Erinnern. Helfen. Aktiv Sein. Der Initiativenblog Rechtsextremismus.

Initiativenblog

Welche Konzepte gegen die extreme Rechte sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Abwertungen gibt es? Hier stellen sich Initiativen mit ihren eigenen Ideen und Berichten aus der praktischen Arbeit vor: Ein Initiativenblog, der stetig wächst und die Vielfalt an konzeptionellen Ansätzen abbildet.

In unserer Datenbank finden Sie noch viele weitere Initiativen: bpb.de/41934

Inititiativenblog-Bild für "Artikel Eins – Initiative für Menschenwürde"

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Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde

"Artikel Eins – Initiative für Menschenwürde" ist ein Verein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen im Umgang mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu schulen und Engagierte miteinander zu vernetzen. Zudem richtete der Verein einen Kreativwettbewerb aus, mit dem er die "besten Ideen für unsere Demokratie" gesucht und anschließend umgesetzt hat.

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Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland

"Gesicht Zeigen!für ein weltoffenes Deutschland" ist ein Verein in Berlin, der sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzt. Er wurde im Jahr 2000 als Reaktion auf Angriffe gegen Flüchtlingsunterkünfte gegründet, berichtet Vorstandsmitglied Rebecca Weis. Die Initiative unterstützt Menschen mit Materialien in ihrem Engagement und führt ebenfalls Präventionsprojekte durch.

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#ichbinhier: für "eine bessere Diskussionskultur"

"#ichbinhier ist eine Facebook-Gruppe, die sich mit Hassrede im Netz auseinandersetzt und versucht, dem etwas entgegenzusetzen", erklärt Hannes Ley, Vereinsvorsitzender und Gründer der Initiative. Ziel der Initiative sei eine bessere Diskussionskultur.

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Offene Gesellschaft: kreativ für die Demokratie

Die Initiative "Offene Gesellschaft" hat sich vor zwei Jahren in Berlin mit dem Ziel gegründet, bundesweit und auch in ländlicheren Gebieten über unsere "gesellschaftspolitische Situation" zu sprechen, erzählt Tina Gronberg aus dem Veranstaltungsmanagement der Initiative."Redesign Democracy" ist eines der Projekte des Vereins, bei dem es darum geht, gemeinsam und kreativ Ideen für eine lebendigere Demokratie zu entwickeln.

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Eine Szene aus dem Onlinespiel "Mach den Unterschied", das Jugendlichen vermittelt, wie man im Alltag Zivilcourage zeigen kann.

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Mach den Unterschied: Spielen statt wegrennen

Als "Training für Zivilcourage" bezeichnet der Verein "Gegen Vergessen – Für Demokratie" sein Online-Spiel "Mach den Unterschied". Spieler und Spielerinnen schlüpfen dabei in die Rolle eines Kapitäns einer Eishockeymannschaft. Der User oder die Userin üben als Team-Chef, wie sie mit Diskriminierung in ihrer Mannschaft umgehen können. Motto des Spiels: Alles ist besser als Wegschauen und Nichtstun.

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Mann, der ein rechtsextremes Symbol auf den Hinterkopf tätowiert hat.

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JUMP: Hilfe beim Ausstieg

Das mecklenburgische Ausstiegsangebot JUMP begleitet seit sieben Jahren Menschen dabei, die rechtsextreme Szene hinter sich zu lassen. Einer der Mitarbeiter, Hannes Wolke, erzählt, wie sie ihren ausstiegswilligen Klienten helfen, sich "von einem großen Leidensdruck" zu befreien.

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Polizist vor Ausstellungsbildern.

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NSU-Watch: Aufschreiben, um aufzuklären

Die bundesweite Initiative NSU-Watch dokumentiert, was während des NSU-Prozesses vor Gericht besprochen wird – und kritisiert, dass über manches auch nicht gesprochen wird. Ein Porträt in drei Fragen.

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Vortrag der Fachstelle Extremismusdistanzierung (FEX).

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Fachstelle Extremismusdistanzierung: Das Gefühl der Abgeschiedenheit einfangen

Seit 2015 gibt es in Baden-Württemberg die Fachstelle Extremismusdistanzierung. Sie richtet sich an Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der pädagogischen Arbeit. Das Ziel ist, "dass die Jugendlichen sich in ihrem Umgang mit anderen für eine demokratiefreundliche Weise entscheiden", wie Mathieu Coquelin, der Leiter der FEX, im Interview sagt.

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Logo der Initiative "Der goldene Aluhut".

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Der goldene Aluhut

Die Berliner Initiative "Der goldene Aluhut" sensibilisiert Menschen dafür, nicht alles zu glauben, was man in sozialen Netzwerken liest: Es ist eine Initiative gegen Verschwörungstheorien. Giulia Silberberger hat sie 2014 gegründet und kämpft seither gegen diesen "ideologischen Missbrauch".

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Die Initiative "Hass hilft" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hass-Kommentare in Spenden zu verwandeln.

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Hass hilft: Ungeahnt großzügig

Eine Berliner Initiative setzt dem Hass im Netz etwas entgegen: Geld. Für jeden entdeckten Hass-Kommentar gibt sie einen Euro an ein Projekt gegen Rechtsextremismus weiter. "Hass hilft" bezeichnet sich als "unfreiwillige Online-Spendenaktion". "Wir machen das Beste daraus", findet Fabian Wichmann, der die Initiative leitet.

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Bus der Sommertour 2017 von Lauter Leise.

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Lauter Leise: Worte, die bewegen

Ende Februar 2016 startete die Leipzigerin Anna Kaleri einen Aufruf: Mit Lesungen soll in Sachsen der Fremdenfeindlichkeit begegnet und Toleranz gefördert werden; sie initiierte damit die Aktion "Literatur statt Brandsätze". Heute setzt der Verein "Lauter Leise – Kunst und Demokratie in Sachsen" das Projekt fort. Die Initiatorin im Interview.

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With Wings and Roots

Im Videoporträt: With Wings and Roots. Ein transmediales und transnationales Communityprojekt, das (nationale) Zugehörigkeit neu denken will - jenseits traditioneller Grenzen. Neben einem Featurefilm umfasst das Projekt eine interaktive Onlineplattform, Lernhilfen und Veranstaltungen. With Wings and Roots bietet vor allem jungen Stimmen ein Medium, um Migrations- und Inklusionsdiskurse zu beinflussen: withwingsandrootsfilm.com

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Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG)

Engagement in Braunschweig und Umgebung: Die Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt stellt nicht nur Informationsmaterial zur Verfügung, sondern ist auch auf der Straße aktiv. Ganz nah dranbleiben wollen die Mitglieder der ARUG am rechten Rand der Gesellschaft, um aktuelle Entwicklungen so schnell wie möglich zu erkennen und ihnen mit ihrer Arbeit entgegenwirken zu können.

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Hellersdorf hilft

Für einen solidarischen, toleranten und menschenfreundlichen Berliner Bezirk setzt sich der Verein "Hellersdorf hilft" ein. Wie die Aktivist(inn)en sich für Geflüchtete engagieren, vor welchen Herausforderungen sie stehen und was sie sich für die Zukunft wünschen, erzählen sie im Videoporträt.

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Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz)

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Wissen als Waffe gegen rechts

Seit 1991 dokumentiert das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) das Treiben der alten und neuen Nazis. Bücher, Zeitungen, Flugblätter und Tonträger: Hier findet sich alles, was die extreme Rechte in Deutschland veröffentlicht. Das gesammelte Wissen ist ein wichtiges Werkzeug in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten.

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Der Dokumentarfilm "Asyland" lässt Flüchtlinge zu Wort kommen.

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Eine Stimme für Flüchtlinge

Ein junges Filmteam aus Mönchengladbach dreht eine Dokumentation über das Leben von Flüchtlingen in Deutschland. Ihr Ansporn: Flüchtlinge einmal selbst über das Thema Flucht erzählen zu lassen. Unter dem Titel "Asyland" wird ihre Doku ab August in ausgewählten Kinos zu sehen sein. Initiator Cagdas Yüksel erzählt, wie das Projekt entstanden ist und wie er die Dreharbeiten erlebt hat.

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Irmela Mensah-Schramm übermalt ein Hakenkreuz in Berlin.

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Putzen gegen Neonazis

Eine Berliner Rentnerin zieht putzend durchs Land, um Schmierereien und Aufkleber von Neonazis zu entfernen. Für ihr Engagement wurde sie Anfang März mit dem Göttinger Friedenspreis geehrt. Die politischen Putzaktionen stoßen allerdings auch auf Widerstand.

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"Weniger Hass" - fordert dieses Plakat auf einer Gay-Pride-Parade 2014 in Athen.

Dossier Rechtsextremismus

Chat mit Gül Pinar zum Thema Hate-Crime-Gesetze

Brauchen wir besondere Gesetze für Verbrechen, die zum Beispiel aus rassistischen Motiven begangen werden und eine ganze Gruppe von Menschen einschüchtern sollen? Beim TwitterChat konnten Interessierte via Hashtag #hatecrimeChat mit der Fachanwältin für Strafrecht Gül Pinar am 17. Juni um 12 Uhr auf www.twitter.com/bpb_de über die Vor- und Nachteile von Hate-Crime-Gesetzen diskutieren.

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Grafik für den Interaktiven Webtalk: Wo kommst du denn her? Alltagsrassismus in Deutschland.

Interaktiver Webtalk

Wo kommst du denn her? Alltagsrassismus in Deutschland

Viele Menschen in Deutschland sind täglich Alltagsrassismus ausgesetzt – in der Schule, am Arbeitsplatz, auf der Straße. In einem Video-Webtalk diskutierten Julius Franklin und Nuran Yigit, wie sich Alltagsrassismus äußert und was man dagegen tun kann. User konnten mitreden per Hashtag #wokommstdudennher und sich live dazuschalten am 17. November ab 11.50 Uhr auf bpb.de/Alltagsrassismus

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Initiativenblog

Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD)

Die ISD ist ein Zusammenschluss Schwarzer Menschen, die sich für die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland einsetzen. Der Verein möchte ein Schwarzes Bewusstsein fördern, Rassismus entgegentreten und die Vernetzung Schwarzer Menschen und ihrer Organisationen unterstützen.

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Initiativenblog

Lola für Lulu

"Lola für Lulu" initiiert, fördert und unterstützt geschlechterreflektierende Projekte für demokratische Vielfalt und gegen biologistische Zuschreibungen von Männer- und Frauenrollen im Altkreis Ludwigslust, Mecklenburg-Vorpommern.

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Max-Fabian Wolff-Jürgens

Jung gegen Rechts

"Jung gegen Rechts" ist eine Brandenburger Initiative, die junge Menschen dazu motiviert, sich gegen Rechtsextremismus und Intoleranz zu engagieren.

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Der Sonderpreis DGB Jugend NRW der Preisverleihung "Gelbe Hand 2011/2012" ging an Schülerinnen und Schüler des Eduard-Spranger-Berufskollegs aus Hamm.

Dr. Klaudia Tietze

Mach meinen Kumpel nicht an! - für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.

Der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an" ist eine gewerkschaftliche Initiative gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus. Seine Mitglieder setzen sich ein für Gleichberechtigung, Chancengleichheit und ein interkulturelles Miteinander.

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Logo der Beratungsstelle Back Up in Dortmund.

Franca Ziborowius und David Markawitz

Rechtsextreme Gewalt – Hilfe für Betroffene

Rechte Gewalt ist in Nordrhein-Westfalen auf dem Vormarsch. Besonders im Ruhrgebiet werden die wachsende Aggressivität und Gewaltbereitschaft von Neonazis ein immer drängenderes Problem. Eine Initiative, die sich im Kampf gegen Rechtsextremismus in Westfalen stark macht, ist die Beratungsstelle Back Up. Sie steht den Opfern rechter Gewalt zur Seite.

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Logo der Initiative "ElternStärken"

Eva Prausner

Hilfe, mein Kind ist ein Nazi

Wenn der Sohn oder die Tochter in die rechte Szene abrutscht, ist das für Eltern meist ein echter Schock. Neben der Angst, das eigene Kind zu verlieren, machen sich Schuldgefühle, aber auch Scham breit. Viele fühlen sich außerdem mit dem Problem allein gelassen und wissen nicht, wen sie um Rat bitten können. Unterstützung bietet die Berliner Initiative ElternStärken.

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"Stolpersteine" des Künstlers Gunter Demnig in dessen Atelier in Köln. Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Boden einläßt. Inzwischen liegen "Stolpersteine" in über 300 Orten Deutschlands, ebenso in Österreich, Ungarn und in den Niederlanden.

Gunter Demnig

Die Erinnerung in den Alltag holen – das Projekt STOLPERSTEINE

Stolpersteine – das sind Gedenksteine, die an die Menschen erinnern, die im Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Sie werden vor deren letzten frei gewählten Wohnorten in das Gehwegpflaster eingelassen. Der Kölner Bildhauer Gunter Demnig rief dieses Projekt vor 20 Jahren ins Leben. Heute liegen seine Stolpersteine in ganz Europa und erinnern die Menschen daran, sich zu erinnern.

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Christian Staffa

Kirche gegen Rechtsextremismus

Was haben christliche Werte mit Demos gegen Neonazis zu tun? Ein filmisches Porträt der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus über Engagement innerhalb und außerhalb von Kirche.

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Angelika Ribler

Beratung und Unterstützung von Vereinen und Verbänden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus im (Fußball-)Sport

In Sportvereinen kommt es seit vielen Jahren immer wieder zu rassistischen und rechtsextremen Vorfällen. Welche Bildungs- und Beratungskonzepte sinnvoll und zielführend sind, um Rassismus und Rechtsextremismus vorzubeugen, erläutert die Sportmediatorin Angelika Ribler.

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Webtalk am 26. Juni 2014 zum Thema Neonazis und Fußball.

Dossier Rechtsextremismus

Interaktiver Webtalk: Über den rechten Flügel – Neonazis und Fußball

Neonazis und Diskriminierung im Stadion: Am 26. Juni sprachen Schülerinnen und Schüler in einem interaktiven Talk mit Sportjournalist Ronny Blaschke und mit Gerd Wagner von der Koordinationsstelle Fanprojekte, die sich beide aktiv gegen Rassismus im Fußball einsetzen. Die Videoaufzeichnung des Talks findet ihr hier.

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Datenbank

Initiativen gegen Rechtsextremismus

Ob Jugendbegegnungsstätte, Beratungsstelle oder Online-Angebot: Viele Initiativen haben dem Rechtsextremismus den Kampf angesagt. Wer sich wie engagiert und wo Sie Hilfe für Ihre konkreten Fragen und Probleme erhalten können, erfahren Sie hier.

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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 28–30/2014)

Antisemitismus

Antisemitische Ressentiments finden sich im Islamismus, sind verankert im Rechtsextremismus und brechen sich in Teilen des linksextremistischen Milieus Bahn. Zu einfach wäre es allerdings, judenfeindliche Einstellungen radikalen Gruppierungen allein zuzuschreiben, denn sie existieren auch in der Mitte der Gesellschaft.

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Dossier Rechtsextremismus

Was ist das? Glossarbegriffe aus dem Dossier Rechtsextremismus als Erklärvideos

"Antisemitismus", "Rassismus", "NPD" - kann man das auch mit einfachen Worten erklären? In diesen Videos sprechen Jungschauspieler/-innen Glossarbegriffe aus dem Dossier Rechtsextremismus ein, in kurzer und verständlicher Form. Getextet von Toralf Staud, Johannes Radke, Heike Kleffner und FLMH.

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Dossier

Rechtsextremismus

Das Auffliegen der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat gezeigt: In Deutschland sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Aber nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft gibt es rechtsextreme Einstellungen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und den Glauben an einen starken Führer.

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