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Schriftenreihe (Bd. 10283)
Cover SR 10283: Der Krieg nach dem KriegNeu: Cover SR 10283: Der Krieg nach dem Krieg

Der Krieg nach dem Krieg

Deutschland zwischen Revolution und Versailles 1918/19

Es war kein wirklicher Frieden: Am Ende des Ersten Weltkriegs stand vielfach der Beginn neuer Auseinandersetzungen: Politische Spannungen brachen sich in bürgerkriegsähnlichen Unruhen Bahn, und eine der schwersten Pandemien der Menschheit forderte gewaltige Opfer.

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Inhalt

Ein Krieg nach dem Krieg: Im Winter 1918/19 schwiegen zwar formal die Waffen, aber das bedeutete keineswegs Frieden. In vielen Teilen Deutschlands brachen sich extreme politische Spannungen und soziale Not in bürgerkriegsähnlichen Unruhen Bahn. Überdies grassierte weltweit mit der Spanischen Grippe eine der schwersten Pandemien der Menschheit. Im Januar 1919 begannen unter diesen Vorzeichen in Paris die Verhandlungen über den Umgang mit den besiegten Deutschen und die politische Neuordnung in- und außerhalb Europas. Verzweifeltes, auch verbohrtes Ringen auf deutscher Seite um verlorenes Terrain, im Wort- wie im übertragenen Sinne, stieß auf eine keinesfalls stabile Allianz der Siegerstaaten, deren Agieren durch Härte, Rache, Vergeltung, Eigeninteresse, aber auch das Bemühen um eine künftige Weltordnung geprägt war. Andreas Platthaus stellt die Monate zwischen November 1918 und der Verabschiedung des Versailler Vertrags 1919 als eine Zeit der zumeist gewaltsamen und insbesondere für Deutschland nachhaltig fortwirkenden Weichenstellungen vor.



Autor: Andreas Platthaus, Seiten: 448, Erscheinungsdatum: 13.03.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10283