TTIP CETA Protest Brüssel EU

Hintergrundtexte

Die Debatte rund um Handelszölle oder die EU-Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada, TTIP und CETA, eröffnen grundlegende Fragen über den Austausch von Waren und Dienstleistungen über Ländergrenzen hinweg. Ausführliche Hintergrundanalysen von Expertinnen und Experten erläutern im Folgenden Geschichte, Prinzipien und Funktionsweise des Welthandels. Außerdem werden der aktuelle Stand des Globalisierungsprozesses sowie Entstehung und Erfolg weiterer Freihandelsabkommen weltweit beleuchtet.

Crystal Palace, London, Weltausstellung

Ulrike Herrmann

Geschichte und theoretische Grundlagen des internationalen Freihandels

Teurer französischer Wein brachte zwei britische Ökonomen vor 250 Jahren dazu, über den zollfreien Austausch von Waren nachzudenken. Heute ist der Freihandel vor allem etwas für hochentwickelte Nationen, schreibt die Berliner Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann.

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Triborough Bridge in New York

Werner Abelshauser

Die amerikanische Gefahr? Handelspolitik aus historischer Perspektive

Seit langem stehen Strafzölle oder andere protektionistische Maßnahmen auf dem Verbotsindex Handel treibender Nationen. Sie zählten aber schon immer zur eisernen Reserve im Handlungsrepertoire hilfloser Politiker, schreibt der Bielefelder Wirtschaftshistoriker Werner Abelshauser.

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Scramble for Africa, Shonibare, Installation, Berlin

Andreas Eckert

Freihandel als weltpolitisches Instrument

Der Kolonialismus sicherte den Europäern lange Jahre ökonomische Vorteile wie billige Rohstoffe und neue Absatzmärkte. Beim gegenwärtigen Freihandel sieht der Berliner Afrikawissenschaftler Andreas Eckert Kontinuitäten zwischen den Praktiken von damals und heute.

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Roberto Azevedo, Amina Mohamed, WTO Minister Konferenz, 2015, Nairobi

Maike Brzoska

Welche Freihandelsabkommen gibt es – und wie erfolgreich sind sie?

TPP, TTIP, RCEP, NAFTA, Mercosur – die Welthandelsordnung scheint aus kryptischen Buchstabenfolgen zu bestehen. Was steckt hinter den Abkürzungen? Und wie wird sich das Welthandelsregime weiterentwickeln? Dazu die Journalistin Maike Brzoska.

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Centre William Rappard, WTO, Genf, Schweiz

Sabine Frerichs

Prinzipien des Welthandels

Warenaustausch zwischen Staaten führt aus ökonomischer Sicht zu mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, aus soziologischer Perspektive aber auch zu einem Wandel der globalen Solidaritätsstrukturen. Das hat Auswirkungen auf uns alle, erklärt die Wiener Soziologin Sabine Frerichs.

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Dossier

Europäische Schuldenkrise

Das Dossier veranschaulicht die wichtigsten Diskussionsstränge der Europäischen Schuldenkrise. Der ungelöste Disput zwischen Ausgaben- und Sparpolitik steht im Zentrum und wird anhand grundlegender Fragen und Infografiken sowie freier Bildungsmaterialien zum Thema erläutert.

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Die standardisierte Containerverschiffung senkt die Transportkosten und steigert den Frachtverkehr. Der Containerhafen von Antwerpen 2014
Informationen zur politischen Bildung Nr. 325/2015

Internationaler Handel und WTO

Der weltweite Austausch von Gütern und Dienstleistungen wächst seit Jahrzehnten. Die Liberalisierung des Handels birgt aber auch Risiken, denen die Staaten mit Schutzmechanismen begegnen. Im Rahmen der WTO und mittels einer steigenden Zahl bilateraler oder regionaler Verträge sollen Handelsbarrieren abgebaut und Rechtssicherheit in den grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen hergestellt werden.

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