bpb-Publikationen
Schriftenreihe (Bd. 10395)
Das Verstummen der Natur

Das Verstummen der Natur

Das unheimliche Verschwinden der Insekten, Vögel, Pflanzen - und wie wir es noch aufhalten können

Es ist weithin still geworden. Insbesondere Vögel und Insekten leiden darunter, dass ihre Lebensgrundlagen und Futterpflanzen Raubbau, Gleichgültigkeit oder Unkenntnis zum Opfer fallen. Der Klimawandel verschärft die prekäre Situation. Das Buch zeigt, was dagegen getan werden kann und muss.

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Inhalt

Lebens-Gefahr: Seit Jahrzehnten verzeichnet Deutschland markante und messbare Verluste bei Vogel-, Insekten- und Pflanzenarten. Weithin blieb die dramatische Verarmung der Natur aus Ignoranz oder Desinteresse unbemerkt, wurde gar bestritten oder als Nischenthema abgetan. Doch die offenkundige Beschädigung des komplexen ökologischen Zusammenspiels wirft handfeste ökonomische Probleme auf: Das Insektensterben führt zu Ertragsminderungen. Böden werden durch Nitrat und Pestizideintrag geschädigt, extensives Bauen versiegelt Flächen, und Wälder halten klimatischen Veränderungen nicht mehr stand. Aber nicht nur aus ökonomischen Motiven, sondern um ihrer selbst willen fordern immer mehr Menschen den Erhalt der Biodiversität und das dazu nötige Umsteuern vor allem der Agrar-, Siedlungs- und Verkehrspolitik. Volker Angres und Claus-Peter Hutter legen die Ursachen und Folgen des Raubbaus an Lebensräumen, Böden, Flora und Fauna in Deutschland offen. Sie werben nachdrücklich dafür, Empathie für die Artenvielfalt und Wissen um ökologische Zusammenhänge zu fördern und dem Naturschutz den ihm gebührenden Stellenwert einzuräumen.

  • http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/«
  • http://www.fluter.de/heft70«


  • Autor: Volker Angres / Claus-Peter Hutter, Seiten: 336, Erscheinungsdatum: 05.06.2019, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 10395