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Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Zivilgesellschaft

Zivilgesellschaft ist die Welt der privaten Initiativen, der Vereine, der Kollegen, Freunde und Nachbarn. Sie gilt als der ''dritte Sektor'' neben der Wirtschaft und der Politik. Wenn Vereine und Initiativen an demokratischen Werten orientiert sind, und selbst demokratisch strukturiert sind, dann können sie so etwas sein, wie eine Schule der Demokratie. Doch sie können noch mehr: sie können durch ''Agenda setting'' Probleme wie Rechtsextremismus in der Öffentlichkeit thematisieren, an die sich staatliche Stellen nicht herantrauen. Rechtsextremismus lässt sich überdies nur erfolgreich bekämpfen, wenn sich alle drei Sektoren gleichermaßen daran beteiligen. Es geht darum, zivile Werte mit Zivilcourage zu verteidigen. Ohne Engagement der Zivilgesellschaft geht das nicht.

Rechtspopulismus als Bedrohung für den Zusammenhalt lokaler Gemeinschaften

Im Interview: Elisabeth Pop von der britischen Anti-Rassismus-Kampagne "HOPE not hate"

Elisabeth Pop über die xenophoben Inhalte der rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien in Großbritannien.

Hakenkreuz in Halberstadt. Foto: Kulick

Rainer O. Neugebauer

Konjunkturen der Zivilgesellschaft

Die Kleinstadt Halberstadt in Sachsen-Anhalt geriet in den letzten Jahren wiederholt wegen rechtsextremer Gewalttäter in die Schlagzeilen. Exemplarisch lassen sich hier Möglichkeiten und Grenzen ehrenamtlichen Bürgerengagements verdeutlichen. Weiter...

Gegner der NPD demonstrieren am Freitag, 26. Okt. 2007 in Hamburg vor dem Tagungsort des Bundesparteitags der SPD. Der SPD-Parteitag in Hamburg hat sich dafuer ausgesprochen, zuegig ein neues NPD-Verbotsverfahren einzuleiten. Rund 50 Anhaenger der rechtsextremistischen Partei  demonstrierten vor der Kongresshalle dagegen. Zueiner Gegendemonstration linker Gruppen kamen rund 1.100 Menschen. Die Polizei war mit mehreren hundert Beamten im Einsatz.

Anetta Kahane

Zivil vs. unzivil

Der Nationalsozialismus war eine Folge des Versagens der Zivilgesellschaft. Auch nach dem Fall der Mauer 1989 wurde in den neuen Ländern nicht ausreichend in den Aufbau zivilgesell- schaftlicher Strukturen investiert. Weiter...

Bürger protestieren während der Veranstaltung "Wunsiedel ist bunt, nicht braun" gegen einen Aufmarsch von Neonazis für Rudolf Hess im bayerischen Wunsiedel, wo der ehemalige Hitler-Stellvertreter begraben ist. Er hatte sich am 17. August 1987 im Kriegsverbrechergefängnis Berlin-Spandau das Leben genommen und wird seitdem von Rechtsextremen als "Märtyrer" gefeiert.

Rupert Graf Strachwitz

Vom Rand zur Mitte

Zivilgesellschaft lebt vor allem von den Ideen und der Kreativität kleiner Initiativen und Vereine. Sie bringen neue Impulse und sorgen für neue Konzepte. Der Autor plädiert für mehr Austausch zwischen Staat und der Zivilgesellschaft. Weiter...

1. Mai 2010 Hoyerswerda.

Simone Rafael

Klimawandel in Hoyerswerda

Hoyerswerda: 1991 verübten Neonazis hier das erste Pogrom der Nachkriegszeit gegen Asylbewerber und Migranten. Seitdem kämpft die Stadt gegen das Image als rechtsextreme Hochburg. Mit Erfolg. Weiter...

Website des "Bündnis für Demokratie und Toleranz". Screenshot vom 16.12.11, http://www.buendnis-toleranz.de

Gregor Rosenthal

Wie trainierbar ist Zivilgesellschaft?

Seit 2000 gibt es "Das Bündnis für Demokratie und Toleranz". Die Institution soll an der Schnittstelle zur Politik lokale Zivilgesellschaften stärken. Doch mit welchen Aussichten und welchem Erfolg? Weiter...

Sprengstoff. Mit der Bahn unterwegs in Ostdeutschland. Foto: Kulick

Alex Rühle

Im Zangengriff von Rechtsextremen

In Ostdeutschland tarnen sich rechtsextreme Brandstifter als Biedermänner. Die Mehrheit der Bevölkerung nimmt das einfach hin. Was sagt das über den Zustand der Zivilgesellschaft aus? Weiter...

Herausragendes kommunales Engagement: Bürgerprotest am Tag der Demokratie in Wunsiedels Innenstadt 2006. Foto:Kulick

Doris Liebscher und Christian Schmidt

Auf den Bürgermeister kommt es an

Eine neue Studie über 'zivilgesellschaftliche Strukturen gegen Nazis im ländlichen Raum". Doris Liebscher und Dr. Christian Schmidt gehen der Frage nach, wie in Kleinstädten die Bekämpfung des Rechtsextremismus effektiv funktionieren kann. Weiter...

Beamte der Bereitschaftspolizei beobachten das Grab von Rudolf Hess auf dem Friedhof in Wunsiedel am Donnerstag, 17. August 2000. Der Stellvertreter Hitler starb vor genau 13 Jahren am 17. August 1987 und wurde in das Familiengrab auf dem Friedhof im bayerischen Wunsiedel beigesetzt.

Rezepte gegen Rechtsextremismus

Offener Brief an einen Oberbürgermeister

Was sollten Kommunalpolitiker beachten, wenn sie eine aktive Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus und Rassismus bilden wollen? Ein offener Brief von Christian Petry. Weiter...

Website der Amadeu Antonio Stiftung. Screenshot vom 16.12.11, http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/eroeffnung-des-haus-der-demokratie-in-zossen/.

Ludger Klein

Nur auf den Staat setzen hilft nicht

Nur unter Einbindung aller relevanten gesellschaftlichen Akteure kann es gelingen, mit Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit nachhaltige Wirkung zu erzielen. Eine Studie von Ludger Klein. Weiter...

Prospekt der Barnim-Uckermark-Stiftung in Eberswalde. Foto:Kulick

Timo Reinfrank

Bürgerstiftungen als Motor der Zivilgesellschaft

Bürgerstiftungen bringen sich aktiv und gestaltend in das städtische Leben ein. Als entscheidender Akteur im Gemeinwesen der Städte und Kommunen stärken sie die demokratische Kultur. Weiter...

Symbol der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie "Sonnensegel" in Brandenburg/Havel.

Armin Schubert

Wie Sisyphos rollen wir den Stein

Gewalt und Extremismus auf kreative Weise zu bekämpfen - das ist das Ziel der Kinder- und Jugendgalerie Sonnensegel in Brandenburg an der Havel. Für eine vitale Zivilgesellschaft ist solche Kulturarbeit unerlässlich. Weiter...

Markus Ulbig, CDU, Minister für Inneres,posiert am Mittwoch, 30. September 2009, in Dresden, Sachsen, während der Präsentation der neuen sächsischen Regierung.

Zivilgesellschaft

Brief eines Oberbürgermeisters

Wie man sich als Stadt und Stadtoberhaupt gegen Rechtsextremismus wehren ? Vor allem durch einen langen Atem und Kreativität, sagt Markus Ulbig (CDU), Oberbürgermeister von Pirna in der Sächsischen Schweiz. Weiter...

Demonstrant in Graefenberg. Foto: www.graefenberg-ist-bunt.de

Zivilgesellschaft

Kreativ demonstrieren. Aber wie?

Im fränkischen Gräfenberg setzt sich ein regionales Bürgerbündnis beispielhaft kreativ mit Neonazis auseinander, die dort nahezu monatlich aufmarschieren. Den Rechtsextremen die Schau stehlen ist die Devise der Macher. Ihr Sprecher, Michael Helmbrecht, beschreibt, wie Demonstrationen erfolgreich verlaufen können. Weiter...

Schüler demonstrieren gegen Rechts

Britta Schellenberg

Ansätze und Strategien gegen Rechtsextremismus

Die Politik muss dem Rechtsextremismus offensiv begegnen. Sie ist gezwungen, sich mit den sozialen Problemlagen, die Rechtsextreme aufgreifen, auseinanderzusetzen und ihre Argumentationsmuster zu entkräften. Weiter...

 

Mediathek

Rostock Lichtenhagen 1992

Spiegel TV beleuchtet die zwischen dem 22. und 26. August 1992 unternommenen rassistisch motivierten Angriffe auf mehrere Einrichtungen für Asylbewerber in Rostock-Lichtenhagen. Weiter...