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Coverbild „Unsere Opfer zählen nicht“

Schriftenreihe (Bd. 1492)

"Unsere Opfer zählen nicht"

Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg als globaler Krieg: Gewaltsame Übergriffe auf afrikanische und asiatische Staaten, aber auch die Indienstnahme von Kolonialsoldaten trugen Leid und Zerstörung, Missbrauch und Zwangsarbeit in viele Teile der Erde. Das Buch berichtet davon und gibt den Opfern eine Stimme.

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Inhalt

Im Oktober 1935 marschierten italienische Truppen in Äthiopien ein, um das afrikanische Land brutal zu unterwerfen; Ende 1937 begingen Soldaten des mit Deutschland verbündeten Japan ein Massaker im chinesischen Nanking. Diese imperialen Exzesse waren für viele Afrikaner und Asiaten mehr als nur Vorboten eines grausamen, weltumspannenden Krieges. Nach dem deutschen Überfall auf Polen und dem Kriegsbeginn in Europa bezogen die Alliierten ihre Kolonien in den Zweiten Weltkrieg ein. Zu den Befreiern vom Faschismus zählten Kolonialsoldaten aus allen Teilen Afrikas, sowie Inder, Pazifikinsulaner, Araber, Mexikaner, Brasilianer, Aborigines und Maori. Nach dem Krieg geriet das Schicksal dieser Menschen in Vergessenheit. Dieses aufwendig recherchierte Buch, in dem zahlreiche Zeitzeugen und Veteranen aus allen Kontinenten zu Wort kommen, lenkt den Blick auf Aspekte und Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs, die in der westlichen Geschichtsschreibung bislang meist nur eine untergeordnete Rolle spielen.



Herausgeber: Rheinisches JournalistInnenbüro, Seiten: 444, Erscheinungsdatum: 12.12.2014, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1492