Europäische Schuldenkrise

Sollten unterschiedlich starke Volkswirtschaften eine Währungsgemeinschaft bilden?

War es ein Geburtsfehler der Euro-Gründung, den schwachen und entwickelteren Staaten Europas eine gemeinsame Währung zu geben? Die wohlhabenderen Länder des Nordens müssten deshalb über kurz oder lang die Schulden der anderen bezahlen - das zumindest fürchten einige Ökonomen. Andere betonen, der Nutzen der Mitgliedschaft für die stärkeren Länder übertreffe die Höhe möglicher Ausgleichszahlungen bei weitem.

Reales Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im VergleichReales Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Vergleich
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Debatte

Henning Vöpel

Ökonomische Zwänge und politische Illusionen der Währungsunion

Die Hoffnung, eine gemeinsame Währung werde schon zu der notwendigen wirtschaftlichen Konvergenz der Mitgliedsländer führen, hat sich offenkundig nicht erfüllt, meint der Hamburger Ökonom Henning Vöpel. Für eine Währungsunion fehlen ihm in der Eurozone die nötigen Institutionen. Weiter...

Ulrike Herrmann

Auch die D-Mark galt von Bayern bis Mecklenburg-Vorpommern

Selbst bei einem starken ökonomischen Gefälle können Währungsräume funktionieren, sagt die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann. Das Problem in der Eurozone sind für sie die niedrigen Löhne in Deutschland. Weiter...

 
Quiz
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Frage 1 / 20
 
Wer gilt als der "Vater des Euro"?







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Staatsgeheimnis Bankenrettung

Wirtschaftsjournalist Harald Schumann reist quer durch Europa und geht der Frage nach, wohin die Milliardenbeträge, die im Verlauf der Europäischen Schuldenkrise für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung gestellt wurden, geflossen sind. Weiter...