Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Bildergalerie: Rechtsextreme Musik

Merchandising-Stand auf einem Rechtsrock-Konzert in Gera 2009. Rechtsrock ist seit Jahrzehnten das wichtigste Rekrutierungsmittel der rechtsextremen Szene. Konzertveranstaltungen sind ein entscheidender Teil der rechtsextremen Erlebniswelt und eine gute Gelegenheit, braunes Merchandising unters rechte Volk zu bringen.Michael Regener (Spitzname "Lunikoff"), ehemaliger Sänger der verbotenen Naziband „Landser“, lässt sich beim Festival "Rock für Deutschland 2009" in Gera feiern.Polizisten beenden ein Neonazi-Konzert in Mehringen (Sachsen-Anhalt).Nicht nur für Neonazi-Skinheads. Der besonders aggressive Musikstil "National Socialist Hardcore" (NSHC) ist vor allem bei den jungen Autonomen Nationalisten beliebt.Der Verkauf von Neonazimusik bleibt ein Millionengeschäft. Jährlich kommen hunderte neue CDs auf den Markt.Werbung mit Landser für den Neonazi-Musikversand des Neonazis Jens Puehse.Mit sogenannten Schulhof-CDs versucht die NPD seit 2004, Nachwuchs zu ködern. Die CDs werden kostenlos auf oder vor Schulhöfen (daher der Name) verteilt, die Pädagogen stehen dieser Marketingstrategie oft machtlos gegenüber. Einige der CDs sind von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert worden.Sänger der Rechtsrock-Band Sleipnir, Marco Laszcz, bei einem Solo-Auftritt für die NPD 2011 in Berlin. Laszcz betreibt mit Gesinnungsgenossen auch das Plattenlabel "Boundless Records" und den "Wolfszeit"-Versand.Neonaziveranstaltung am 05.09.2009 in Dortmund, Nordrhein-Westfalen. Ein Teilnehmer des sogenannten "Antikriegstages" trägt einen Pullover mit der Aufschrift "Braune Musik Fraktion".Am "Tag der Deutschen Jugend" am 17.05.2008 traten mehrere Rechtsrockgruppen auf.