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Politische Psychologie

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11/2007)

Politische Psychologie

Politische Psychologie will die Ursachen politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen genauer bestimmen. Gibt es Faktoren in der Sozialisation eines Menschen, die dessen Zustimmung zu autoritären Regimen wahrscheinlicher machen?

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    Politische Psychologie will die Ursachen politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen genauer bestimmen. Gibt es Faktoren in der Sozialisation eines Menschen, die dessen Zustimmung zu autoritären Regimen wahrscheinlicher machen? Wie werden Macht- und Herrschaftsverhältnisse begründet? Ist Zivilcourage erlernbar?

    Zu den Kennzeichen der von Theodor W. Adorno und anderen entwickelten "autoritären Persönlichkeit" gehören Modernitätsverweigerung, Autoritätshörigkeit, Ablehnung des Imaginativen und Schöngeistigen, Schicksalsdeterminismus, der feste Glaube an die Existenz des Bösen in der Welt und (Über-)Identifikation mit den Machthabern. Heute kommt es darauf an, die Herausbildung einer "demokratischen Persönlichkeit" zu fördern, um die Zivilgesellschaft weiterzuentwickeln und krisenfest zu machen.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 12.03.2007, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7711

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