Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Rechtsextreme Kampagnen-Themen

Ob im Fußballstadion oder in der Schule: In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens sind rechtsextreme Angebote präsent. Rechtsextreme Akteure agieren mitten in der Gesellschaft und nutzen auch aktuelle politische Debatten, um ihre Ideologien zu verbreiten und neue Anhängerinnen und Anhänger zu gewinnen. Einige Schnittpunkte erschließen sich dabei jedoch nicht auf den ersten Blick – was haben etwa Nazis mit Naturschutz zu tun?

  (© Bundeszentrale für politische Bildung/bpb (2014))

Demonstranten stehen am 04.11.2015 auf einer Kundgebung der AfD unter dem Motto "Asylchaos stoppen" auf dem Altmarkt im brandenburgischen Cottbus und halten dabei ein Schild mit der Aufschrift "Kein TTIP - Stop Gender".

"Gender" und "Genderwahn" – neue Feindbilder der extremen Rechten

Familien- und Geschlechterpolitik sind seit jeher fester Bestandteil der Programme extrem rechter und rechtspopulistischer Organisationen. Dies dient einerseits dazu, die Anhänger zu mobilisieren und zu einen. Andererseits versprechen sie sich hiervon den Anschluss an breitere gesellschaftliche Debatten um Geschlechterrollen und Familienbilder.

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In Jamel, einem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern, steht auf einer Garagenwand "Dorfgemeinschaft Jamel - frei - sozial - national".

Schwerpunkt

Ökologie

Grüne Braune? Völkische Siedler? Rechtsextreme Tierschützer? Richtig gehört. Was zunächst widersprüchlich erscheint, hat in Wahrheit eine Geschichte. Wenn heute in manchen Teilen Deutschlands verstärkt "Völkische Siedler" auftreten, ist Vorsicht geboten. Auch wenn sie auf den ersten Blick harmlos wirken: Sie verkörpern eine "Blut- und Boden-Ideologie".

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Bei einem Erstligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Hannover 96 am 25. Oktober 2014 halten Fans ein Banner mit der Aufschrift "Refugees welcome" in die Höhe.

Debatte

Debatte: Kommunale Flüchtlingspolitik

2014 und 2015 sind so viele Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wie seit Jahren nicht mehr. Die rechtsextreme Szene lässt sich keine Gelegenheit entgehen, gegen die Flüchtlinge zu agitieren – immer häufiger in bedrohlichem Ausmaß. Was können Politik und Zivilgesellschaft in dieser Situation leisten?

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Ein antisemitisches Spruchband ("Juden" - mit dem Dynamo-Dresden-"D" in der Mitte) wird zu Beginn eines Zweitliga-Spiels im Cottbuser Block in die Höhe gehalten (05.12.2005).

Schwerpunkt

Fußball

Rassistische Parolen und Anfeindungen schallen durch die Stadien, rechtsextreme Hooligangruppen wie die "Borussenfront" machten schon in den 1980er Jahren auf sich aufmerksam. In jüngster Zeit sind die Nazis wieder auf dem Vormarsch, unterwandern die Jugendkultur der "Ultras" und prügeln und agieren gezielt gegen solche Fans, die sich gegen Diskriminierung im Stadion einsetzen.

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Dossier Rechtsextremismus

Initiativenblog

Welche Konzepte gegen die extreme Rechte sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Abwertungen gibt es? Hier stellen sich Initiativen mit ihren eigenen Ideen und Berichten aus der praktischen Arbeit vor: Ein Initiativenblog, der stetig wächst und die Vielfalt an konzeptionellen Ansätzen abbildet.

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Mediathek

Die Arier

In einer sehr persönlichen Reise begibt sich die Afrodeutsche Mo Asumang auf die Suche nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch Rassisten in Deutschland und den USA.

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Mediathek

Kombat Sechzehn

Der 16-jährige Georg zieht von Frankfurt am Main nach Frankfurt an der Oder um, weil sein Vater dort einen neue Arbeit gefunden hat. Nur schwer findet er sich in der neuen Situation zurecht. In seiner Isolation und Orientierungslosigkeit gerät Georg zunehmend in den Sog einer rechtsextremen Clique...

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Rassismus, Antisemitismus, Homophobie… Aspekte der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit begegnen uns in vielen Bereichen der Gesellschaft. Die "Begegnen-Reihe" soll in unterschiedlichen Formaten auf Aussagen und Handlungen vorbereiten, in denen Menschen ausgegrenzt und diskriminiert werden.

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Sie benötigen ein Bild zur Illustration Ihres Presseartikels, wollen sich einen Überblick über das bpb-Angebot zum Thema verschaffen oder Pressemitteilungen nachlesen? Hier finden Sie Informationen zum breiten Engagement der bpb gegen Rechtsextremismus.

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Hier finden Sie Publikationen der bpb zum Thema Rechtsextremismus.

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Fortbildungskonzept

Qualifiziert handeln!

Bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und abwertenden Haltungen gewinnt ein Thema mehr und mehr an Bedeutung: Qualifiziertes Handeln. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat daher in Kooperation mit drei ausgewählten Partnern ein umfassendes Fortbildungskonzept entwickelt: Das DGB-Bildungswerk Bund, der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben und die Evangelischen Akademien in Deutschland führen Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit jeweils besonderen Schwerpunkten durch.

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Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen.

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Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut.

Mehr lesen auf zusammenhalt-durch-teilhabe.de