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Welternährung

Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 6-7/2009)

Welternährung

Hunger ist ein Verteilungsproblem, denn ausreichend Nahrung ist vorhanden. Es bedarf eines Kurswechsels in der Agrar- und Handelspolitik sowie neuer Wege zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion.

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    Als im Frühjahr des vergangenen Jahres stark gestiegene Lebensmittelpreise zu Revolten unter anderem in Haiti und Ägypten führten, geriet für kurze Zeit ein lange verdrängtes Problem ins öffentliche und politische Blickfeld: Hunger. Nach Angaben der Welternährungsorganisation hungern derzeit etwa eine Milliarde Menschen.

    Hunger ist die Folge eines Verteilungsproblems, denn ausreichend Nahrung ist vorhanden. Aber angesichts des prognostizierten Bevölkerungswachstums müssen neue Wege zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion gefunden werden. Setzen die einen auf die Gentechnik, plädieren andere für die verstärkte Förderung der ökologischen Landwirtschaft. Die Hauptursache der Nahrungsmittelkrise liegt in der Armut in den Entwicklungsländern. Hierfür ist eine Agrar- und Handelspolitik mitverantwortlich, die auf die Interessen der Industrieländer ausgerichtet ist.



    Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 02.02.2009, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 7906

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