Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Wie sind Rechtsextreme organisiert?

Organisiert als Parteien, Gruppen oder Bewegungen finden sich Anhänger rechtsextremer Positionen zusammen, tauschen sich aus und mobilisieren gegen ihre Gegner. Ihre politischen und wirtschaftlichen Netzwerke reichen dabei über nationale Grenzen hinaus.

US-Neonazis bei einer Kundgebung in Rome, Georgia

Schwerpunkt

Internationale Netzwerke

Rechtsextremismus ist nicht nur auf Deutschland beschränkt: In zahlreichen Ländern Europas und in Übersee agieren Neonazis. Sie kommunizieren via Internet, nutzen Aufmärsche und Konzerte, um ihre Anhänger zusammenzuführen und treiben regen Handel mit brauner Ware.

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NPD

Ricarda Riefling, Parteivorstandsmitglied der NPD, auf einer Neonazi-Kundgebung am 04. Juni 2011 in Braunschweig.

Schwerpunkt

NPD

7,3 Prozent der Zweitstimmen erhielt die NPD bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Und es waren nicht nur die vielzitierten Protestwähler, die sie wählten, sondern auch überzeugte Rechtsextremisten.

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NPD-Verbot Pro + Contra

Debatte

Debatten um NPD-Verbot und Parteienfinanzierung

Muss die Demokratie ihre Feinde aushalten – und wenn ja, muss sie sie auch bezahlen? Wer positionierte sich wie in der Debatte um ein Verbot der NPD oder um einen Ausschluss aus der Parteienfinanzierung? Unser Dossier-Schwerpunkt bietet Infos zu einer gesellschaftlichen Diskussion, die nun schon mehr als ein Jahrzehnt andauert.

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Mitglieder der rechtsextremen Casa Pound bei einer Demonstration in Rom.

Schwerpunkt

Europa

2014 haben Europas Bürger ein neues Parlament gewählt. Im Vorfeld der Wahl formierten sich auch die Rechtsextremen. Front National, Goldene Morgenröte oder Casa Pound: Wer sind Europas Rechtsaußenparteien? Was genau wollen sie?

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Schwerpunkt

Autonome Nationalisten

Berlin, zu Beginn der Nullerjahre: Hier begann die Geschichte der Autonomen Nationalisten. Äußerlich nur nach genauem Hinsehen als Rechtsextremisten zu erkennen, gehen sie so aggressiv wie kaum ein Teil der extremen Rechten vor. Der neue Schwerpunkt zum Thema erklärt die Geschichte der Gruppierung, zeigt in einer interaktiven Grafik ihre Symbole und lässt einen Aussteiger zu Wort kommen: "Der alternative Lifestyle wirkt auf Jugendliche einfach anziehender als dieses uralte Nazi-Skinhead-Ding."

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Knapp hundert Anhänger der Partei DIE RECHTE nehmen am 23.03.2013 an einer Versammlung vor dem Rathaus von Kirchweyhe (Niedersachsen) teil und werden von ihrem Vorsitzenden, Christian Worch (M, braune Jacke), eingeschworen.

Wolf im Schafspelz? Die Partei DIE RECHTE als Sammelbecken für Neonazis

Kaum eine Partei ist in den letzten 20 Jahren so militant und neonazistisch aufgetreten wie DIE RECHTE. 2012 gegründet, wurde die Partei schnell zum Auffangbecken für Mitglieder verbotener rechtsextremer Kameradschaften. Politische Erfolge sind allerdings bislang ausgeblieben. Kurz vor der Europawahl 2014 zeigen sich sogar Auflösungserscheinungen.

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Unterstützer der Nationaldemokratischen Partei (NPD) tragen Fahnen auf einer Demonstration von Neonazis in Schwerin. Einige hundert Neonazis, die von einigen hundert Polizisten begleitet wurden, nahmen an der Demonstration gegen ein vereintes Europa teil.

Ralph Kummer

Entwicklung des parteiförmig organisierten Rechtsextremismus nach 1945

Vier große Wellen erkennt Ralph Kummer bei seiner Betrachtung rechtsextremer Wahl(miss)erfolge. Aber: Von Kontinuität im rechtsextremen Parteienspektrum kann man eigentlich nicht sprechen.

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Dossier Rechtsextremismus

Initiativenblog

Welche Konzepte gegen die extreme Rechte sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Abwertungen gibt es? Hier stellen sich Initiativen mit ihren eigenen Ideen und Berichten aus der praktischen Arbeit vor: Ein Initiativenblog, der stetig wächst und die Vielfalt an konzeptionellen Ansätzen abbildet.

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Mediathek

Die Arier

In einer sehr persönlichen Reise begibt sich die Afrodeutsche Mo Asumang auf die Suche nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch Rassisten in Deutschland und den USA.

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Mediathek

Kombat Sechzehn

Der 16-jährige Georg zieht von Frankfurt am Main nach Frankfurt an der Oder um, weil sein Vater dort einen neue Arbeit gefunden hat. Nur schwer findet er sich in der neuen Situation zurecht. In seiner Isolation und Orientierungslosigkeit gerät Georg zunehmend in den Sog einer rechtsextremen Clique...

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Rassismus, Antisemitismus, Homophobie… Aspekte der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit begegnen uns in vielen Bereichen der Gesellschaft. Die "Begegnen-Reihe" soll in unterschiedlichen Formaten auf Aussagen und Handlungen vorbereiten, in denen Menschen ausgegrenzt und diskriminiert werden.

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Sie benötigen ein Bild zur Illustration Ihres Presseartikels, wollen sich einen Überblick über das bpb-Angebot zum Thema verschaffen oder Pressemitteilungen nachlesen? Hier finden Sie Informationen zum breiten Engagement der bpb gegen Rechtsextremismus.

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Hier finden Sie Publikationen der bpb zum Thema Rechtsextremismus.

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Fortbildungskonzept

Qualifiziert handeln!

Bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und abwertenden Haltungen gewinnt ein Thema mehr und mehr an Bedeutung: Qualifiziertes Handeln. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat daher in Kooperation mit drei ausgewählten Partnern ein umfassendes Fortbildungskonzept entwickelt: Das DGB-Bildungswerk Bund, der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben und die Evangelischen Akademien in Deutschland führen Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit jeweils besonderen Schwerpunkten durch.

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Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen.

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Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut.

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