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Coverbild Zelle Nr. 18

Schriftenreihe (Bd. 1428)

Zelle Nr. 18

Eine Geschichte von Mut und Freundschaft

Gefängnis Berlin-Moabit, Zelle Nr. 18: Hier saßen 1943/44 drei junge Polinnen unter dem Vorwurf des Hochverrats gegen das NS-Regime ein. Eine ihrer Wärterinnen und deren Tochter versuchten, den jungen Frauen zur Seite zu stehen. Das Buch rekonstruiert ein Zeugnis von Menschlichkeit in der Nazi-Diktatur.

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Inhalt

Die Geschichte dieses Buches ist eines unter vielen Zeugnissen praktizierter Menschlichkeit während der Nazi-Diktatur, aber sie dürfte dennoch einzigartig sein: Über ihre Mutter, die sich als Wärterin in einem NS-Frauengefängnis gleichwohl Wärme und Mitgefühl bewahrt hat, nimmt die Jugendliche Helga Kontakt zu drei gefangenen jungen Polinnen auf: Maria, Lena und Krystyna. Gemeinsam versuchen Mutter und Tochter, ihnen unter persönlichen Risiken Unterstützung, Trost und Beistand zu leisten. Zwischen Helga und den drei jungen Frauen, dem "Kleeblatt", entsteht eine tiefe, wechselseitig als Geschenk empfundene Freundschaft. Während Krystyna unter der Guillotine stirbt, erlangen Maria und Lena unter abenteuerlichen Umständen die Freiheit wieder. Auch nach Kriegsende besteht der ungewöhnliche Kontakt unter schwierigen Vorzeichen weiter. Das Buch ist ein berührender Bericht über Freundschaft und Mut zwischen Menschen, deren Völker sich mit Feindschaft und Hass begegneten.



Autor: Simone Trieder/Lars Skowronski, Seiten: 224, Erscheinungsdatum: 26.09.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1428