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Coverbild Krieg dem Kriege

Schriftenreihe (Bd. 1582)

Krieg dem Kriege

Mit einer Einführung von Gerd Krumeich und mit einem Lebensbild Ernst Friedrichs von Tommy Spree und Patrick Oelze

Ernst Friedrichs Buch "Krieg dem Kriege" erschien erstmals 1924. Mit schockierenden Fotos entstellter oder verstümmelter Soldaten und lakonischen Kommentaren wollte der Antimilitarist Friedrich in einem gesellschaftlichen Klima der Revanche die Erinnerung an die Grauen des Krieges wachhalten und gegen den Topos des soldatischen Helden anschreiben.

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Inhalt

Der Erste Weltkrieg hinterließ in Deutschland eine zerschlagene Gesellschaft. Öffentlichkeit und Politik taten sich schwer mit der mentalen Bearbeitung der Katastrophe; man rief nach Revanche, und Pazifisten liefen Gefahr, als Vaterlandsverräter gebrandmarkt zu werden. In diesem geistigen Klima, das die Versehrten in Heime einwies und so dem öffentlichen Anblick entzog, stellt das Buch "Krieg dem Kriege" des Antimilitaristen Ernst Friedrich ein schockierendes zeitgenössisches Zeugnis gegen den Krieg dar. 1924 erstmals erschienen, mutet es dem Betrachter Fotos entsetzlich entstellter und verstümmelter Soldaten zu. Die lakonischen, den Topos soldatischer Heldenmythen entlarvenden Kommentare Friedrichs verstärken die Wirkung der Bilderdokumentation, die wir Heutigen als kaum erträglich empfinden. "Krieg dem Kriege" wurde weltweit beachtet und gilt heute als historisches Schlüsseldokument gegen den Militarismus.



Autor: Ernst Friedrich, Seiten: 242, Erscheinungsdatum: 18.01.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1582