Die bpbBestellenNewsletterPressePartnerImpressumKontakt

Home
   
FAQ Index
Suche

Themen
Publikationen
Arbeitsmaterialien Medien
Aus Politik und Zeitgeschichte
AV-Medienkatalog
CD-ROM/ CD/ DVD
Einzel-
publikationen
Entscheidung im Unterricht
Filmhefte
fluter
HanisauLand
Informationen zur politischen Bildung
Info aktuell
Internet-Angebote
Mobile Angebote
Karten
Pocket
Rechtsreihe
Schriftenreihe
Spicker Politik
Thema im Unterricht
Themenblätter im Unterricht
Themen und Materialien
Zeitbilder
Spiele
Sonstige
Was geht?
Suche
Veranstaltungen
Wissen
Lernen


Aus Politik und Zeitgeschichte (B 13-14/2001)

Die "großen Fragen" in Südosteuropa


Ein Balkan-Locarno für stabile Strukturen
Magarditsch Hatschikjan
Inhalt

Einleitung

Nach der Auflösung Jugoslawiens: Strukturelles Jedermanns- und Niemandsgebiet

Die "großen Fragen" in Südosteuropa

Folgerungen für Stabilität und Staatenstruktur

Einleitung
Die Französische Revolution fand diesmal in Belgrad statt. Ihren unmittelbaren Auslöser lieferte ein schlichtes legalistisches Ziel: die amtliche Anerkennung des tatsächlichen Resultats der Präsidentschaftswahlen vom 24. September 2000 in Jugoslawien. Allen Beteiligten und Beobachtern war aber von vornherein klar, dass viel mehr auf dem Spiel stand: der Sturz des Ancien Régime. So mündete der Protest gegen den Versuch der neuerlichen Wahlfälschung in den geplanten und organisierten revolutionären Coup vom 5. Oktober 2000, der binnen weniger dramatischer Stunden die Voraussetzungen dafür schuf, die Verhältnisse im Land wieder auf die Füße zu stellen [1] .

  • PDF-Version: 92 KB


  • Zur Person
    Magarditsch Hatschikjan
    Dr. phil., geb. 1951; Referent in der Konrad-Adenauer-Stiftung, Sankt Augustin; Lehrbeauftragter für südosteuropäische Geschichte an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars der Universität zu Köln.

    Anschrift: Konrad-Adenauer-Stiftung, Rathausallee 12, 53757 Sankt-Augustin

    Veröffentlichungen u. a.: (Hrsg. zus. mit Stefan Troebst) Südosteuropa. Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur. Ein Handbuch, München 1999; (Hrsg.) Jenseits der Westpolitik. Die Außenpolitik der osteuropäischen Staaten im Wandel, Opladen 2000.

    Schuf er aber auch die Voraussetzungen dafür, die Verhältnisse in der Region wieder auf die Füße zu stellen? Eine wichtige politische Hürde ist zwar gefallen, hinter der sich jedoch keineswegs eine freie, geradlinige und problemlose Wegstrecke auftut. So viel Gewalt, Leid und Lüge das Regime unter Miloevic' erzeugte, so wenig war die einfache Gleichung angebracht, die einen Automatismus im Verhältnis zwischen seiner Existenz und den strukturellen Problemen in der Region suggerierte. Viele davon waren vor Miloevic' vorhanden, zahlreiche wurden während seiner Ägide verschärft, und gar manche werden nach ihr bleiben. Der Sturz des monströsen Regimes war überfällig und kann nicht ausgiebig genug gewürdigt werden; aber er ist für sich allein noch keine Gewähr für die Klärung aller Sachfragen.

    Der Beitrag behandelt jenes Problemfeld, das nach meiner Auffassung nicht eines unter vielen gleichrangigen ist, sondern im Hinblick auf Stabilität und Sicherheit das ausschlaggebende und vordringlich anzupackende: die staatliche Struktur in der Region. Im Hauptteil werden unter diesem Gesichtspunkt die gegenwärtigen Konstellationen entlang der "großen Fragen" skizziert und Folgerungen für eine stabilitätssichernde Gesamtregelung erörtert. Dem ist ein Rückblick vorangestellt, in dem die bislang dominierenden Ansätze auf ihre strategischen Ziele und konzeptionellen Überlegungen hin untersucht werden.
    Themen | Wissen | Veranstaltungen |
    Publikationen | Lernen |
    Die bpb | Bestellen | Newsletter | Presse | Partner |
    Impressum | Datenschutz | Kontakt | Home
    09. Februar 2012
    Druck-Version
    Artikel versenden
    Inhalt
    Bild vergrößern
    Südosteuropa -Türkei - Naher Osten
    Editorial
    Welche Zukunft hat der Friedensprozess im Nahen Osten?
    Der Stabilitätspakt für Südosteuropa
    Die "großen Fragen" in Südosteuropa
    Die Türkei zu Beginn der EU-Beitrittspartnerschaft
    Lexikonsuche
    Suchwort:
    Lexika: