Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Ökologie von rechts

Auf einer Luftaufnahme entdeckte man 1992 ein großes Hakenkreuz aus Bäumen inmitten eines Waldes in Brandenburg nahe der Ortschaft Zernikow. Das NS-Symbol war in den 1930er gepflanzt wurden. Im Jahr 2000 wurden die Bäume schließlich gefällt.1937: Familie auf einem RadausflugEin kaputter Soldatenhelm als Symbol für die gefallenen Soldaten im Zweiten Weltkrieg.In Jamel, einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, steht auf einer Garagenwand "Dorfgemeinschaft Jamel - frei - sozial - national".Baldur Springmann am 12.01.1980 in Karlsruhe auf dem 3. Kongress der "SPV - Die Grünen". Im Vordergrund eine Todesanzeige, die die "Artgemeinschaft" nach dem Tode Springmanns veröffentlichte. Die Anzeige erschien Anfang 2004 in der "Nordischen Zeitung"."Naturschutz - Tierschutz - Heimatschutz" – mit diesen Themen beschäftigt sich das rechtsextreme Öko-Magazin "Umwelt & Aktiv". Herausgegeben wird es vom Verein "Midgard", für den zu den Schwerpunkten seiner publizistischen Aktivität "die Aufklärung über die Gefahren der Gentechnik, der Kampf gegen das betäubungslose Schächten von Tieren, die Forcierung eines ökologisch-ausgeglichen Lebens und der Schutz der kulturellen Identität" gehört.Umweltschutz ist Heimatschutz - hinter diesem Slogan rechtsextremer Parteien wie NPD oder "Der Dritte Weg" steckt eine Blut-und-Boden-Ideologie, derzufolge ein "Volk" immer auch geprägt ist durch den Boden, auf dem es lebt.NPD-Demo am 1. Mai 1998 in Leipzig.Bei einem Neonazi-Aufmarsch am 07.04.2001 in Uelzen halten Teilnehmer ein Transparent mit der Aufschrift "Blut und Boden schützen!"Auf der seit einigen Jahren jährlich zum Ende der "Grünen Woche" stattfindenden "Wir haben es satt"-Demo gegen Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft demonstrierten auch regelmäßig Rechtsextreme, wie hier im Januar 2011.



Dossier Rechtsextremismus

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Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen.

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Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut.

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