Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.
Radikalisierung durch die Filterbubble?

Toralf Staud

Die neue Gegenöffentlichkeit von rechtsaußen – und wie sie wirkt

Schon immer verfügte die rechte Szene über eigene Publikationen. Mit dem Aufschwung von Internet und Sozialen Netzwerken hat sich deren Zahl noch einmal vervielfacht. In den vergangenen Jahren ist am rechten Rand ein dynamischer Medienkosmos entstanden, in dem eine eigene Wirklichkeit konstruiert wird – und sich die Leserschaft radikalisiert.

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Titelblatt einer Ausgabe der "Nationalzeitung"

Thomas Pfeiffer

Das Kapillarsystem – Geschichte und Entwicklung der rechtsextremistischen Presse

Medien sind ein zentrales Handlungsfeld im Rechtsextremismus. In Zeitungen, Zeitschriften und anderen publizistischen Formaten transportiert die Szene Informationen, Themen und Agitation oder ruft zu Demonstrationen und Veranstaltungen auf. So, wie die rechtsextremistische Szene sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat, veränderte auch die rechtsextremistische Publizistik ihr Gesicht.

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Titelblatt der rechten Monatszeitschrift "Compact"

Anton Maegerle

Was liest der rechte Rand? Der Blätterwald

Eine ganze Reihe von Zeitungen, Zeitschriften und Online-Publikationen bedienen den rechten Rand. Die Spannbreite reicht dabei von verschwörungstheoretischen über rechtsintellektuelle bis hin zu rechtsextremen Erzeugnissen.

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Das Buch "Hitler überlebte in Argentinien" im Online-Shop des rechten, verschwörungstheoretischen Kopp-Verlags.

Anton Maegerle

Was liest der rechte Rand? Der Bücherschrank

Eine ganze Reihe von Verlagen bedient die rechte Szene mit Büchern und anderen Publikationen. Das publizistische Spektrum einiger Verlage reicht von esoterischen Büchern, zur Ufologie bis hin zur Verharmlosung der NS-Zeit. Einige lassen keinen Zweifel an ihrer rechtsextremen Gesinnung.

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Ausgabe der rechtsextremen Zeitschrift "Deutsche Geschichte"

Audio-Slideshow: Was liest der rechte Rand?

Geschichtsrevisionismus, völkischer Nationalismus, Antimuslimismus: Am rechten Rand der Medienlandschaft in Deutschland erscheinen viele Publikationen mit rechtsextremer Stoßrichtung, so z.B. die NPD-Parteizeitung "Deutsche Stimme". Daneben gibt es aber auch Publikationen, die ihr Publikum in Sprache und Inhalt gemäßigter ansprechen.

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Dossier Rechtsextremismus

Initiativenblog

Welche Konzepte gegen die extreme Rechte sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen gruppenbezogener Abwertungen gibt es? Hier stellen sich Initiativen mit ihren eigenen Ideen und Berichten aus der praktischen Arbeit vor: Ein Initiativenblog, der stetig wächst und die Vielfalt an konzeptionellen Ansätzen abbildet.

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Mediathek

Die Arier

In einer sehr persönlichen Reise begibt sich die Afrodeutsche Mo Asumang auf die Suche nach den Ursprüngen des Arierbegriffs und dessen Missbrauch durch Rassisten in Deutschland und den USA.

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Mediathek

Kombat Sechzehn

Der 16-jährige Georg zieht von Frankfurt am Main nach Frankfurt an der Oder um, weil sein Vater dort einen neue Arbeit gefunden hat. Nur schwer findet er sich in der neuen Situation zurecht. In seiner Isolation und Orientierungslosigkeit gerät Georg zunehmend in den Sog einer rechtsextremen Clique...

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Rassismus, Antisemitismus, Homophobie… Aspekte der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit begegnen uns in vielen Bereichen der Gesellschaft. Die "Begegnen-Reihe" soll in unterschiedlichen Formaten auf Aussagen und Handlungen vorbereiten, in denen Menschen ausgegrenzt und diskriminiert werden.

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Sie benötigen ein Bild zur Illustration Ihres Presseartikels, wollen sich einen Überblick über das bpb-Angebot zum Thema verschaffen oder Pressemitteilungen nachlesen? Hier finden Sie Informationen zum breiten Engagement der bpb gegen Rechtsextremismus.

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Hier finden Sie Publikationen der bpb zum Thema Rechtsextremismus.

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Fortbildungskonzept

Qualifiziert handeln!

Bei der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und abwertenden Haltungen gewinnt ein Thema mehr und mehr an Bedeutung: Qualifiziertes Handeln. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat daher in Kooperation mit drei ausgewählten Partnern ein umfassendes Fortbildungskonzept entwickelt: Das DGB-Bildungswerk Bund, der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben und die Evangelischen Akademien in Deutschland führen Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren mit jeweils besonderen Schwerpunkten durch.

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Das von den Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründete bundesweite Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in der Bundeszentrale für politische Bildung will das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und Toleranz in unserem Land sichtbar machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Einsatz für unsere Demokratie ermutigen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 haben sich eine Vielzahl von Organisationen dem Bündnis angeschlossen - von großen Verbänden bis hin zu kleinen Aktionsgruppen.

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Mit dem Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" fördert das Bundesministerium des Innern (BMI) Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus in Ostdeutschland. Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt sollen dort gefördert werden, wo sie entstehen: an der Basis. Das BMI hat die bpb mit der Umsetzung des Bundesprogramms betraut.

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