Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Schule

Neben Elternhaus und Wohnumfeld ist die Schule die Institution, die Kinder und Jugendliche am intensivsten prägt. Wie können Lehrer und Betreuer frühzeitig darauf hinwirken, dass Schüler keine menschenfeindlichen und intoleranten Haltungen entwickeln? Wie können Vorurteile und rechtsextreme Haltungen wieder abgebaut werden? Und wie können Rechtsradikale mit ihrer Einflussnahme aus dem Schulalltag ferngehalten werden? Einblicke und Ansätze aus der Erfahrung von Schülern, Eltern, Lehrern und Wissenschaftlern.

Seit mehr als drei Jahren kämpft U. Hopf gegen die rechtsextreme Gesinnung ihres Sohnes.

Christine Kröger

Hakenkreuze an der Tafel

Seit mehr als drei Jahren versucht Ute Hopf ihren Sohn aus der Neonazi-Szene herauszuholen. Seine extreme Haltung führte dazu, dass er von der Schule flog. Und für seinen jüngeren Bruder wurde er zum Vorbild. Was in einer solchen Lage tun? Weiter...

Mangel an Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl treiben viele Jugendliche in rechtsextreme Cliquen.

Interview mit Reinhard Koch

"Von Freundschaft ist keine Rede"

Was treibt junge Leute in die rechtsextreme Szene? Die Suche nach Anerkennung, die ihnen Elternhaus, Schule und Umfeld sonst nicht bieten, analysiert Reinhard Koch von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt in Braunschweig (ARuG). Weiter...

Schüleraktion in Rostock.

Albert Scherr

"Kommunikationsfähigkeit ist gefragt"

Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus ist nicht nur notwendige Bildung im klassischen Sinne, meint der Freiburger Soziologe Prof. Albert Scherr. Sie umfasst viel mehr. Ein Ausschnitt aus Scherrs Grundlagentext. Weiter...

Antisemitische Schmiererei auf dem Schulhof.

Albert Scherr und Barbara Schäuble

Antisemitismus – immer noch ein relevantes Thema für die Bildungsarbeit?

Wie sollten Pädagoginnen und Pädagogen im Idealfall mit Schülern umgehen, die sich antisemitisch oder rechtsextrem äußern und verhalten? Empfehlungen von Prof. Albert Scherr und Barbara Schäuble. Weiter...

Ein Mitarbeiter der Schule haengt am Freitag (14.01.11) in Berlin - Lichtenberg an einem Fenster des Max-Taut-Oberstufenzentrums ein Blatt mit einem durchgestrichenen Hakenkreuz neben eines mit der Aufschrift "OSZ gegen Nazis". Die rechtsextreme NPD darf die Raeume einer Schule im Berliner Bezirk Lichtenberg fuer ihren Wahlkampfauftakt 2011 und einen Festakt zur Fusion mit der DVU nutzen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg wies am Donnerstag (13.01.11) die Beschwerde der Senatsbildungsverwaltung gegen einen Beschluss der Vorinstanz zurueck. Das Verwaltungsgericht Berlin hatte das Land Berlin per einstweiliger Anordnung dazu verpflichtet, der NPD am Samstag (15.01.11) die Aula der Max-Taut-Schule fuer zehn Stunden fuer eine Veranstaltung zur Verfuegung zu stellen.

Tilla Masberg

Was tun, wenn die NPD vor dem Schultor steht?

Immer öfter versuchen Neonazis, an Schulen Fuß zu fassen. "Jammern gilt nicht, man kann mit braunen Typen fertig werden" kommentiert die Schülerin Tilla Masberg in der Schülerzeitung "Q-rage" des Schülernetzwerks "Schule ohne Rassismus". Doch was tun? Ein Ratgeber aus Schülerperspektive. Weiter...

Schülerzeitung Martinshorn und hervorgerufenen Zeitungsschlagzeilen in Halberstadt.

Schule

Das Martinshorn. Ein Medium mit Mut.

Dass Schülerzeitungen mehr können, als nur Schulhofplausch auszulösen, beweist seit zwei Jahren die Zeitung Martinshorn des Gymnasiums Martineum in Halberstadt. Regelmäßig gibt es dort tiefgründige Recherchegeschichten, die weit über Halberstadt hinaus für Gesprächsstoff sorgen. Insbesondere zum Thema Rechtsextremismus. Weiter...

Eintrag eines bekennenden Nazis im SchülerVZ Anfang Februar 2008, er wurde nach 11 Tagen im Netz entfernt.

Schule

Neonazis und Fremdenhass auf SchülerVZ

Eine Recherche von stern.de: Zum wiederholten Mal sind beim Online-Netzwerk SchülerVZ Nazi-Symbole aufgetaucht. So haben Mitglieder ihre persönlichen Seiten mit Hakenkreuzen illustriert und dort fremdenfeindliche Äußerungen verbreitet. Gleichgesinnte vernetzen sich hier miteinander. Weiter...

Schüler bei Antinazidemonstration in Delmenhorst 2006.

Schule

Über den Zusammenhang von Anerkennung, Bildung und Demokratie

Vor allem Anerkennungsdefizite führen bei jungen Menschen Aggressionen herbei und verstärken die Neigung, sich Gruppierungen anzuschließen, die totalitäre Auffasssungen vertreten. Welche Konsequenzen hat diese Erkenntnis für die Kinder- und Jugendbildung? Eine Konzeption von Berit Lusebrink und Sascha Wenzel. Weiter...

Transparent in Dessau anlässlich einer Neonazi-Demonstration.

Schule

Muster-Seminar über Rechtsextremismus

Auch an Universitäten ist Rechtsextremismus zunehmend ein Thema. Ein Musterseminar aus Jena - zur Nachahmung empfohlen. Weiter...

Schule

Bunkerkunst

Die Sophie-Scholl-Oberschule in Berlin-Schöneberg ist rund um einen alten Kriegsbunker gebaut. Als sich ehemalige Zwangsarbeiter meldeten, die ihn im "Dritten Reich" errichten mussten, begann die Schule, den "Ort der Erinnerung" zu produktivieren. Von Andrea Jessen, Lehrerin. Weiter...