Europäische Schuldenkrise

Didaktische Anwendungen

Die Einheit stellt relevantes Datenmaterial zum besseren Verständnis der wirtschaftlichen Problemlagen im Euroraum bereit. Lernende können so ein Verständnis dafür gewinnen, ökonomische Begriffe wie Wirtschaftswachstum, Haushaltsdefizite, Staatsverschuldung, Exportüberschüsse und -defizite im Zusammenhang zu interpretieren.

BIP

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Nominales und reales BIP

Wenn von Wirtschaftsaufschwung oder Wirtschaftskrise die Rede ist, ist meist das reale Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gemeint. Ein einfaches Rechenbeispiel zeigt den Unterschied zwischen nominalem und realem BIP und wie das reale BIP-Wachstum berechnet wird.

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BIP Deutschland 2015

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Entstehung, Verwendung und Verteilung des BIP (Deutschland 2015)

Das deutsche BIP wird hier von drei Seiten betrachtet: Wie viel wurde mit welcher Produktivität gearbeitet (Entstehung)? Wie viel Konsum bzw. Investitionen wurden vom privaten Sektor, vom Staat und vom Ausland nachgefragt (Verwendung)? Welcher Anteil der Einkommen entfiel auf die Löhne, welcher auf die Gewinne (Verteilung)?

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Inforgrafik geschlossene Volkswirtschaft

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Sparen und Investieren in der geschlossenen Volkswirtschaft

Ein hypothetisches Zahlenbeispiel zeigt, dass makroökonomisch immer gilt: Ersparnisse und Investitionen sind gleich groß. Im keynesianischen Fall führen mehr Investitionen zu höherer Produktion, höheren Einkommen und mehr Ersparnis bei steigendem Konsum; im neoklassischen Fall müssen mehr Ersparnisse durch Konsumverzicht „erkauft“ werden, damit bei beschränkten Produktionsmöglichkeiten mehr investiert werden kann.

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Verwendung Verteilung BIP Einkommen Deutschland 2015

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Ersparnis, Investitionen und Finanzierungssalden in der offenen Volkswirtschaft (Deutschland 2015)

Anhand der Daten für Deutschland im Jahr 2015 wird der Zusammenhang zwischen Sparen und Investieren illustriert. Wenn ein Land mehr spart, als es investiert, müssen andere mehr investieren, als sie sparen. In diesem Fall heißt das: Dem deutschen Leistungsbilanzüberschuss müssen woanders Leistungsbilanzdefizite gegenüberstehen.

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Staatsdefizit (Vorschaubild)

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Staatsdefizit: Strukturell oder konjunkturell?

Am Beispiel Spaniens wird gezeigt, wie schwer sich etwa die Europäische Kommission damit tut, die Gründe für staatliche Haushaltsdefizite zu bestimmen: Sind sie großteils durch eine konjunkturelle Schwäche gerechtfertigt und somit sogar erwünscht? Oder sind sie ganz überwiegend strukturell bedingt und nur durch entschlossene Kürzung von Staatsausgaben bzw. Steuererhöhungen zu bekämpfen?

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Staatsverschuldung

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Staatliches Haushaltsdefizit, Wirtschaftswachstum und Staatsverschuldung

Mit Hilfe einer einfachen Tabellenkalkulation wird gezeigt, welche Überlegungen seinerzeit hinter den als "3-Prozent-Regel" und "60-Prozent-Regel" bekannten Maastricht-Kriterien standen: Bei einem jährlichen Wachstum des nominalen BIP von 5 Prozent bleibt die staatliche Schuldenstandquote dauerhaft stabil bei 60 Prozent, wenn das jährliche Haushaltsdefizit 3 Prozent beträgt.

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Verteilung Einkommen

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Außenbeitrag, Leistungsbilanzsaldo und Staatshaushalt am Beispiel Spaniens

Mit Daten aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird gezeigt, welche Auswirkungen die Krise auf Spanien hatte, das in den Jahren zuvor eine boomende Binnennachfrage und anhaltende Überschüsse im Staatshaushalt aufwies, gleichzeitig hohe Export- und Leistungsbilanzdefizite zu verzeichnen hatte.

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Lohnstückkosten Euroraum

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Löhne und Lohnstückkosten im Euroraum

Eine Abbildung zeigt die Entwicklung der Lohnstückkosten ausgewählter Länder im Euroraum. Kontrovers diskutiert wird die Frage, ob die Lohnstückkosten vor der Krise in den südeuropäischen Ländern zu stark bzw. in Deutschland zu wenig gestiegen sind.

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Geldpolitik

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Geldpolitik und Inflation

Seit der Gründung der Währungsunion setzt die EZB einen Leitzins fest, der für alle Mitgliedsländer gilt. Weil die Inflationsraten von Land zu Land unterschiedlich waren, führte die einheitliche Geldpolitik in manchen Ländern zu sehr niedrigen, in anderen zu deutlich höheren Realzinsen, so dass Unterschiede in der Nachfragedynamik tendenziell verstärkt wurden.

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Spezial

OER - Material für alle

Über den Einsatz sogenannter Open Educational Resources (OER) im Unterricht wird schon seit einigen Jahren diskutiert. In den Schulen selbst jedoch führt das Thema noch immer ein Schattendasein. Dieses Spezial soll Abhilfe schaffen: Die Beiträge liefern Grundlagen zum Thema freie Bildungsmaterialien und bieten Hilfestellungen, um OER von der Theorie in die schulische Praxis zu überführen.

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Redaktion | Birgit Frost am 17.01.2018

Die didaktischen Materialien im Test

Materialien zum bpb-Dossier "Europäische Schuldenkrise" im Test: Wie beurteilen Lehrende das Angebot? Fördert es ein Verständnis der wirtschaftlichen Problemlagen im Euroraum? Ist es im Unterricht gut handhabbar?

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