Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.
13.1.2015 | Von:
Johannes Kiess
Oliver Decker
Elmar Brähler

Was ist rechtsextreme Einstellung, und woraus besteht sie?

Wenn vor Flüchtlingsunterkünften gehetzt wird, wenn auf Demonstrationen gegen "Überfremdung", den Islam oder Arbeitsmigration aus Osteuropa Parolen gebrüllt werden, dann schreibt man diesen Leuten oft ein "rechtsextremes Weltbild" zu. Was aber genau ist das? Was macht eine rechtsextreme Einstellung aus, was gehört dazu und was nicht?

Im Verhandlungssaal des Landgerichts Frankfurt (Oder) sitzt am 11.2.2003 der Angeklagte Matthias R., auf dessen Finger das Wort "Hass" in NS-Runen tätowiert ist. Im so genannten Disco-Mordprozess zieht der 23-Jährige mit der Tätowierung gleich zum Verhandlungsbeginn die Empörung des Oberstaatsanwaltes auf sich, der das Zeigen von Nazi-Symbolen im Gerichtssaal nicht dulden will.Im Verhandlungssaal des Landgerichts Frankfurt (Oder) sitzt am 11.2.2003 der Angeklagte Matthias R., auf dessen Finger das Wort "Hass" in NS-Runen tätowiert ist. Im so genannten Disco-Mordprozess zieht der 23-Jährige mit der Tätowierung gleich zum Verhandlungsbeginn die Empörung des Oberstaatsanwaltes auf sich, der das Zeigen von Nazi-Symbolen im Gerichtssaal nicht dulden will. (© picture alliance / ZB)

Neben der Beschäftigung mit Strukturen und Ideologien rechtsextremer Organisationen sowie der Beobachtung und Erklärung rechtsextremer Gewalt ist auch die Einstellungsebene ein wichtiger Gegenstand der Forschung zum Rechtsextremismus. Insbesondere in der quantitativen Einstellungsforschung geht es außerdem um die Frage, wie weit rechtsextreme Weltbilder in der Gesellschaft verbreitet sind, und darum zu erklären, was diese Verbreitung fördert oder verhindern könnte. Die qualitative Forschung versucht darüber hinaus konkrete Ursachenzusammenhänge und Ausprägungen zu verstehen. Was genau also gehört zu einem rechtsextremen Weltbild?

In den Sozialwissenschaften wie auch in der Öffentlichkeit wird der Begriff "Rechtsextremismus" oft ganz selbstverständlich benutzt, um eine bestimmte Menge von Phänomenen, sowohl Einstellungen als auch Handlungen, zu charakterisieren. Diese Sammelbezeichnung hat sich erst allmählich gegen oft synonym gebrauchte Begriffe wie (Neo-)Faschismus, (Neo-)Nazismus, Autoritarismus, Rechtsradikalismus etc. durchgesetzt und ist dennoch weiterhin umstritten. Es ist häufig unklar, welche Elemente und Denkmuster zum Rechtsextremismus gehören und welche nicht. Für die Einstellungsforschung stellt sich damit das Problem, was eigentlich – zum Beispiel in Meinungsumfragen – erfasst werden soll.

Rechtsextremismus: diverse Konzepte ohne gemeinsamen Nenner

Der Begriff "Rechtsextremismus" kommt aus der politischen und verfassungsrechtlichen Praxis. Zuerst hat ihn der Verfassungsschutz in seinem Bericht 1974 verwendet. Als rechtsextrem werden demnach Bestrebungen bezeichnet, die sich gegen die Demokratie wenden und Nation und Rasse als entscheidend für den Wert von Menschen ansehen. Der Verfassungsschutz beschäftigt sich jedoch nur mit Handlungen von Personen und Organisationen und erforscht nicht ihre Einstellungen. Erst mit der SINUS-Studie[1] von 1981 – der ersten Studie, die das Phänomen rechtsextremer Einstellung explizit als solches untersuchte – wurde der Begriffsgebrauch von der Handlungs- auf die Einstellungsebene ausgedehnt.[2]

Mit der Herkunft des Begriffes ist ein Bestandteil rechtsextremer Ideologie schon angedeutet, aber auch die Problematik des Begriffs gekennzeichnet. Auf der einen Seite ist die Ablehnung der (pluralistischen) Demokratie ein relativ unumstrittenes Element rechtsextremer Einstellung, andererseits wird dieser Befund je nach Demokratieverständnis der Protagonisten unterschiedlich betont. Es stehen sich hauptsächlich zwei Positionen gegenüber: Die VerfechterInnen eines an die Totalitarismustheorien angelehnten Extremismusmodells sehen die Gefahr für die Demokratie von Extremisten an den linken und rechten politischen Rändern ausgehen, die "Mitte" aber als Garant der Demokratie. Auf der anderen Seite finden sich BefürworterInnen eines dichotomen Konzepts, welche unabhängig von der sozialen Position zwischen demokratischen und undemokratischen/rechtsextremen Einstellungen unterscheiden. Die prinzipiellen Kritikpunkte am Extremismusmodell sind dabei vor allem, dass "a) diese Konstruktion [des Extremismusmodells] die politische Struktur nur bedingt abbildet, b) sie der Komplexität der Gesellschaft nicht gerecht wird, c) sie den Extremismus nicht in die Mitte der Gesellschaft stellt, sondern ihn als Randphänomen verortet und schließlich d) sie die – tatsächliche oder vermeintliche – von ihm ausgehende Bedrohung für den Kern der Verfassungsordnung zu seinem Alleinstellungsmerkmal macht".[3]

Eine allgemeine, weit akzeptierte Definition des Rechtsextremismus, die hier als erster Ausgangspunkt dienen soll, liefert der Politikwissenschaftler Hans-Gerd Jaschke: "Unter 'Rechtsextremismus' verstehen wir die Gesamtheit von Einstellungen, Verhaltensweisen und Aktionen, organisiert oder nicht, die von der rassisch oder ethnisch bedingten sozialen Ungleichheit der Menschen ausgehen, nach ethnischer Homogenität von Völkern verlangen und das Gleichheitsgebot der Menschenrechts-Deklaration ablehnen, die den Vorrang der Gemeinschaft vor dem Individuum betonen, von der Unterordnung des Bürgers unter die Staatsräson ausgehen und die den Wertepluralismus einer liberalen Demokratie ablehnen und Demokratisierung rückgängig machen wollen".[4]

Rechtsextreme Ideologie besteht aus …?

Seit den 1980er Jahren, beginnend mit der SINUS-Studie – also auffallend spät –, gibt es Versuche, auf der Einstellungsebene die Verbreitung des Rechtsextremismus zu messen. Allerdings fanden sich lange Zeit meist Einzelstudien mit oft abweichenden Rechtsextremismuskonzepten und Messmethoden. Einflussreich war unter anderem Wilhelm Heitmeyers Konzeption, derzufolge das "schillernde Spektrum" rechtsextremer Ideologie zwei Grundelemente aufweise, nämlich eine Ideologie der Ungleichheit (inklusive Nationalismus, Rassismus und natürliches Recht des Stärkeren) sowie Gewaltakzeptanz als Mittel politischer, aber auch alltäglicher Auseinandersetzung[5]. Wolfgang Benz zählte Nationalismus (verbunden mit Ausländerfeindlichkeit und großdeutschem, revisionistischem Gedankengut), Antisemitismus und Rassismus, Intoleranz (und Recht des Stärkeren), Militarismus und Führerkult, Verherrlichung des NS-Staates, Neigung zu Verschwörungstheorien und schließlich Gewaltbereitschaft bzw. Akzeptanz zu den Kriterien[6]. Ein drittes Beispiel ist Richard Stöss' Konzept, das Autoritarismus (Bereitschaft, Schwächere zu unterdrücken und sich selbst Stärkeren unterzuordnen), Fremdenfeindlichkeit (jeweils ethnisch und sozioökonomisch motiviert), Antisemitismus und Pro-Nazismus[7] beinhaltet. Zur Frage, was denn eigentlich zum rechtsextremen Weltbild dazugehört, kommt erschwerend hinzu, dass umstritten ist, wie diese Bestandteile gemessen werden sollen (mit welchen und mit wie vielen Fragen), wie die Antworten zusammengefasst werden sollen und schließlich, ab wann ein Befragter oder eine Befragte als rechtsextrem gilt.[8]

Die Definition der Konsensusgruppe

Das oben angesprochenen Extremismusmodell hat in der politischen Soziologie wenig Einfluss. Die Pluralität von Rechtsextremismuskonzepten hatte die Konsequenz, dass sich schon bei nur leicht abweichenden Studien keine Vergleiche etwa zwischen Regionen, Personengruppen oder gar über die Zeit hinweg anstellen ließen. Aus diesem Grunde fand im Jahr 2001 eine Konsensuskonferenz von SozialwissenschaftlerInnen[9] statt, deren Ziel es war, einen gemeinsamen Fragebogen zu entwickeln.

Die von der Konsensusgruppe zu Grunde gelegte Definition beschreibt das rechtsextreme Weltbild in sechs Dimensionen: "Der Rechtsextremismus ist ein Einstellungsmuster, dessen verbindendes Kennzeichen Ungleichwertigkeitsvorstellungen darstellen. Diese äußern sich im politischen Bereich in der Affinität zu diktatorischen Regierungsformen, chauvinistischen [also nationalistischen] Einstellungen und einer Verharmlosung bzw. Rechtfertigung des Nationalsozialismus. Im sozialen Bereich sind sie gekennzeichnet durch antisemitische, fremdenfeindliche und sozialdarwinistische Einstellungen.“[10]

Der auf Grundlage dieser Definition entwickelte Fragebogen wird unter anderem in der Langzeituntersuchung der Leipziger "Mitte"-Studien seit 2002 eingesetzt[11]: Zu jeder der sechs Dimensionen werden Befragten drei Aussagen vorgelegt und um ihre Einschätzung gebeten. Es zeigt sich beispielsweise, dass Personen, die der antisemitischen Aussage "Juden haben etwas besonderes an sich und passen nicht so recht zu uns" zustimmen, auch dazu neigen, Aussagen der anderen Dimensionen zuzustimmen. Diese empirisch vorfindbaren Zusammenhänge zwischen den Dimensionen werden als Bestätigung dafür angesehen, dass die in der theoretischen Definition formulierten Einstellungsmuster tatsächlich und konstitutiv zum Rechtsextremismus gehören.

Randeinstellungen der rechtsextremen Weltsicht

Zu den (Rand-)Phänomenen rechtsextremer Einstellung gehören, so argumentieren einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch fundamentale Kapitalismuskritik, Zustimmung zu Verschwörungstheorien, Gewaltbereitschaft sowie gefühlte soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeit. Ob diese Elemente als notwendiger oder gar hinreichender Bestandteil rechtsextremer Einstellung gelten können, ist fraglich. Denn dann müsste sich in Studien ein starker Zusammenhang mit den anderen Dimensionen nachweisen lassen. Gewaltbereitschaft und der Hang zu Verschwörungstheorien gehen zwar häufig einher mit der Zustimmung zu anderen Dimensionen rechtsextremer Einstellung – diese Zusammenhänge sind aber bei weitem nicht so stark wie zwischen den sechs Dimensionen der Konsensusgruppe[12]. Daher werden diese Einstellungen nicht zum Kernrepertoire eines rechtsextremen Weltbildes gezählt.

Zudem stellt sich die Frage von Ursache und Wirkung. In der Forschung wird insbesondere wirtschaftliche Deprivation, also das Gefühl, benachteiligt zu sein, als erklärender Faktor für politische Einstellungen betrachtet – und fällt damit als Bestandteil rechtsextremer Einstellung aus. Wenn etwas Bestandteil eines Phänomens ist, kann es nicht mehr angeführt werden, um das Phänomen zu erklären.

Seltener wird aus unterschiedlicher Richtung angenommen, zu einer (rechts-)extremen Einstellung gehörten bestimmte Persönlichkeitseinstellungen. Auch hier droht ein Zirkelschluss: "Zählt man zum Beispiel eine dogmatische Persönlichkeitsstruktur zu den Merkmalen des Rechtsextremismusbegriffes, kann sie nicht zugleich zur Erklärung des Rechtsextremismus herangezogen werden. Ein Erkenntnisfortschritt ist damit ausgeschlossen. Vielmehr sind die Bedingungen zu untersuchen, die die Herausbildung einer extremistischen Persönlichkeitsstruktur bewirken".[13] Auch das ist aber natürlich eine konzeptionelle Frage.

Die Debatte, was wirklich zum Rechtsextremismus gehört, ist weiter offen. Andere Dimensionen, die mitunter zum rechtsextremen Weltbild gezählt werden, sind beispielsweise soziale Dominanzorientierung, Sexismus, Autoritarismus und Gewaltbereitschaft. Die Überschneidungsmenge der Personen, die sowohl eine dieser Einstellungen wie auch ein rechtsextremes Weltbild haben, ist zwar groß, jedoch ist der Zusammenhang bei weitem nicht so stark wie bei den sechs von der Konsensgruppe definierten Dimensionen.[14] Das Team des Thüringenmonitors, das ebenfalls den Rechtsextremismusfragebogen der Konsensusgruppe verwendet, kommt auf Grundlage seiner Daten zu dem Schluss, dass "sich die Fragen [des verwendeten Fragebogens] spätestens seit Mitte des letzten Jahrzehnts nicht mehr als Indikatoren eines homogenen Rechtsextremismusphänomens begreifen lassen". Stattdessen seien es zwei Ebenen, die sich unterscheiden ließen: auf der einen Seite eine "neo-nationalsozialistische Ideologie", bestehend aus Verharmlosung Nazideutschlands, Sozialdarwinismus, Hang zu rechtsautoritärer Diktatur sowie Rassismus und Antisemitismus; auf der anderen Seite der Ethnozentrismus, der sich in Chauvinismus und Ausländerfeindlichkeit äußert.[15]

Hier wird ein weiteres Problem der Forschung deutlich: Zwar gab es einen relativen Konsens, was in etwa zur rechtsextremen Einstellung gehören sollte. In der Folge wendeten die unterschiedlichen Studien aber unterschiedliche Messmethoden (z.B. Telefoninterview und Selbstausfüllerfragebogen) und unterschiedliche Fragebogenkonstellationen (Abfrage im Block oder verteilt zwischen anderen Fragen) an. Auch wenn es für eine ganze Reihe von theoretisch mehr oder weniger gut begründeten Annahmen inzwischen Untersuchungen und damit Belege für bzw. gegen sie gibt, ist die Debatte, was genau zur rechtsextremen Einstellung gehört, also nicht abgeschlossen.

Autoritarismus- und Vorurteilsforschung: Konzepte neben der rechtsextremen Einstellung

Insbesondere im angloamerikanischen Raum ist, zumindest bezogen auf die Einstellungsebene, selten von Rechtsextremismus die Rede. Konzepte wie Autoritarismus, Ethnozentrismus, Rassismus und Vorurteile sind hier weiter verbreitet, und dies hat natürlich auch Einfluss auf die deutsche Debatte. Allen voran hat die Studie zur "Autoritären Persönlichkeit" von Adorno et al. (1950) wie kaum eine andere Arbeit die Debatte befruchtet. Die Forschergruppe, hauptsächlich wie Adorno nach 1933 in die USA emigrierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wollten verstehen, warum "ganz normale Menschen" empfänglich für antidemokratische Propaganda waren. Sie schlossen hierfür an die noch in Deutschland vor 1933 durchgeführte Studie "Autorität und Familie" von Erich Fromm, Herbert Marcuse und Max Horkheimer an, welche auf Grundlage der Freudschen Psychoanalyse einen Zusammenhang von Erziehung, Persönlichkeit und politischer Einstellung annahm.

Diese Erklärungsansätze werden heute noch aufgegriffen, etwa von Hopf & Hopf (1997) und in den Leipziger "Mitte"-Studien mit dem Konzept des "sekundären Autoritarismus". Das noch ältere Ethnozentrismus-Konzept (Sumner 1906), wonach die eigene Ethnie als zentral und überlegen gesetzt wird, bleibt ebenfalls bis heute relevant, insbesondere als erklärendes Moment für die Abwertung von Fremdgruppen (Fritsche et al. 2013). Diese sogenannten sozialkognitiven Ansätze erklären die Entstehung der politischen Einstellung als psychische Effekte von allgemeinen Prozessen des Denkens: Die Vielzahl der Eindrücke wird durch Klassifikation reduziert, und Vorurteile sind Effekte dieser Schematisierung von Menschen in Gruppen.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Der Soziologe Wilhelm Heitmeyer und sein Team führten für ihre Langzeituntersuchung "Deutsche Zustände" von 2002 bis 2011 das Konzept Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) ein. Auch hier werden Dimensionen und Vorkommen einer "Ideologie der Ungleichwertigkeit" gemessen. GMF umfasst mindestens sechs Elemente: Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Heterophobie (Abneigung von Menschen, die als "anders" konstruiert werden, hier gemessen als Ablehnung von Homosexuellen), Etabliertenvorrechte und Sexismus.[16] Dazu werden, insbesondere auf gesellschaftliche Entwicklungen reagierend, weitere Dimensionen differenziert, z.B. werden Islamophobie und seit 2007 Heterophobie in den drei Dimensionen Abwertung von Homosexuellen, Obdachlosen und Behinderten separat erhoben. Ein Jahr später kam noch die Kategorie "Abwertung von Langzeitarbeitslosen" hinzu.[17] Zum Zweck der Studie heißt es: "Menschenfeindlichkeit beginnt unauffällig"[18], sie kann also mitten unter uns entstehen, weshalb die detaillierte Beschreibung der GMF und die Ausarbeitung und Evaluation von Interventionen wichtig sind.

Das Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit geht also detaillierter als die übliche Rechtsextremismusforschung konkret auf die einzelnen, vorfindbaren Formen von Ungleichwertigkeitsvorstellungen ein. Dafür beziehen Rechtsextremismusforscher (neben den konkreten Ungleichwertigkeitsvorstellungen Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus) auch weitere abstrakte (Teil-)Ideologien wie z.B. Chauvinismus oder Sozialdarwinismus sowie politische Agenden wie die Verherrlichung des Nationalsozialismus und die Befürwortung rechtsautoritärer Diktaturen (bzw. die Einstellung zu diesen) mit ein. Der Ansatz der klassischen Autoritarismusforschung wiederum zeichnet sich durch das Bemühen