Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Rechtsextremismus

Das Auffliegen der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat gezeigt: In Deutschland sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Aber nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft gibt es rechtsextreme Einstellungen wie Rassismus, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und den Glauben an einen starken Führer.

 

     
Bei einem Erstligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Hannover 96 am 25. Oktober 2014 halten Fans ein Banner mit der Aufschrift "Refugees welcome" in die Höhe.

Debatte: Kommunale Flüchtlingspolitik

2014 sind so viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wie seit Jahren nicht mehr, 2015 werden es noch mehr sein. Die rechtsextreme Szene lässt sich keine Gelegenheit entgehen, gegen die Flüchtlinge zu agitieren – immer häufiger in bedrohlichem Ausmaß. Was können Politik und Zivilgesellschaft in dieser Situation leisten? Weiter...

Hate Crimes sind Botschaftsverbrechen, mit denen die Angreifer nicht nur eine konkrete Person treffen, sondern eine ganze Gruppe von Menschen einschüchtern wollen. 2013 wurde in New York ein 32jähriger schwuler Mann erschossen. Die Polizei bezeichnete die Tat als Hate Crime. Auf einem der Schilder am Tatort ist zu lesen: "Wir lassen uns nicht einschüchtern!"

Gül Pinar

Rechtsextremismus und Hate-Crime-Gesetze

In vielen Ländern, auch in Deutschland, wird seit Jahren über strafverschärfende Gesetze für Taten diskutiert, die aus rassistischen oder anderen Vorurteilsmotiven begangen wurden. Was für und was gegen sogenannte Hate-Crime-Gesetze spricht, erläutert die Juristin Gül Pinar. Weiter...

Podiumsdiskussion: Bekämpfung rechtsextremistischer Gewalt durch Hate-Crime-Gesetze

Audiodokumentation: Bekämpfung rechtsextremistischer Gewalt durch Hate-Crime-Gesetze

Spätestens seit der Aufdeckung des "Nationalsozialistischen Untergrundes" wird auch in Deutschland wieder über eine explizite gesetzliche Strafverschärfung für Gewalttäter diskutiert, die aus Hass auf vermeintlich Andere handeln. Geht die Strafverschärfung durch Hass als Motiv über bloße Symbolpolitik hinaus? Weiter...

"Weniger Hass" - fordert dieses Plakat auf einer Gay-Pride-Parade 2014 in Athen.

Dossier Rechtsextremismus

Chat mit Gül Pinar zum Thema Hate-Crime-Gesetze

Brauchen wir besondere Gesetze für Verbrechen, die zum Beispiel aus rassistischen Motiven begangen werden und eine ganze Gruppe von Menschen einschüchtern sollen? Beim TwitterChat konnten Interessierte via Hashtag #hatecrimeChat mit der Fachanwältin für Strafrecht Gül Pinar am 17. Juni um 12 Uhr auf »www.twitter.com/bpb_de« über die Vor- und Nachteile von Hate-Crime-Gesetzen diskutieren. Weiter...

Rechtsaußenparteien im EP

Parlamentsaktivitäten der Rechtsaußenparteien im Europäischen Parlament 2009-2014

Rechtsaußenparteien sind in den vergangenen Jahren sichtbarer Teil der repräsentativen Demokratien Europas geworden. Bei den Wahlen zum EP konnten viele ihre Wahlgewinne in den jeweiligen Ländern noch übertreffen. Was lässt sich über die Soziostruktur der Parlamentarier von rechtsaußen sagen? Wie aktiv waren sie in der Zeit von 2009 bis 2014? Eine Studie der Uni Jena, mitgefördert von der bpb, Fachbereich FBI. Studie öffnet als PDF. Weiter...

Beim Freundschaftsspiel Maccabi Haifa gegen OSC Lille werden Spieler aus der israelischen Mannschaft von Zuschauern attackiert.

Ronny Blaschke

Judenhass im Fußball

Judenhass im Fußball hat Tradition. Hartnäckig halten sich antisemitische Stereotype, die als Beleidigungen von rechten Fans aus den Kurven gebrüllt werden. Die Verbände haben lange gebraucht, um auf antisemitische Ausfälle zu reagieren. Inzwischen wird der Judenhass auch in den Fußballstadien immer öfter als Israelkritik getarnt. Eine Herausforderung für Vereine und Fanbeauftragte. Weiter...

Ein Demonstrant trägt am 26.10.2014 in Köln ein T-Shirt der als gewaltbereit bekannten Gruppe "Hooligans gegen Salafisten" (HoGeSa).

Patrick Gensing

HoGeSa – Wie Hooligans rechte Brücken schlagen

Hooligans gegen Salafisten nennt sich ein loses Netzwerk von Fußballhooligans, die durch gewalttägige Demonstrationen auf sich aufmerksam gemacht haben. Zwar suchen die Hools Anschluss an die Mitte – doch rechts außen laufen Neonazis mit. Weiter...

Pegida - eine "Ressentimentbewegung": Anhänger des islamkritischen Pegida-Bündnisses versammeln sich am 09.02.2015 vor der Frauenkirche in Dresden.

Armin Pfahl-Traughber

Pegida – eine Protestbewegung zwischen Ängsten und Ressentiments

In der Pegida-Bewegung gegen die "Islamisierung des Abendlandes" artikuliert sich ein diffuser Protest gegen die politische Elite. Dabei dominiert aber nicht das differenzierte Argument, sondern die emotionale Pauschalisierung. Insofern handelt es sich auch um eine Ressentimentbewegung. Weiter...

Teilnehmer einer Kundgebung der Anti-Islam-Bewegung Pegida halten am 12.01.2015 während der Kundgebung in Dresden (Sachsen) Plakate und Fahnen in den Händen.

Volker Weiß

Sind sie das Volk? Pegida – die Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes

Es waren nur ein paar Hundert Menschen, die Ende Oktober zum ersten Mal zu einem Spaziergang "Patriotischer Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" in Dresden zusammenkamen. Innerhalb weniger Wochen wuchs Pegida hier zu einer Massenbewegung. Was genau in Dresden passiert und was Pegida ausmacht, analysiert Volker Weiß. Weiter...

Neonazis in Bad Nenndorf im November 2013.

Schwerpunkt

Männer

Warum sind insbesondere Männer im Rechtsextremismus aktiv? Das Rollenangebot und das Versprechen "wahrer Männlichkeit" scheinen für junge Männer nach wie vor anziehend zu sein. Weiter...

Neonaziveranstaltung am 05.09.2009 in Dortmund, Nordrhein-Westfalen. Ein Teilnehmer des sogenannten "Antikriegstages" trägt einen Pullover mit der Aufschrift "Braune Musik Fraktion".

Schwerpunkt

Rechtsextreme Musikszene

Sie heißen "Landser", "Stahlgewitter" oder "Kraftschlag", und sie verkaufen Hass: braune Musik ist Einstiegsdroge Nummer 1. Neonazis versuchen hiermit gezielt, vor allem Jugendliche zu ködern. Und machen mit Konzerten und CDs ein Millionengeschäft. Weiter...

Ein Screenshot des Blogs der Freien Nationalisten Esslingen vom 03.03.2014 (http://fnesslingen.wordpress.com/) zeigt die Ankündigung einer Demonstration gegen Flüchtlingsunterkünfte in Ludwigshafen

Schwerpunkt

Neonazis im Netz

Das Propaganda-Potential des Internets hat die rechtsextreme Szene schon vor Jahren erkannt. Tausende rechtsextreme Inhalte finden sich im Netz, viele davon amateurhaft und unattraktiv. Doch es gibt auch Experten in der Szene, die hochprofessionell und erfolgreich im Netz agieren. Weiter...

Mitglieder der rechtsextremen Casa Pound bei einer Demonstration in Rom.

Schwerpunkt

Europa

Am 25. Mai haben Europas Bürger ein neues Parlament gewählt. Im Vorfeld der Wahl formierten sich auch die Rechtsextremen. Front National, Goldene Morgenröte oder Casa Pound: Wer sind Europas Rechtsaußenparteien? Was genau wollen sie? Weiter...

Vereint gegen die EU? Matteo Salvini (Lega Nord), Harald Vilimsky (FPÖ), Marine Le Pen (Front National) und Geert Wilders (PVV) (v.l.n.r.) bei einem Treffen der Rechtsaußen-Parteien am 28. Mai 2014 in Brüssel.

Daniela Kietz, Nicolai von Ondarza

Die Rechtsaußen-Parteien nach den Europawahlen 2014: Isoliert trotz deutlicher Wahlerfolge

Einige Rechtsaußen-Parteien haben bei den Wahlen zum Europäischen Parlament 2014 erfolgreich EU-skeptisches Wählerpotential mobilisiert. Doch können sie diesen Wahlerfolg im Parlament tatsächlich in politisches Kapital umwandeln? Welche Bündnisse haben sich gefunden und wie einig sind sie sich in ihren politischen Botschaften? Erste Eindrücke nach der Wahl. Weiter...

TwitterChat am 10. Juli 2014 um 13:00 Uhr auf http://twitter.com/bpb_de zum Thema "Das Abschneiden der Rechtsaußenparteien bei den Europawahlen". Hashtag: #rechtsaussenEP

Mitreden!

TwitterChat #rechtsaussenEP: 10. Juli | 13 Uhr | @bpb_de

Was nun, Europa? Bei unserem TwitterChat mit »Daniela Kietz« und »Nicolai von Ondarza« (beide Stiftung Wissenschaft und Politik) sprechen wir via #rechtsaussenEP am 10. Juli ab 13:00 Uhr auf »twitter.com/bpb_de« über das Abschneiden der Rechtsaußenparteien bei den Europawahlen und darüber, wie diese Parteien sich jetzt im Parlament positionieren. Mit dem HASHTAG #rechtsaussenEP jetzt schon Fragen oder Kommentare @bpb_de schicken und live mitdiskutieren am 10. Juli! Weiter...

Ein antisemitisches Spruchband ("Juden" - mit dem Dynamo-Dresden-"D" in der Mitte) wird zu Beginn eines Zweitliga-Spiels im Cottbuser Block in die Höhe gehalten (05.12.2005).

Schwerpunkt

Fußball

Rassistische Parolen und Anfeindungen schallen durch die Stadien, rechtsextreme Hooligangruppen wie die "Borussenfront" machten schon in den 1980er Jahren auf sich aufmerksam. In jüngster Zeit sind die Nazis wieder auf dem Vormarsch, unterwandern die Jugendkultur der "Ultras" und prügeln und agieren gezielt gegen solche Fans, die sich gegen Diskriminierung im Stadion einsetzen. Weiter...

Webtalk am 26. Juni 2014 zum Thema Neonazis und Fußball.

Schwerpunkt Fußball

Interaktiver Webtalk: Über den rechten Flügel – Neonazis und Fußball

Neonazis und Diskriminierung im Stadion: Am 26. Juni sprachen Schülerinnen und Schüler in einem interaktiven Talk mit Sportjournalist Ronny Blaschke und mit Gerd Wagner von der Koordinationsstelle Fanprojekte, die sich beide aktiv gegen Rassismus im Fußball einsetzen. Die Videoaufzeichnung des Talks findet ihr hier. Weiter...

Etwa 100 NPD-Anhänger protestieren mit islamfeindlichen Schildern in Neukölln gegen den Bau von Moscheen.

Islamfeindlichkeit

"Der" Islam und "die" Muslime tauchen immer wieder auf in Debatten rund um Themen wie Zuwanderung und Integration. Die Grenze zwischen dem, was Islamkritik ist und dem, was man als Islamfeindlichkeit bezeichnen kann, sind dabei fließend. Eine Tatsache, die sich auch Rechtsextreme zunutze machen. Sie übernehmen lautstark die Führung bei Protesten gegen Moscheebauten oder versuchen, Debatten um Flüchtlingsunterkünfte u.a. ihren Stempel aufzudrücken. Weiter...

"Ich kenne meine Feinde" – Die migrantische Community und der NSU

Unter Migrantinnen und Migranten verbreitete der NSU Angst und Schrecken - auch ohne ein einziges Bekennerschreiben. Gerade in der türkischen Community kam lange vor dem Auffliegen des NSU der Verdacht auf: Hinter den gezielten Morden und Anschlägen stecken Neonazis.

Aus der Mediathek

Berlins Integrationsbeauftragter Günter Piening (links) und Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (Mitte) bei einer Sitzblockade am Samstag (1. Mai 2010) gegen eine Nazi-Demo auf der Bornholmer Straße in Berlin.

Debatte

Was tun bei einem rechtsextremen Aufmarsch?

Laufen lassen, verbieten oder blockieren - wie sollte man mit Aufmärschen der extremen Rechten umgehen? Vier Meinungen zu einer Frage, die sich Politik, Sicherheitsbehörden und Zivilgesellschaft immer wieder stellt. Weiter...

Dossier Rechtsextremismus

Was ist das? Glossarbegriffe als Erklärvideos

"Antisemitismus", "Rassismus", "NPD" - kann man das auch mit einfachen Worten erklären? In diesen Videos sprechen Jungschauspieler/-innen Glossarbegriffe aus dem Dossier Rechtsextremismus ein, in kurzer und verständlicher Form. Getextet von Toralf Staud, Johannes Radke, Heike Kleffner und FLMH. Weiter...

Knapp hundert Anhänger der Partei DIE RECHTE nehmen am 23.03.2013 an einer Versammlung vor dem Rathaus von Kirchweyhe (Niedersachsen) teil und werden von ihrem Vorsitzenden, Christian Worch (M, braune Jacke), eingeschworen.

Situation in Deutschland

Wolf im Schafspelz? Die Partei DIE RECHTE als Sammelbecken für Neonazis

Kaum eine Partei ist in den letzten 20 Jahren so militant und neonazistisch aufgetreten wie DIE RECHTE. 2012 gegründet, wurde die Partei schnell zum Auffangbecken für Mitglieder verbotener rechtsextremer Kameradschaften. Politische Erfolge sind allerdings bislang ausgeblieben. Kurz vor der Europawahl 2014 zeigen sich sogar Auflösungserscheinungen. Weiter...

Zwei Teilnehmerinnen eines Neonazi-Aufmarsches im Braunschweig

Schwerpunkt Frauen

Auf die sanfte Tour

Längst sind junge Mädchen und Frauen in der Neonazi-Szene angekommen. Sie treiben die menschenverachtende Ideologie mit voran, übernehmen politische Mandate und werden von den extrem Rechten auch strategisch eingesetzt, um mehr Akzeptanz zu gewinnen. Weiter...

NPD-Anhängerinnen bei einer Neonazi-Kundgebung in Berlin. Links im Bild Marianne Pastörs – rechte Aktivistin und Ehefrau des Schweriner NPD-Abgeordneten Udo Pastörs.

Renate Bitzan

Kann es einen "Feminismus von rechts" geben?

Emanzipierte und selbstbewusste Frauen haben es in der Vergangenheit bei NPD & Co. nicht lange ausgehalten. Gleichberechtigung und rechtsextreme Ideologie waren zumindest bislang nicht miteinander vereinbar. Ob das in Zukunft anders sein könnte, ob es also einen "Feminismus von rechts“ geben kann – dazu äußert sich die Rechtsextremismus-Forscherin Renate Bitzan im Interview. Weiter...

Mediathek

Weiblich, deutsch, rechtsextrem

Jeder 5. Neonazi in Deutschland ist eine Sie: Immer häufiger sind Frauen auch auf rechtsextremen Demos zu sehen, treten als Rednerinnen auf und stärken die braune Bewegung im Hintergrund. Sie sind fester Bestandteil der Szene - und nicht weniger radikal als die Männer. Weiter...

Martialisch, modern – rechtsextrem: Die Website des Nazi-Labels spricht eine eindeutige Sprache. Screenshot vom 14.01.2014, http://white-rex.com/2013/07/otkry-tie-ligi-turnirov-jungsturm-league/

Internationale Netzwerke

Kampfsport, Runen, Rassenhass

Eine neue rechtsextreme Modemarke sorgt in Russland für Aufsehen. Hochprofessionell richtet "White Rex" Kampfsport-Turniere und Rechtsrock-Konzerte aus. Die Unterwanderung des Sports durch Neonazis schreitet voran. Protest dagegen gibt es kaum. Jetzt drängt der rechtsextreme Kampfsportausrüster auch auf den deutschen Markt. Weiter...

Timeline Rechtsterrorismus.

Zeitleiste Rechtsterrorismus

Reihenweise gründeten sich seit dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik rechtsextreme Terrorgruppen – allein in den siebziger und achtziger Jahren töteten sie mehr als zwei Dutzend Menschen. Diese Übersicht behandelt den Terror von rechts in chronologischer Reihenfolge. Weiter...

Der NSU-Untersuchungsausschuss tagte im Paul-Löbe-Haus in Berlin.

Interaktiver Chat: Die Ergebnisse des NSU-Ausschusses

Eure Fragen für den Expertenchat: Zu welchen Ergebnissen ist der NSU-Ausschuss gekommen? Darüber sprachen wir am 27. November um 13:00 Uhr mit Heike Kleffner und Dr. Andreas Feser, die im Ausschuss mitgewirkt haben. Hier könnt ihr nun das Chatprotokoll nachlesen. Weiter...

Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages tagte im Paul-Löbe-Haus in Berlin.

Der NSU-Ausschuss

Der Untersuchungsausschuss des Bundestages zur rechtsextremen Terrorgruppe NSU hat seinen Schlussbericht vorgelegt. Die Journalistin Heike Kleffner, die für die Linksfraktion als Referentin im Untersuchungsausschuss saß, und Dr. Andreas Feser, Leiter des Arbeitsbereichs Untersuchungsausschüsse der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, fassen hier die Arbeit und die Ergebnisse des Ausschusses zusammen. Weiter...

Es gibt gute Gründe für ein NPD-Verbot

NPD-Verbot | Pro

Nur verfassungsfeindlich zu sein, reicht nicht aus für ein Parteiverbot. Eine Partei muss darüber hinaus auch eine aktiv kämpferische, aggressive Haltung gegenüber der bestehenden Ordnung zeigen – und diese Ordnung beseitigen wollen, so will es das Bundesverfassungsgericht. Diese Haltung sei bei der NPD gegeben, sagen Befürworter eines Verbotes - und führen weitere Argumente an. Weiter...

Es gibt gute Gründe gegen ein NPD-Verbot

NPD-Verbot | Contra

Ein NPD-Verbot ist nicht nur aussichtslos, es ist auch sinnlos. Das zumindest meinen Gegner eines erneuten Verbotsverfahrens und beklagen, dass das Verfahrenshindernis "V-Leute" immer noch nicht beseitigt ist. Außerdem gehe von der NPD keine ernsthafte Gefährdung für das demokratische System Deutschlands aus. Die Gegner eines Verbots setzen auf eine politische Lösung und zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Weiter...

Polizeibeamte räumen nach Bestätigung des KPD-Verbots am 17.08.1956 das Büro der KPD-Landesleitung in Hamburg

Parteien und Verbote: Sieben Fragen und Antworten

Offener Meinungswettstreit ist eine Grundlage der Demokratie. Dennoch können in Deutschland Parteien verboten werden. Wie genau funktioniert das? Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Parteiverbot. Weiter...

Interaktiver Webtalk der bpb

Dossier Rechtsextremismus

Webtalk: NPD-Verbot | Pro & Contra

Wir haben am 7. November 2013 mit euch und den Webtalk-Teilnehmern Richard Stöss und Sebastian Wehrhahn über das Für und Wider eines NPD-Verbots diskutiert. Hier könnt ihr euch die Aufzeichnung des Livestreams anschauen. Weiter...

NPD-Verbot Test

Dossier Rechtsextremismus

Test: NPD-Verbot

Wie stehst du zum NPD-Verbot? Check deine Meinung mit unserem Test! Wir haben Pro- und Contra-Argumente für dich zusammengestellt. Weiter...

Rigolf Hennig bei einer Neonazi-Demonstration im August 2010 in Bad Nenndorf

Bildergalerie: Die NPD im Originalton

Wer steht eigentlich hinter der menschenverachtenden und rassistischen Politik der NPD, wer also sind die Menschen hinter den Meinungen? Zehn Parteifunktionäre und ihre antidemokratischen Aussagen sind hier in einer Bildstrecke zu sehen. Weiter...

 

Mediathek

Kombat Sechzehn

Der 16-jährige Georg zieht von Frankfurt am Main nach Frankfurt an der Oder um, weil sein Vater dort einen neue Arbeit gefunden hat. Nur schwer findet er sich in der neuen Situation zurecht. In seiner Isolation und Orientierungslosigkeit gerät Georg zunehmend in den Sog einer rechtsextremen Clique... Weiter... 

Publikationen und Angebote der Bundeszentrale für politische Bildung/bpbPressekit

Aktiv gegen Rechtsextremismus

Sie benötigen ein Bild zur Illustration Ihres Presseartikels, wollen sich einen Überblick über das bpb-Angebot zum Thema verschaffen oder Pressemitteilungen nachlesen? Hier finden Sie Informationen zum breiten Engagement der bpb gegen Rechtsextremismus. Weiter... 

bpb-Publikationen zum Thema Rechtsextremismus

Hier finden Sie Publikationen der bpb zum Thema Rechtsextremismus. Weiter... 

Fortbildungskonzept

Qualifiziert handeln!

Bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und abwertenden Haltungen gewinnt ein Thema mehr und mehr an Bedeutung: Qualifiziertes Handeln. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat daher in Kooperation mit drei ausgewählten Partnern ein umfassendes Fortbildungskonzept entwickelt: Das DGB-Bildungswerk Bund, der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben und die Evangelischen Akademien in Deutschland führen Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit jeweils besonderen Schwerpunkten durch. Weiter... 

Bündnis für Demokratie und Toleranz

Bündnis für Demokratie und Toleranz

Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen. Weiter... 

Zusammenhalt dur TeilhabeBundesprogramm

Zusammenhalt durch Teilhabe

Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut. Weiter...