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Akquisos

Fördermöglichkeiten für Fahrten zu Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus

NS-Gedenkstätten sind Tatorte, Leidensorte, Orte des Gedenkens sowie Lernorte. Originalschauplätze machen die Verbrechen des Nationalsozialismus auf eindringliche Weise sichtbar und erfahrbar.
Gedenkstättenfahrten wollen jedoch inhaltlich gut vorbereitet und vor allem auch finanziert werden. Um letzteres, die Finanzierung, soll es in diesem Akquisos-Dossier gehen. Speziell für Gedenkstättenfahrten sind zahlreiche öffentliche Fördermittel verfügbar. Daneben wird es zunehmend wichtiger, sich bei privaten Stellen um Unterstützung zu bemühen, seien es Stiftungen oder Spenden von Privatpersonen. In jedem Fall sind ein überzeugendes Konzept und sorgfältige Projektplanung die Voraussetzung für erfolgreiches Fundraising.
Akquisos stellt Ihnen in dieser Ausgabe exemplarisch sowohl die öffentlichen Fördermöglichkeiten auf Landes-, Bundes-, bilateraler und europäischer Ebene als auch private Finanzierungsquellen für Gedenkstättenfahrten vor. Außerdem haben wir verschiedene Experten nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen für Gedenkstättenfahrten befragt: Friedemann Bringt, Fachreferent im Kulturbüro Sachsen e.V., Lothar Schnepp, Religionslehrer an der Liebig-Schule in Berlin, Sabine Krüger von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ und Marta Mituta von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
Schließlich bieten Ihnen die Akquisos-Literaturtipps nicht nur wertvolle Hinweise zur Förderung von Gedenkstättenfahrten sondern auch zur organisatorischen und pädagogischen Planung einer Gedenkstättenfahrt.

Das Dossier steht PDF-Icon auch als pdf zur Verfügung.

Europäische Union - Bund - Land

Öffentliche Fördermöglichkeiten

Neben dem Bund fördern die Länder Fahrten zu Gedenkstätten durch teils sehr unterschiedliche Strukturen und Programme. Internationale Begegnungsprojekte werden vorrangig durch die internationalen Jugendwerke gefördert, aber auch eine Förderung durch die Europäische Union ist im Kontext größerer Projekte möglich. Weiter...

"Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig in dessen Atelier in Köln. Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Boden einläßt. Inzwischen liegen "Stolpersteine" in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden.

Stiftungen und Spendenakquise

Private Fördermittel

Stiftungen fördern Projekte die einen Rahmen für Gedenkstättenfahrten bieten können - beispielsweise im Kontext der historisch-politischen Bildung oder aktuellen Menschenrechtsdiskursen. Bei der Stiftungssuche lohnt auch der Kontakt zu kleineren Stiftungen in der Region. Weiter...

Das Logo vom Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

Interview mit Marta Mituta, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. (ASF)

„Eine Gedenkstättenfahrt bedarf fundierte Vor- und Nachbereitung.“

Für die schulische und außerschulische Jugendbildung erhält Aktion Sühnezeichen Gelder zur Bezuschussung von Gedenkstättenfahrten. Diese kommen von der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden e.V., die als Zentralstelle des Deutsch-Polnischen Jugendwerks fungiert und Ansprechpartnerin für schulische Gedenkstättenfahrten ist. Weiter...

Ausstellung zu einem deutsch-polnischen Zeitzeugenprojekt, 2008. Bild: Stiftung EVZ / Jan Zappner

Experten-Statements

„Fördermöglichkeiten sollten früh beantragt und voll ausgeschöpft werden."

Akquisos hat weitere erfahrene Praktiker der politischen Bildungsarbeit nach Ihren Erfahrungen mit der Akquise von Fördermitteln befragt. Hier ihre Statements: Weiter...

Digitaltechnik und Internet: Fast jede elektronische Kommunikation berührt das Urheberrecht.

Web- und Literaturtipps

Die Akquisos-Literaturtipps bieten nicht nur wertvolle Hinweise zur Förderung von Gedenkstättenfahrten sondern auch zur organisatorischen und pädagogischen Planung einer Gedenkstättenfahrt. Weiter...