-Diktatur gibt es spezielle Antragsmöglichkeiten bei öffentlichen Einrichtungen aber auch Stiftungen, die sich speziell mit dieser Epoche deutscher Geschichte befassen und die Auseinandersetzung fördern. Oft werden Fahrten zu Gedenkorten nur im Kontext größerer Projekte gefördert, viele Förderangebote sind zudem im Bereich der Jugendbildung angesiedelt. Die Übersicht über verschiedene Fördermöglichkeiten ergänzt ein Gespräch mit Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, über Gedenkstätten als Lernorte. Außerdem im Interview: Stefan Querl von der Villa ten Hompel in Münster und Daniel Seifert von „Jugend bewegt Europa“. Beide berichten über ihre Fundraising-Erfahrungen.

Der Newsletter als pdf: PDF-Icon Akquisos Sonderausgabe 2/2012

Europäische Union - Bund - Land

Öffentliche Fördermittel

Neben dem Bund fördern die Länder Fahrten zu Gedenkstätten durch teils sehr unterschiedliche Strukturen und Programme. Internationale Begegnungsprojekte werden vorrangig durch die internationalen Jugendwerke gefördert, aber auch eine Förderung durch die Europäische Union ist im Kontext größerer Projekte möglich. Weiter...

Bei der Aufarbeitung der DDR - Vergangenheit sind die Archive der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) von grundlegender Bedeutung.

Stiftungen und Spendenakquise

Private Fördermittel

Stiftungen fördern Projekte die einen Rahmen für Gedenkstättenfahrten bieten können - beispielsweise im Kontext der historisch-politischen Bildung oder aktuellen Menschenrechtsdiskursen. Bei der Stiftungssuche lohnt auch der Kontakt zu kleineren Stiftungen in der Region. Weiter...

Bundesstiftung Aufarbeitung

Interview: Anna Kaminsky, Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Dr. Anna Kaminsky ist seit 2001 Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Sie sprach mit Akquisos über Gedenkstätten als Lernorte und sagt, „von der Geschichts-Medialisierung können auch die Gedenkstätten profitieren“. Weiter...

Villa ten hompel

Praxisbeispiel: Villa ten Hompel, Seminar „Das Leben der ‚Anderen‘“

„Allianzen sollten weit vor den Erinnerungsterminen geschmiedet werden,“ sagt Stefan Querl im Akquisos-Interview über seine Fundraising-Erfahrungen. Er ist pädagogisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am „Geschichtsort Villa ten Hompel“ der Stadt Münster. Weiter...

Jugend bewegt Europa

Praxisbeispiel: Jugend bewegt Europa e.V.

„Fundraising ist ein ganzheitlicher Prozess“, betont Daniel Seifert von „Jugend bewegt Europa“ im Gespräch mit Akquisos. Der Verein führt seit 2002 Projekte der internationalen Begegnung und der historisch-politischen Bildung durch. Weiter...

Digitaltechnik und Internet: Fast jede elektronische Kommunikation berührt das Urheberrecht.

Praktische Tipps und Literatur

Neben Hinweise auf Förderdatenbanken bietet diese Zusammenstellung auch Links zu Materialien und Datenbanken, die Ihnen helfen, den Besuch einer Gedenkstätte für die Opfer der SED-Diktatur inhaltlich und didaktisch vorzubereiten und zu gestalten. Weiter...

 
Mädchen am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in BerlinKulturelle Bildung

Kulturelle Bildung und Geschichtsvermittlung

In Gedenkstätten, in Museen, an Schulen und anderen Lernorten findet historisch-politische Bildung statt. Ob und wie kulturelle Ansätze Zugänge zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft schaffen können, zeigen und reflektieren die Autorinnen und Autoren dieses Themenschwerpunkts. Weiter...