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NATO in (Un-)Ordnung

Schriftenreihe (Bd. 10085)

NATO in (Un-)Ordnung

Wie transatlantische Sicherheit neu verhandelt wird

Wie geht es weiter mit der NATO? Wie muss sich das Verteidigungsbündnis in Zeiten wachsender Spannungen und geänderter politischer Großwetterlage aufstellen? Welche Formen der Kriegführung, welche Entwicklungen fordern die NATO heraus?

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Inhalt

Die NATO, nach dem Zweiten Weltkrieg als westliches Verteidigungsbündnis gegründet, war jahrzehntelang der Garant eines kalten Friedens zwischen den beiden Weltmächten und ihren jeweiligen Verbündeten. Mit der Überwindung des Ost-West-Konflikts schien ihre Bedeutung zu schwinden. Heute jedoch steht sie vor zahlreichen Herausforderungen, darunter die dramatisch veränderte weltpolitische Lage mit unsicheren Allianzen und brüchiger Solidarität, neue Formen der Kriegführung, unberechenbare Entwicklungen der globalen Migration, die Verfügbarkeit von Vernichtungswaffen in den Händen immer weiterer Akteure, zunehmende Terrorgefahr, soziale und ökologische Probleme sowie Einsätze zur Friedenssicherung. Johannes Varwick arbeitet vor dem geschichtlichen Hintergrund der NATO ihre aktuelle Bedeutung für die globale Sicherheit und den Weltfrieden heraus. Er analysiert zudem ihre Beziehungen zur Europäischen Union, zu den USA unter Trump, zu Russland und zu den Staaten des globalen Südens. Daneben beleuchtet er, nicht zuletzt mit Blick auf die Position Deutschlands innerhalb des Bündnisses, Fragen zur politischen Fortentwicklung der NATO im 21. Jahrhundert.



Autor: Johannes Varwick, Seiten: 224, Erscheinungsdatum: 02.10.2017, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10085