bpb-Publikationen
Victor Klemperer: Revolutionstagebuch

Schriftenreihe (Bd. 1590)

Man möchte immer weinen und lachen in einem

Revolutionstagebuch 1919

Der Journalist Victor Klemperer gelangt um die Jahreswende 1918/19, im Chaos der Nachkriegszeit, nach München. In einem Tagebuch hält er seine Beobachtungen fest: die sich überstürzenden politischen Entwicklungen, die Ermordung Kurt Eisners, antisemitische Vorfälle. Das Buch enthält zudem spätere Aufzeichnungen Klemperers.

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Inhalt

November 1918: Im Chaos der unmittelbaren Nachkriegszeit proklamiert der USPD-Politiker Kurt Eisner in München den Freistaat Bayern. Wenige Wochen später gelangt der junge politische Journalist Victor Klemperer, Sohn jüdischer Eltern und Kriegsfreiwilliger, aus privaten Gründen nach München. Aus nächster Nähe beobachtet er hier die sich überstürzenden politischen Entwicklungen und hält sie in seinem Tagebuch fest: die Ermordung Eisners durch einen rechtsgerichteten Studenten, das bürgerkriegsähnliche, blutige Ringen um die Vorherrschaft in der Stadt, die Demonstrationen, Sitzungen und Kundgebungen, den aufkeimenden Antisemitismus, das changierende Verhalten der Münchner Bürgerschaft. Klemperers Tagebuch ist ein dichtes, von genauem Hinschauen zeugendes zeitgeschichtliches Dokument. Das Buch verbindet die 1919 entstandenen Aufzeichnungen mit später entstandenen Rückblicken Klemperers.



Autor: Victor Klemperer, Seiten: 272, Erscheinungsdatum: 18.07.2016, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1590