Rechtsextreme Demonstranten bei einem Neonazi-Aufmarsch in Berlin am 1. Mai 2010.

Täter und Opfer

Der Italiener Orazio Giamblanco wurde im September 1996 in Trebbin in Brandenburg von Neonazis fast totgeschlagen. Und leidet noch heute an den schweren Folgen der Gewalt. Sein Fall zeigt: Opfer kann jeder werden, der nicht in das Weltbild der Rechtsextremen passt.

Victims of extreme right-wing and racist violence should not be abandoned. Rather, they need the support of their friends and require solidarity. They should not be left alone after an attack. This video shows what victims can do and where they can find help. »Here« you can find a list of helplines as well as a »database of initiatives providing consultation«.

Opfer rechtsextremer Gewalt erzählen: Konstantin

Der 22-jährige Schüler Konstantin wurde am 9. Mai 2014 von zwei ihm bekannten Neonazis auf der Straße zusammengeschlagen. Im Gespräch gibt er einen sehr persönlichen Einblick in seine Erfahrungen mit rechtsextremer Gewalt. Weiter...

Opfer rechtsextremer Gewalt erzählen: Nico

Seit Jahren setzt sich Nico Schmolke gegen Rechtsextremismus ein. Dafür wurde er von Rechtsextremisten schon angegriffen und eingeschüchtert. Im Gespräch berichtet er, dass die Einschüchterung bei ihm keinen Erfolg hatte. Und woran das liegt. Weiter...

Nazi-Drohung an einer Hauswand in Zossen

Astrid Geisler

Wo Demokraten gefährlich leben

Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, lebt mitunter gefährlich. Nicht nur in Ostdeutschland, auch tief im Westen sind Drohungen und rohe Gewalt für Teile der ganz rechten Szene eine effektive Strategie, um politische Gegner einzuschüchtern. Immer mit dem Ziel, dass diese von ihrem Engagement absehen. Dabei werden die meisten Fälle rechtsextremer Gewalt nicht öffentlich. Weiter...

Ein Baseball-Schläger.

Frank Jansen

Ein Zufall nur – ein Leben lang. Die Geschichte des Orazio Giamblanco

Der Italiener Orazio Giamblanco wurde im September 1996 in Trebbin in Brandenburg von Neonazis fast totgeschlagen. Frank Jansen vom Berliner "Tagesspiegel" hat das Opfer rechtsextremer Gewalt seit jener Zeit begleitet und jährlich über Orazio, seine Frau Angelica und deren Tochter Efi geschrieben. Der vorliegende Text erzählt von der Tat an Orazios Leidensgeschichte. Weiter...

Was tun?

Opfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt darf man nicht im Stich lassen! Sie brauchen Solidarität und Freunde und sollten nach der Tat nicht alleine bleiben. Dieser Film zeigt, was Betroffene tun können. Und wo sie Hilfe bekommen. Eine Liste mit Beratungsstellen finden Sie »hier« und in der »Initiativendatenbank/Opferberatung«

Solidarität mit den Opfern rechter Gewalt

Heike Kleffner

Hilfe für Opfer rechter Gewalt

Nach einer Welle rechtsmotivierter Gewalt wurden zunächst in den ostdeutschen, später auch in einigen westdeutschen Bundesländern Beratungsstellen für Opfer rechtsextremer Gewalt eingerichtet. Was genau sind diese Opferberatungsstellen und wie arbeiten sie? Weiter...

Protest für mehr Wohnungen für Obdachlose

Jan Opielka

Ohne Obdach, ohne Schutz

Immer wieder werden wohnungslose Menschen Opfer rechtsmotivierter Gewalt. Feindseligkeiten und Ressentiments gegen sie reichen bis weit in die Mitte der Gesellschaft hinein. Für viele der Täter, vor allem junge Männer mit rechtsextremer Gesinnung, sind diese weitverbreiteten Einstellungen eine Rechtfertigung für die Gewalt gegen Wohnungslose. Weiter...

Behinderter Junge mit "Easy Target"-Schild

Beate Küpper / Andreas Zick

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit

Die Obdachlosen, die Juden, die Schwulen – immer dann, wenn Menschen aufgrund eines oft einzigen gemeinsamen Merkmals in Gruppen eingeteilt und diese abgewertet und ausgegrenzt werden, spricht man von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Wie das funktioniert und welche Folgen GMF – so die Abkürzung – hat, erklären die Forscher Beate Küpper und Andreas Zick. Weiter...

Neonazis in Neuruppin

Manuela Lenzen

Was ist Sozialdarwinismus?

Um den Sozialdarwinismus als Theorie einer Gesellschaft, in der das Recht des Stärkeren gilt, war es lange still. Heute ist er zurück als Kernelement des Rechtsextremismus. Doch in der Geschichte gab es auch ganz andere Interpretationen. Weiter...

Demonstration zur Einführung der Homoehe

Gideon Botsch / Christoph Kopke

Wer sind die Opfer – und wie werden sie dazu gemacht?

Seit Jahren sorgen rechtsextrem oder rassistisch motivierte Gewalttaten, Körperverletzungen und Tötungsdelikte immer wieder für mediale Schlagzeilen und öffentliches Aufsehen. Weiter...

------------------------- ältere Beiträge ------------------------

Gedenkstein für Amadeu Antonio in Eberswalde/Brandenburg. Am 6. Dezember 1990 wurde der Angolaner hier von Neonazis ermordet. Er war eines der ersten Opfer rechter Gewalt in Ostdeutschland nach der Wende.

Toralf Staud

Ungezählte Opfer

Tag für Tag werden in Deutschland Menschen Opfer rechter Gewalt – neben Migranten oft auch Homosexuelle, Obdachlose und andere Minderheiten. Und immer wieder sehen sich die Sicherheitsbehörden mit dem Vorwurf konfrontiert, sie würden viele der Betroffenen nicht erkennen. Stimmt das? Weiter...

Die Teilnehmer einer deutschen Neo-Nazi-Demonstration mit schwarzen Stiefeln nehmen an einem Spaziergang durch die Straßen von Hagen teil. Etwa 150 Menschen folgten dem Aufruf der deutschen National Party.

Andrea Röpke

Mitten in der Öffentlichkeit

Die Journalistin Andrea Röpke ist mehrfach zum Opfer rechtsextremer Gewalt geworden, zuletzt Anfang November 2006 in Blankenfelde. Im Internet lancieren Neonazis Steckbriefe von ihr. Einschüchtern lässt sie sich dadurch aber nicht. Ihr Erfahrungsbericht. Weiter...

Am 20.12.1963 gebinnt im Frankfurter Rathaus Römer der Auschwitz-Prozess. Es ist der größte Strafprozess der deustchen Nachkriegsgeschichte.

Joachim Wolf

Leugnen aus Tradition

Die Leugnung des Holocaust hat Tradition: Schon im Frankfurter Auschwitz-Prozess 1963 leugneten viele der nationalsozialistischen Täter ihre Schuld. Ihre Strategie aus Lüge und Verfälschung wirkt bis heute nach. Weiter...

Broschüre der Opferperspektive Brandenburg.

Dominique John

Modell aus dem Osten

In den ostdeutschen Bundesländern gibt es besondere Beratungsstellen für Menschen, die von Rechtsextremen bedroht und angegriffen werden. Wie sieht ihre Arbeit konkret aus? Weiter...

Werbeplakat für eine Opferhilfevereinigung.

opferperspektive.de

Ratgeber

Was tun, wenn man Opfer von rechtsextremer Gewalt geworden ist? Eine Broschüre der Opferperspektive in Brandenburg bietet erste Hilfe. Weiter...

Täter und Opfer

"Ich verzeihe ihm jetzt"

1996 schlug der Rechtsextreme Jan Weicht den Italiener Orazio Giamblanco in Trebbin so schwer zusammen, dass das Opfer bis heute pflegebedürftig ist. Erst jetzt hat sich der Täter in einem Brief entschuldigt. Weiter...

Heike Kleffner

Lange Verfahren - Symbolische Strafen

Ein Beispiel aus Wernigerode in Sachsen-Anhalt macht deutlich, wie lang und schwierig der Weg zu einer Verurteilung rechtsextremer Gewalttäter sein kann. Nur auf Initiative des Opfers ist es überhaupt zu einer Bestrafung der Täter gekommen. Weiter...